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Die Ortsförderung ist Heimatförderung für Nähe und Kontinuität.

 

 

Meistgelesene Beiträge  

 

Gesellschaft

Die grossen Chancen einer professionellen, gesellschaftlichen Ortsförderung

Eine Vorzeigegemeinde in der gesellschaftlichen Ortsförderung 

- Grosse Lücken in der gesellschaftlichen Ortsförderung

- Der Zerfall von Zivilisationen  

 

Medien

Einseitige Gesinnungen und Halbwahrheiten, statt ausgewogene Fakten

Eine Polemik über den heutigen (Bezahl)Journalismus

Beurteilen Sie die Medienbeiträge auf ihre Glaubwürdigkeit 

 

Bildung

Die "Schule fürs Leben" versagt 

Die Leere in der neuen KV-Lehre mit dem Kompetenzenwahn

 

Arbeit

Arbeit und Lebenszufriedenheit

 

Klima

Der natürliche Wandel

 

 

 

Die grossen Chancen einer professionellen, gesellschaftlichen Ortsförderung

 

„Nur die Dümmsten und die Weisesten können sich nicht ändern.“ (Konfuzius, Chinesischer Philosoph)

                                                                                                                                                              Fo Th.Egger

Autor: Thomas Egger M.Sc

Seit über 30 Jahren Inhaber der Beratungsfirma EGGER & PARTNER mit über 300 Beratungen mit Aufträgen für Ortsförderungsprojekte im deutschsprachigen Raum.

 

1. OF: Welche Bedeutung hat für Sie die gesellschaftliche Ortsförderung für Gemeindeentwicklungen?

 

Es geht vor allem um eine ganzheitliche und nachhaltige Optimierung von Ortschaftsqualitäten, insbesondere der Aufenthalts- und Lebensqualität für die Bevölkerung auf dem ganzen Gemeindegebiet. Neben der notwendigen Wirtschaftsförderung mit ihren messbaren und „harten“ Faktoren, berücksichtigt die gesellschaftliche Ortsförderung auch  wenig messbare, „weiche“ Kriterien, welche das Wohl- und Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen stark beeinflussen.

 

2. OF: Was sind die wichtigsten Ziele in der gesellschaftlichen Ortsförderung?

 

Wirtschaft und Gesellschaft müssen im Zentrum der Ortsentwicklung stehen und der Fokus muss auf die entscheidenden Faktoren gerichtet sein. Letztlich geht es bei der gesellschaftlichen Ortsförderung um eine ausgewogene Steigerung der  Attraktivität des Lebensraumes für die Bevölkerung. Wertschätzung gegenüber allen Institutionen, Organisationen und der Bevölkerung ist aber auf jeden Fall die Grundvoraussetzung für eine positive Entwicklung einer Gemeinde.

 

3. OF: Wo steht die Gemeindeentwicklung heute im deutschsprachigen Europa?

 

Immer mehr Gemeinden befassen sich mit einer gesellschaftlichen Ortsförderung und dies zusammen mit der Bevölkerung. Gegenüber den Anfängen hat sich die Richtung insoweit geändert, dass heute eine ganzheitliche Sicht der Entwicklung mit vernetzten Inhalten im Zentrum steht und nicht nur die Schwerpunkte Kommunikation, Information und Vermarktung. Nur so kann ein gemeinsames Dach für eine nachhaltige Ortschaftsentwicklung zur Zufriedenheit der Bewohner entstehen.

 

4. OF: Gibt es neue Ideen für die Ortschaftsentwicklung?

 

Wichtig ist eine interdisziplinäre und ausgewogene Entwicklung der Gemeinde bzw. Region mit eingebrachten „Innensichten“ (Selbstbild) durch die Bevölkerung und „Aussensichten“ (Fremdbild) durch die umliegenden Gemeinden und Institutionen. Dabei spielt die Entwicklung von starken Standortmarken und Alleinstellungsmerkmalen eine entscheidende Rolle.

 

5. OF: Welche Modelle für eine offiziell koordinierte Ortsförderung haben sich vor allem bewährt? 

 

Gesellschaftliche Ortsförderung ist an sich eine hochpolitische - aber niemals eine parteipolitische Angelegenheit – und muss für eine nachhaltige Konstanz durch die Behörden professionell geführt und durch die Verwaltung gezielt unterstützt werden. Externe Organisationen für die gesellschaftliche Ortsförderung haben nur dann genügend Durchschlagskraft, wenn sie mit Vereinbarungen und Leistungsaufträgen die entsprechenden Kompetenzen von der Gemeinde erhalten und die finanzielle Unterstützung in der Jahresrechnung ausgewiesen wird.

 

6. OF: Wie hat sich die Arbeit mit der Gemeindeentwicklung in den letzten Jahren für Ihr Unternehmen entwickelt?

 

Die Themenbereiche sind gleich geblieben, jedoch haben sich bestimmte Schwerpunkte, wie die Entwicklung und Führung von Standortmarken, die Schaffung von „Business Improvement Districts“ (Regionen für Unternehmensverbesserung mit Finanzierungen durch private Organisationen) und die Weiterentwicklung der gesellschaftlichen Ortsförderung zu umfassenden Organisationsstrukturen, herauskristallisiert. Durch diese ganzheitliche Sicht entstanden neue Aufgabenbereiche und Beratungsschwerpunkte.

 

7. OF: Was möchten Sie zusätzlich zum Thema gesellschaftlichen Ortsförderung noch anbringen?

 

Die gesellschaftliche Ortsförderung muss vernetzt aufgebaut sein. Dies bedingt, dass Partikularinteressen unter einer einheitlichen Führung keinen Vorrang haben dürfen. Es sollten durch bestimmte Personen und Organisationen keine Parallelstrukturen entstehen, d.h. die Kräfte müssen für das Gemeinwohl einheitlich gebündelt werden. Für den nötigen Bekannheitsgrad muss die Bevölkerung am Entwicklungsprozess durch Umfragen, spezielle Ortsförderungsveranstaltungen, Faktenchecks, Jahres-Auszeichnungen für Ortsförderungsbeiträge und regelmässige Medienartikel eingebunden werden. /25.5.22

 

Thomas EGGER, M.Sc.  GF der EGGER & PARTNER

Keimlgutgasse 11

4040 Linz / ÖSTERRREICH

Tel.: 0043/732/716 811-0     Mobil: 0043/664/22 31 770   e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!    www.egger-partner.at

                                                                                                                                                                

 

 

Beromünster, eine Vorzeigemeinde der gesellschaftlichen Ortsförderung 

 

"Wir haben kein Wunschkonzert, aber ...." 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    zihlmann andre 8DK0604 108

 

Autor: André Zihlmann, ehemaliger Gemeindepräsident und Begründer der offiziellen und koordinierten Ortsförderung***

 

1. OF: Wie hat sich die Region seit der Einführung der gesellschaftlichen Ortsförderung entwickelt?

 

Beromünster hat sich in den vergangenen 12 Jahren stark entwickelt. Aus vier autonomen Gemeinden (Beromünster, Gunzwil, Neudorf, Schwarzenbach) ist die Gemeinde Beromünster mit 6519 Einwohnern entstanden. Im Jahre 2005 wurde der Verein Ortsmarketing Beromünster gegründet und es gelang ihm, mitten in der Zeit der Gemeindezusammenschlüsse, mit Projekten den Zusammenhang innerhalb der Ortsteile zu stärken und so eine gemeinsame Identität zu fördern. Unsere Organisation arbeitet für die Zukunft: Sie ist Trägerin des Bundesprojektes „periurban“. Dieses will die Identität der Ortsteile und das Zusammenleben mittels einer breit definierten Kultur fördern. Beromünster, im steuerlichen Mittelfeld des Kantons Luzern, profitiert von der Ortsförderung enorm. Die Gemeinde unterstützt mit allen möglichen Mitteln zukünftige Herausforderungen. Die sehr gut vernetzte Ortförderung koordiniert Gruppierungen, Vereine und kantonale Institutionen und trägt damit auch zur überregionalen Wahrnehmung bei. Niemand möchte heute diese Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger mehr missen.

 

2. OF: Was sind die wichtigsten Ziele in der Ortsförderung?

Unser oberstes Ziel ist seit Anfang die Bürgernähe und für die BürgerInnen da sein. Dazu braucht es klar definierte Wege und eine gute Kommunikation auf breiter Ebene, damit stets neue Meilensteine erreicht werden können.  

 

3. OF: Welche Errungenschaften in der Gemeinde gehen auf die Ortförderung zurück?

Der Verein Ortsmarketing hat Strukturen geschaffen für eine unkomplizierte Umsetzung von Projekten: Jeder Einwohner, der eine gute Idee hat, wird durch die Geschäftsstelle unterstützt und vernetzt. Wir haben natürlich kein Wunschkonzert, aber wir können Projekte und Ideen „zum Fliegen“ verhelfen. Im Jahre 2016 wurde die erste Leistungsvereinbarung zwischen der Gemeinde und dem Verein Ortsmarketing unterzeichnet. Die jährlich zu treffenden Zielvereinbarungen schaffen zusätzlich Klarheit. Sie dienen als Kontrollinstrument und machen gleichzeitig den Leistungsausweis des Vereins noch deutlicher sichtbar. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist auch das Engagement vieler Freiwilliger, denn in Beromünster sind zeitweise bis zu 100 Leute in verschiedenen Bereichen und Projekten in der Ortsförderung involviert. Zudem erhalten wir regelmässig eine Plattform in der Lokalzeitung "Anzeiger Michelsamt" für aktuelle Informationen. Die Ortsförderung hat sich als feste Institution in der Gemeinde etabliert. Wir haben auch eine 50%-Geschäftsstelle, welche sich an zentraler Lage mitten im Flecken befindet. 

 

4. OF: Gibt es neue Entwicklungsideen Ihrer Region?

Beromünster will als Wohngemeinde ein interessanter, lebendiger Flecken sein. Für uns ist es enorm wichtig die Wohnqualität zu erhalten, sich in Energiefragen zu positionieren, das „Projekt Regionale Entwicklung“ umzusetzen und eine Anlaufstelle für gute und innovative Projekte zu sein. Visionen sind: eine intakte Landschaft, menschengerechte Landwirtschaft, Entlastungsstrassen und das Label Energiestadt. Die Ortsteile (Neudorf, Gunzwil, Schwarzenbach) werden ebenso gefördert wie das Zentrum, indem die vielen Angebote auch vernetzt auf eine gemeinsame Plattform gebracht werden.

 

5. OF: Wie hat sich die offiziellen Koordinationsstelle für die Zusammenarbeit mit den Behörden bewährt?

Die Behörden wissen um die gute Arbeit im Ortsmarketing. Es finden regelmässig Informationstreffen statt. Sie unterstützen diese Arbeit auch stark finanziell, was auch an der Budget-Gemeindeversammlung den Bürgern zur Genehmigung vorgelegt wird. Die jährlich neu definierte Leistungsvereinbarung (Unterstützung mit rund 25 Steuerfranken pro Einwohner) zwischen der Gemeinde und dem Ortsmarketing ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit. Unser Erfolg basiert auf einer breitabgestützten Entwicklungsstrategie, professionellen Strukturen und klar festgelegten Aufgaben mittels Leistungsvereinbarungen. Die gegenseitige Wertschätzung spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn man versteht sich nicht als Konkurrent sondern als Partner. 

 

6. OF: Was möchten Sie zusätzlich noch zur Ortsförderung anbringen?

Wir unterstützen auch die Bemühungen der Wirte und der KMU's in ihrem Bestreben attraktiv zu bleiben. Zusätzlich wollen wir die Markenentwicklung forcieren. Marken erhalten zunehmende Bedeutung in unserer Gesellschaft, denn sie schaffen Orientierung nach innen und nach aussen. Durch Abgrenzung heben sich Marken heraus, fördern Begehrlichkeiten, werden relevant und bauen dadurch Wertschätzung auf. Diese Tatsachen machen eine Destination wahrnehmbar und die Produkte dazu liefern den Beweis. Dies gilt intern wie extern konsequent zu kommunizieren. / 1.8.17

***siehe www.5-sterne-region.ch                                                           

 

HINWEIS

Die "Fünfsterne-Region Beromünster" stellt sich gerne für Auskünfte, Besichtigungen und Treffen für Ortsförderungsstellen und Gemeindebehörden zur Verfügung.  

 

 

 

                                                                                                                            Lcken.jpg - 238,52 kB 

Grosse Lücken in der gesellschaftlichen Ortsförderung 

 

Autor: Markus Brändle, Einsiedeln

 

1. OF: Welche Bedeutung hat für Sie die Ortsförderung für die zukünftige Entwicklung einer Region?

Für mich hat die Ortsförderung einen sehr grossen Stellenwert. Auf der einen Seite sollten sich Menschen, welche schon seit Jahrzehnten in Einsiedeln ansässig sind und anderseits auch Menschen, welche erst seit kurzem oder später in die Region ziehen, wohlfühlen. Für mich geht es darum, dass die generelle Lebensqualität hoch bleibt oder gar noch verbessert wird, was einen aktiven Prozess innerhalb der Bevölkerung und der Behörden voraussetzt.  

2. OF: Was sollten die Ziele in der Ortsförderung sein?

Ortsförderung sollte, im Gegensatz zum Tourismusangebot, vor allem für die Menschen sein, welche hier leben. Das eine schliesst für mich das andere nicht aus. Einsiedeln lebt nur zu einem kleinen Teil vom Tourismus. Die Bewohner sollten von einem vielfältigen und attraktiven Angebot des Alltages profitieren und in einem optisch ansprechenden Lebensraum mit starkem Ambiente leben können. Mann (Frau) sollte sich daheim fühlen.

3.OF: Wo steht die Ortförderung heute?

Es wird viel Positives in Einsiedeln gemacht. Vereine und oder private Organisatoren veranstalten Anlässe und ich kann schon heute von einem grossen Angebot profitieren, das auch genutzt wird. Vielfach werden aber Einzelinteressen über das Gesamtwohl gestellt. Ein grosses Problem ist für mich das „Kleingartendenken“. Einzelinitiativen werden sofort negativ hinterfragt und bereits sehr früh zerrissen. Das fehlende Geld ist immer der erste Vorwand gegen neue Ideen und damit fehlt eine grossflächige Unterstützung. Alles wird hinterfragt und negativ beurteilt. Alle wissen es bereits im Voraus besser. 

4. OF: Was sagen Sie zur Einrichtung einer offiziellen Koordinationsstelle für eine gezielte Ortsförderung?

Eine Koordinationsstelle wäre entscheidend. Das schon von mir erwähnt „Kleingartendenken“ sollte dem Gesamtwohl weichen. Ich bin nicht gegen Biotope, aber was nützt das schönste Biotop, wenn das Drumherum fehlt. Nur gemeinsam sind wir stark und können vieles erreichen.      

5.OF: Was möchten Sie zusätzlich noch zur Ortsförderung anbringen?

    Es gibt viel zu tun. Packen WIR’s miteinander an! /1.4.16

 

 

 

                                                                                                                            

                                                                                                                            Netze

Die Leere in der neuen KV-Lehre mit dem Kompetenzenwahn

 

1. Ausgangslage

 

Fächerinhalte mit uferlosen Kompetenzen zu ersetzen, zeigt die Praxisferne der modernen Didaktik, Methodik bzw. Bildungspädagogik von realitätsfernen Experten. Nur fehlende, langandauernde Praxiserfahrungen haben ein solch einseitiges Geschäftsmodell entstehen lassen. Ohne Strukturierungen des Fächerwissens und Vernetzungen entsteht nur angeworfenes und damit unverdautes Wissen. Eine zunehmende "Netzknotenanzahl" durch verarbeitete Informationen verdichtet das Wissensnetz und dies entscheidet über die Lern- und Bildungsqualität. Kompetenzenförderung bleibt damit nur ein Mittel zum Zweck und darf nie das Wissen ersetzen.

                                                                          

2. Schritte zum vernetzten Lernen  

 

-Strukturiertes und fundiertes Wissen vermehrt die Netzknoten und damit das Wissen.

-Je mehr Netzknoten aus verarbeitetem Wissen vorhanden sind, umso dichter wird das Wissensnetz im Gehirn.

-Je dichter das Netz, umso mehr kann neues Wissen aufgefangen, integriert und angewandt werden.

-Umso weniger Netzknoten vorhanden sind, desto grösser werden die Maschen, wo neues Wissen einfach unverwoben durchfallen.

-Je dürftiger das Fachwissen, desto schwächer ist das vernetzte Denken bzw. das Können und dies kann mit Kompetenzenförderung absolut nicht kompensiert werden. 

 

3. Fazit

 

In jeder erfolgreichen Bildung entscheidet das Fachwissen. Kompetenzenförderung (=Selbst-, Methoden- und Sozialkompetenzen) ist sicher das richtige Mittel, um Fachwissen praxisnah zu optimieren und anzuwenden. Für den nachhaltigen Berufserfolg braucht es aber ein fundiertes Wissen aus Fachgebieten und nicht eine Kompetenzeninflation im luft-, bzw. fächerleeren Raum. 

 

 

KOMMENTAR

 Der «Kompetenzenwahn» in der geplanten KV-Reform 2023 muss gestoppt werden, denn dies ist eine Zumutung für eine zukünftige, seriöse (Aus)Bildung.  

Mit der geplanten Fächeraufhebung wird der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet. Das schulische Wissen und Können wird «entmachtet» und damit u.a. auch gesicherte Anschlussmöglichkeiten an weiterbildende Schulen eingeschränkt.

Mit inflationär eingesetzten Handlungskompetenzen und «entlastendem» Wissen, die Berufslehre reformieren zu wollen, bringt einen klaren Rückschritt, denn nur mit fundiertem Fachwissen verwobene Kompetenzen ermöglichen einen überzeugenden und souveränen Auftritt im Berufsalltag.

Dass sogenannte «Experten» ohne jahrzehntelange Fronterfahrung oder weitgehend fehlender Auseinandersetzung mit einer praxisnahen Lernpädagogik, eine solche Reform in Gang setzen können, ist surreal. Aber es ist ein Geschäftsmodell mit horrenden Profiten für eine kleine, praxisferne Expertengruppe und ihrem geplanten "Weiterbildungstourismus". Der Ausschluss einer Mitarbeit von erfahrenen Lehrpersonen und Schulleitern ab Beginn des Reformprozesses, ist eine bewusste Arroganz der Macht von selbst und politisch ernannten Eliten. Es geht um ein Geschäftsmodell, wo der Eigenprofit und nicht die Bildung im Zentrum stehen. Das zeigt sich auch gegenüber der Opposition aus der Lehrer- und Rektorenschaft: Die Argumente werden despektierlich als anmassend, überfordert und als Déjà-vu-Reaktion, wie bei den letzten Reformen, abgetan.   

Die weitgehend fächerlos aufgebaute KV-Reform, ein Produkt des praxisfernen Konstruktivismus (=Erschaffung der eigenen Realität aus der umgebenden Wirklichkeit) bringt, infolge der abnehmenden Vernetzungsstrukturen aus fehlendem, strukturiertem Fachwissen, ein unseriöses „Flatterwissen“ mit einer automatischen Anpassung nach unten. Die Reformverantwortlichen aus einer abgehobenen Intellektuellenschicht, wollen aber damit die Deutungshoheit und Macht der zunehmend unglaubwürdigen „Expertitis“ zementieren, um eine Lehre zu installieren, welche u.a. auch einen sozialen Aufstieg stark behindert. Eine solche Reform könnten sich die Gymnasialstufe und die Universitäten nie leisten. Kompetenzenförderung ja - aber nur im Verbund mit Fächerwissen und nach einheitlichen Grundsätzen einer gesicherten Lernpädagogik.   

Scheinbar braucht die Zukunft keine selbstdenkenden, sondern nur gleichgeschaltete Menschen, ganz nach dem Motto: Wer wenig weiss, kann wenig tun und wenig erreichen. Einmal mehr beste Voraussetzungen für die Fremdsteuerung einer abgerichteten Gesellschaft. /be 20.8.21

 

                                                                                                                            image-Vo.jpg - 37,69 kB

Arbeit und Lebenszufriedenheit 

 update 9.7.22

 

Die Arbeit ist für die grosse Mehrheit der Menschen etwas Zentrales. Sie darf aber nicht nur als reine Lebenstätigkeit betrachtet werden, denn sie fördert neben dem materiellen Fundament, eine persönliche Selbstentfaltung und das gesellschaftliche Zusammenleben. In Anbetracht der digitalisierten Zukunft kommen neue Fragen auf. Ein bedingungsloses Einkommen oder weniger arbeiten mit gleichem Lohn wird für die Gesellschaftsentwicklung vor grosse Probleme stellen. 

 

Die heutige Situation unter der aktiven Bevölkerung zwischen 18 und 45 Jahren ist, laut verschiedenen Umfragen, vielfach gekennzeichnet durch Überforderungen und emotionaler Erschöpfung, dies privat wie beruflich. Diese Umstände werden meistens der Arbeitswelt und der Leistungsgesellschaft angelastet. Doch die Hauptursache ist das Auseinanderliegen von persönlichen Ansprüchen und den Wirklichkeiten. Jede Arbeit hat einen Sinn und macht Spass, wenn man sich über längere Zeit mit ihr intensiv auseinandersetzt und sie nicht als Pflicht und Fluch für das Geldverdienen betrachtet. Im Beruf, in der Freizeit und im Zusammenleben alles erreichen zu wollen, löst vielfach Stress und Burnouts aus. Die dauernde Leistungsverteufelung bringt aber keine Lösungen, denn Leistung ist in einer gesunden (nicht wohlstandsverwahrlosten) Gesellschaft die natürliche Grundlage zur Stärkung von Selbstwertgefühl, Freiheit und Verantwortung. Vertiefte Auseinandersetzungen mit der Arbeitswelt werden mit einem schwachen „Arbeitsmanagement“, der «Ich-kann-nichts-dafür-Mentalität» und der mangelnden Selbstverantwortung vielfach verhindert. Statt nur über Flexibilität, Freizeit und Geld/Lohn zu reden, würden Engagement, Zuverlässigkeit und Arbeitsqualität die Lebensfreude gewaltig steigern. Es ist auch wenig nachhaltig, sich an einseitige Wohfühlargumente und einem realitätsfernen Tun vieler Berater/Coaches und Medien auszuliefern, denn nur mit eigenen Fakten-/Argumentenkenntnissen und Erfahrungen können lebensnahe und erfolgreiche Entscheidungen fürs Arbeiten getroffen werden.

In der Bildung-/Ausbildung ist Fachwissen zweitrangig geworden, da heute andere Tätigkeiten für eine sogenannt «menschliche Atmosphäre» im Mittelpunkt stehen. Sicher haben Menschen intuitiv Strategien und Techniken, um Bildungs- und Lebensziele zu erreichen. Doch sollten alle möglichen Wege auch erlebt, vertieft trainiert und gezielt getestet werden, um dann die persönlich wirklich effizientesten Wege einzusetzen zu können. Deshalb müssen Selbstkompetenz (mit Selbstanalyse, Selbstführung, Selbstentscheidungen, Selbstumsetzungen und Selbstkontrollen) und die Methoden- bzw. Sozialkompetenzen fächerintegriert zur obligatorischen Bildung aller Stufen werden, damit wirklich eine praxisnahe «Lebensschule» erreicht werden kann. Aus Reformbestrebungen und langjährigen Erfahrungen weiss man aber, dass die Mehrheit der Lehrenden sich gegen die klare Offenlegung eines konsequenten Lerntrainings wehrt, denn sonst müssten sie das eigene Selbstmanagement beurteilen lassen und das eigene Vorbild und Tun im Unterricht manchmal auch in Frage stellen. Eine Kompetenzeninflation mit Auflösung der Fächer verdummt eine Gesellschaft unwiderruflich. Deshalb sollten gezielte Lernstrategien und Lernkompetenzen im Fächerverbund auf allen Stufen zum täglichen Motto von Lehrenden und Lernenden werden. 

Weitsichtige und erfolgreiche Unternehmen zielen in erster Linie auf Gewinne, welche dann für die Belegschaft ein attraktives Arbeitsumfeld ermöglichen. Grundlage dazu ist ein klarer ethisch/moralischer Wertekodex, wo auch Fleiss, Disziplin, Sparsamkeit, Ausdauer und Leistung ohne Tabu integriert sind. Für ideale Arbeitsverhältnisse sollten vor allem Sicherheit, Unterstützung, Umgang, Zusammenarbeit und transparente Informationen/Beurteilungen garantiert sein. Dauernd Angebote der «Wohlgefühlindustrie» während der Arbeitszeit zu fordern, führt zu einer Staats-, statt einer freiheitlichen Markwirtschaft. Gefragte Arbeitsprofile sind geprägt von Kreativität, Neugierdebefriedigung und Experimentiermöglichkeiten, doch wenn es um mehr Verantwortung, Überstunden und moderate Entschädigungen geht, wird schnell ein fehlendes Wohlgefühlumfeld bemängelt, was sich nur ein verwöhnter Zeitgeist leisten kann.

 

Fazit

 

Arbeitsfreude und Lebenszufriedenheit können weitgehend selber beeinflusst werden, denn

- jede(r) ist seines Glückes Schmied.

- alle Berufe und Arbeiten haben einen Sinn, den man aber immer wieder selber suchen und finden muss.

- Konzentration auf das sachlich Wichtige bringt echte Erfüllung im Beruf.

- Die  Reduktion der Arbeit auf Geld bzw. Lohn führt in den Ruin für eine Gesellschaft.

- nur Entscheidungen in Selbstverantwortung verändern das eigene «Lebensmanagement» nachhaltig  und nicht der Einsatz einer teuren  „Beratungsindustrie“. 

- konsequent trainierte und fächerverbundene Lernstrategien auf allen Stufen sind Grundlagen für eine erfolgreiche Lebens-, Arbeits- und Freizeitgestaltung. 

Arbeitgeber sind in erster Linie für ein ausgewogenes und faires Arbeitsumfeld und nicht für Wohlfühlangebote verantwortlich.

- Trotz Digitalisierungen bleibt der Mensch zentral in allen Arbeitsbereichen. Viele Arbeitsstellen werden aber in Zukunft wegen der Automatisierung und Robotorisierung abnehmen und nicht mehr in denselben Massen durch neue Angebote ersetzt werden können. Damit müssen für eine Gesellschaft, die nicht mehr Arbeit für alle bieten kann, ein anderes Denken und neue Konzepte entstehen.  /be 20.12.21  

 

                                                                                                                  Medien5.jpg - 551,68 kB                                                                                                                                                      

Einseitige Gesinnungen und Halbwahrheiten, statt ausgewogene Fakten 

 update 28.7.22

 

                                                                                                                                                                                                                                               

Noch nie standen den Menschen so viele Informationen und so viel Zeit für die Mediennutzung zur Verfügung wie heute. Trotzdem hat die Bevölkerung ein schlecht vernetztes Wissen in geschichtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Bereichen. Es fehlen mehrschichtige Sichtweisen. Die Nachfrage nach zuverlässigen Informationen, um den vielen Manipulationen zu entkommen, war nie grösser als heute. Die Berichterstattungen sind aber auf Kurzfristigkeit, Neuartigkeit und Trends fokussiert. Es sind weitgehend nur gezielte Aussagen zu bestimmten Sensationen, Meinungen und Ideologien, was uns die gleichgekämmten und orchestrierten Staats- und Mainstream-Medien bieten können. Auch die Lokalmedien bewegen sich immer mehr auf dieser Monokulturschiene. Weitsichtige Meinungen ohne evidenzbasierte Fakten, sind aber unglaubwürdig und wenig wert. Dies führt zu einer zunehmenden Gesellschaftsspaltung (u.a. zwischen Werktätigen/Eliten, Junge/Alte, Stadt/Land) und die Medien unterstützen täglich diesen Trend mit dem Motto "Teile und regiere"! 

 

Mit den Überinformationen («Infodemie») durch die Medialisierung entsteht eine Überforderung der Aufmerksamkeit und des Denkens. Einerseits werden in den Berichterstattungen des Mainstreams durch eine einheitliche Dauerbeschallung und einen selbstdefinierten Verhaltenscodex mit tendenziöser bzw. suggestiver, gesinnungsangepasster Auswahl/Platzierung/Repetition von Themen, Bildern, Schlagzeilen, Fragestellungen, Begriffen, Gesten, Redeausschnitten, Interviewpersonen, Hörer-/Leserkommentaren die bevorzugte, eindeutig linksgrüne Weltanschauung geschaltet. Anderseits werden Meinungen mit unerhärteten Fakten in weltbestimmende Tatsachen umgewandelt und andere Sichten damit verbetoniert. Die Ethik-/Moralschiene des «Gutmenschentums" grenzt also, durch ihre systemintegrierte Intoleranz, Andersdenkende aus. Diese erzieherische Überheblichkeit und indirekte Meinungszensur mit häufig verstärkter Beschämung bzw. Ächtung, verhindern eine ehrliche, unabhängige und kritische Berichterstattung für ein demokratisches Selbstverständnis. Kurz gesagt: Damit die Quoten mehr Gewicht als die Wahrheiten erhalten, werden mit einem emotionalen und wenig belegbaren Meinungs- statt Faktenjournalismus, die entscheidenden Wege und Mittel für mögliche Problemlösungen respektlos zugeschüttet und damit auch das Vertrauen zerstört.  

Um die Glaubwürdigkeit des Wissenschafts- und Wirtschaftsjournalismus ist es seit je her schlecht bestellt. Es sind immer mehr einseitig reflektierte und instrumentalisierte Wissenschaftsbereiche mit unsicheren, irreführenden und fehlerhaften Daten, Statistiken bzw. Grafiken und schwacher Evidenz festzustellen. Mit uneingeordneten, nackten Zahlen geht die Sorgfaltspflicht immer mehr verloren und die Verwissenschaftlichung des Alltags mit dauernder Ängstebefeuerung wird zum manipulierenden Werkzeug gemacht. Hinzu kommt eine Feindlichkeit gegenüber der Marktwirtschaft durch praxisferne Ideologien. Die Kultur der multimedialen Medienhäuser wird nicht einfach schlecht gemacht, sondern sie ist selbstverschuldet durch das eigene Wahrheitsmonopol, durchsetzt mit Tatsachenausblendungen, Halbwahrheiten und Diffamierungen, sehr fragwürdig. Kommt dazu, dass die Berichterstattungen immer militanter werden. Die eindeutig zunehmende Unglaubwürdigkeit bei den Staats- und Mainstream-Medien hat die Hauptursachen beim "Wissenschafts- und Wirtschaftsanalphabetentum" bzw. dem überheblichen "Gesinnungs-Aktivistenmodus" der Journalisten. Mit Meinungsinflation, wenig fundierten Fakten und fehlender Objektivität wird die menschliche Vernunft dauernd infrage gestellt. So sind, was die Glaubwürdigkeit und die ausgewogene Berichterstattung anbelangt, zu mindestens 80% völlig falsche Journalisten am Werk, welche nicht willens sind, Realitäten nüchtern zu erkennen, weil sie nur dem Zeitgeist folgen und auch Angst vor Gesinnungskontrolleuren auf den Redaktionen haben. In der Lohnabhängigkeit schreibt man also nicht mehr was die Realität, sondern was die Wunschvorstellung ist, damit man nicht entlassen wird. Es ist aber auch grundsätzlich zu fragen, mit welchen Kompetenzen der grösste Teil der Medienhäuser mit dem sehr lückenhaften Wissen bzw. Können und der grossmehrheitlich fehlenden Praxiserfahrungen in den Wissenschafts-, Wirtschafts- und Berufswelten, wirklich fundierte bzw. evidenzbasierte Informationen (auch mit den einseitig beigezogenen, gesinnungsgleichen Experten) bieten können. Das Spürenlassen einer (selbstdefinierten) moralischen Überlegeheit und der Hang zum Prophetentum führt zur Entfremdung. Kommt dazu, dass durch die Zensur und Sperrungen von Feedbackmöglichkeiten, die Medienmeinungen zur einzigen Weltwahrheit zementiert werden. Die Bevölkerung steht aber der Realität eindeutig viel näher als die Medienszene mit ihren Journalisten, die sich eigendefiniert "Wirtschafts-, Wissenschafts- und Politexperten" nennen, aber weitgehend nur von ungesicherten Einschätzungen leben.  

Der sogenannte Qualitätsjournalismus ist bei klarer Analyse ein oberflächlicher Sensationsjournalismus für menschliches Versagen und Skandale mit vielen Halbwahrheiten. Er ist auch eine Panikschleuder, die weitgehend nur von einem andauernden Notfallmodus, Pseudowissenschaften und schöngeistigen Werbespots in eigener Sache lebt und voller Indiskretionen und Respektlosigkeiten ist. Anderseits werden inhaltlich gleiche Botschaften durch "Framingeffekte" mit unterschiedlichen Formulierungen manipuliert. Der grösste Teil der Medien auf Onlineplattformen zeigen uns jene Informationen, von denen sie davon ausgehen, dass wir sie anklicken werden. Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt sind wichtig, aber entscheidender sind ausgewogene Faktenwahrheiten, welche die Aussagen erst glaubwürdig machen. Eine Wahrheitsfindung kann durch ideologisch und moralisch gefärbte bzw. gewichtete Meinungen nie funktionieren, weil hohe Wirklichkeitsverluste ein ausgewogenes Denken ausschliessen. Dass es der Bevölkerung schlechter geht, wenn Unternehmen als direkt und indirekt grösste Steuerzahler dauernd schlecht gemacht werden, verschweigt der Mainstreamjournalismus. Mit der zunehmenden Aufhebung der journalistischen Neutralität erhalten Emotionen und Empörungen freien Lauf und dadurch entsteht auch die Unfähigkeit bei Problemen immer wieder sachlich nachzuhaken. Unabhängiger, seriöser und objektiver Journalismus hat damit in der «modernen» Berichterstattung weitgehend ausgedient, denn gezielte Angstszenarien, gleichgeschaltete "Umerziehungsmittel" und ein einseitiges bzw. unehrliches Bashing gehören auch ins Repertoire für «Klicks und Umsätze». So zerstören heute die Mainstream-Medienhäuser und zunehmend auch der Regionaljournalismus die eigene Existenzgrundlage, nämlich die Glaubwürdigkeit, denn es ist konfortabler und profitabler mit der Lüge als mit der Wahrheit zu leben.  

Durch den «Hofjournalismus» (ein Verbund von Wissenschaft, Medien und Politik), entsteht eine verzerrende, unheilige und dazu noch subventionierte Allianz im Dienste von Staat und Politikern. Die mit Staatsmillionen unterstützten Medienhäuser schicken sich auch immer mehr an, als "Speerspitze" mit einseitig übertriebenen Forderungen durch entsprechende Erstinformationen aus Politik und Wissenschaft vorauszugehen, um das "Kampffeld" in einer gewünschten Richtung zu räumen, damit nachher politisch Verantwortliche einmarschieren und die ausgeschlachteten Forderungen leichter ausführen können. Die Politik tut so, als ob sie alles weiss und wird durch die bevorteiten Medienhäuser entsprechend verherrlicht. Die Politikereliten erkaufen sich mit einer horrenden Geldverteilung die Loyalität bestimmter BürgerInnen-, Unternehmens- bzw. Interessengruppen, steigern dadurch die Staatsmacht, machen als Vormund die Bevölkerung zum Mündel und fördern eine "gelenkte Demokratie", welche so zur Farce wird.  

Solange man nach wenigen Minuten merkt, welche Ideologie den Berichterstattungen zugrunde liegen, ist sicher keine Ausgewogenheit vorhanden. Alles was nicht ins Medienkonzept des Mainstreams passt, erhält schnell den Anstrich von bösartigen Verschwörungstheorien. Es ist Desaster, weil selbst die Wahrheit unter dem Verdacht der Lüge verhandelt wird. Dazu werden gepushte "wissenschaftliche Studien", tendenziöse Umfragen und eigendefiniertes "Selbstcheckertum" angesetzt, um grundlegende Fakten zu verwässern. Auch die durch Sponsoring und Staatsgelder zunehmend "gekauften" Hochschulen werden immer mehr unglaubürdiger. Bei unabhängigen, echten Wissenschaften beruhen Erkenntnisse bekanntlich immer auf Annahmen, die nie dauernd exakt  bleiben, jederzeit wieder wechseln können und nie nach Mehrheiten und Konsens funktionieren. Doch diese werden heute durch Aktivisten aus Wissenschaft, Politik und Medienhäusern schnell zu Tatsachen zementiert, um die eigene Deutungshoheit für immer beibehalten zu können. Kommt dazu, dass auch die Dateninterpretationen der involvierten Wissenschaftlerinnen durch ihren kollektiven Denkstil und ihre weltanschaulichen Präferenzen geprägt sind und die Ergebnisse von wissenschaftlichen Studien weitgehend davon abhängen können, wer sie bezahlt.

Obwohl alle Medien in einer grossen Verantwortung stehen müssten, sehen sie die Schuld von unseriösen Informationen und Fakenews weitgehend durch selber definierte Verschwörungstheorien bei anderen. Der Einheitsbrei in den vielen "Fastfood-Berichterstattungen" beruft sich auf einen Wahrheitsanspruch von einem Heer von desinformierenden "Kommunikationsexperten". Die entsprechenden Ausgrenzungen von nichtpassenden Ansichten auf Glaubensbasis zielen auf die Einschränkung der Denk- und Handlungsfreiheiten. So wird mit Nonsensbegriffen und Unwörtern, wie "Skeptiker", Schwurbler bzw. "Leugner", die Machtposition der "ausserirdischen" und gutbetuchten Eliten zubetoniert.  

Eine kritische vierte Gewalt als "Wachhund" der Politik gibt es heute fast nicht mehr. Deshalb gehören offizielle Faktenchecks, Umfragen, Langzeitstudien nicht in die Hände von Medienhäusern. Mit eigenen Untersuchungen oder die Vergabe an mediennah beauftragte Unternehmen und bzw. Experten wird das Informationsmonopol mit vielen Manipulationsmöglichkeiten (u.a. Gefälligkeitsgutachten) ad absurdum geführt. Noch schlimmer ist es, dass Medienhäuser gewisse Lern-Plattformen anbieten, um mit dem selbstpostulierten Qualitätsjournalismus die Bildungsstätten fachlich und ideologisch völlig einseitig instrumentalisieren zu können! Nur unabhängige und offizielle Stellen ausserhalb der Medienlandschaft bringen deshalb eine echte Glaubwürdigkeit. 

Praktisch alle Medienhäuser weisen Jahresgewinne auf. Es ist deshalb für eine Demokratie verantwortungslos mit Staatssubventionen und Zwangsgebühren die Medienlandschaft für ihre Monopole zu fördern, denn Gelder bringen die grosse Gefahr von Käuflichkeit mit wechselseitiger Protektion. Dies heisst auch ganz klar, dass echte Informationen nur durch eine freie Konkurrenz entstehen können, nicht durch einen Haltungsjouralismus mit Äusserungsverboten.  

Die Medienhäuser als "Panikorchester im Dauermodus" sind die grössten Manipulations- und Verdummungsanstalten unserer Zeit, welche für Geist und Seele der Menschen eine Krankheit darstellen. In Worstcaseszenarien werden in Dauerbeschallung allgemeine, personalisierte und nationalisierte Bedrohungslagen aufgetischt und unpassende Bevölkerungsgruppen mit Einschränkung existentieller Freiheiten ausgegrenzt. Der Staat wird mit Beglückungsmassnahmen zum Dauerhelfer gemacht und damit die Verwaltung, Macht und der Geldverschleiss ausgebaut. Das Hinterfragen mit Rede und Gegenrede bei Politikern, Interessengruppen und Experten durch Querdenker sollte zur BürgerInnenpflicht werden, denn sonst entsteht mit einer "Wahrheit der Richtigen" eine Meinungszensur statt eine Meinungsvielfalt, was Hass, Hetze und Haltungen weiter radikalisiert. So sind wir wieder beim Missionierungs- und Kolonialzeitalter, wo die eigenen Werte anderen Völkern als "Zwangsbeglückung" aus Profitgier überstülpt werden, statt diese Regionen sich selbst entwickeln und in Ruhe zu belassen.  

Die grosse Mehrheit der Medien, als wichtigstes Korrektiv für eine fundierte Meinungsbildung gedacht, frönt in ihrer Verfilzung und Geldabhängigkeit mit Forschung und Politik weitgehend einen Verlautbarungsjournalismus! Woher sollen fundierte Lebenserfahrungen von Politikern, Forschern und Journalisten kommen, wenn sie direkt ab Ausbildung beim Staat (Parteien, Verbände, öffentliche Verwaltungen u.a.), Forschungsinstitutionen, Bildungsstätten und Medienunternehmen einsteigen? Die Verherrlichung des einseitigen "welterlösenden Gutmenschentums" provoziert starke Ausgrenzungen. Das Überlegenheitsdenken mit Absolutismus und Dämonisierung, verhindert einen respektvollen und lösungsbasierten Dialog mit Andersdenkenden und führt zur Gesellschaftsspaltung. Es ist die "Gesinnungs- oder Haltungskultur" verbunden mit einer "Löschkultur" (=Cancel-Culture), welche den Rassismus dauernd verstärken. Es fehlt eine Multi-Polarität und Balance. Da nennen sich Medienhäuser links-liberal, also mit "vernünftigen, toleranten, offenen Sichtweisen und Argumentationen", sind aber Vertreter einer völlig sturen, linken Ideologie. Am Schluss feiern sie sich als Sieger über das Böse. Doch letztlich werden sie noch unglaubwürdiger als sie es schon sind und stehen mit ihren machtbesessenen Narrativen für die noch selber denkenden Bevölkerungsgruppem immer mehr im Abseits, was auch in der Abnahme der Medienbenutzung, wegen dauernden Bad-News und Verdrehungen, sichtbar wird.  

Der einzige Rettung für die Glaubwürdigkeit und Zukunft aller Medien wären Berichterstattungen mit Teams aus verschiedenen Berufen, um alle Sichten einer Thematik sachlich, ohne Ideologie und mit erhärteten Fakten transparent, ausgewogen und glaubwürdig in einem realitätsnahen Rahmen aufzuzeigen. Nur so können dann Einzel-Autorenbeiträge richtig beurteilt werden. Das bedingt fundierte Recherchen (nicht die aktuelle copy/paste-Mentalität) und faktenunterlegte Informationen, ohne ein alarmistisches und gefiltertes "Vorkauen", damit die Leser und Zuschauer selber das eigene Urteil bilden und Entscheide fällen können! Zudem sollten Tageszeitungen dringendst zu Wochenzeitungen umgestaltet werden, damit mehr Substanz und Ausgegorenes entstehen kann. Die täglichen "(Wegwerf) News" kann man ruhig dem Netz überlassen, das sich und die Menschen dann totlaufen wird.

 

Fazit

 

Durch die hohe Dominanz der grossen Medienhäuser verschwinden auch regionale Identitäten immer mehr. So bearbeitet ein einseitiger Mainstream mit einem Einheitsbrei und gebetsmühlenartiger Hirnwäsche die Bevölkerung in allen Regionen. Die gezielte Verengung des Meinungsspektrums, die Meinungsdiktate und die Angst zu einer kritischen Meinung stehen zu dürfen, nehmen klar zu. Da nützen auch grosse Reformen der Medienhäuser nicht viel, weil mit Inhalten, Produktion, Verteilung bzw. Datenkontrollmanagement keine wahrhaftigen Informationen, sondern nur ein Zusammengehen von starken Machtgruppierungen aus den Kapital-, Tech- und Informationsgiganten mit erkaufter Staatsabhängigkeit garantiert sind. Wer einigermassen selber noch denken kann, merkt es sofort: Das Vertrauen in die Medien aller Gattungen mit ihren Meinungsmonopolen geht immer mehr verloren, denn die eindeutig zunehmenden Informationen mit einer "unangreifbaren" Religion und einer situativ anpassbaren "Fassade des Gutmenschentums", brauchen keine Seriosität, keine belegten Fakten und keinen lebensnahen Realitätsbezug. Das sieht nach einem gezielten Idiotentum statt Bildung aus. Die Abos der Mainstream-Medienhäuser kann man so vergessen, denn der Trend geht eindeutig in eine "Correctness political" (=medienbestimmte Moral mit fixierter und bevormundender Identitätsideologie), einen einseitigen Positionsbezug und einen ideologischen Aktivismus mit einer einzigen Wahrheit. Objektive, evidenzbasierte und ausgewogene Fakten und Argumente fehlen immer mehr. Fakenews, die man der anderen Seite vorwirft, nehmen auch im Mainstream zu und damit wird die gewollte Bildungsverwahrlosung durch die Vernebelung von Tatsachen beschleunigt. Die Hauptursache des aggressiven Ausgrenzens, ist das schlechte Gewissen der Medienhäuser mit dem indirekten Eingeständnis selber mit Halbwahrheiten zu berichten. Ausgewiesene Journalisten verlassen immer mehr Medienhäuser, weil die Doktrin mit den Weltanschauungskontrollen und den vorherrschenden, ideologischen Einschränkungen, mehrheitlich einen Selbstbetrug voraussetzen. Die Quittung zu diesem "koordinierten Journalismus" mit Gleichschaltungs- und Uniformierungszwang erzeugt eine stark beeinflussbare "Flugsandgesellschaft", die mit Halbwahrheiten und Fakenews leicht hintergangen werden kann. /be 1.8.21

 

 

«Ehrlichkeit ist selten, Fake überall! Nur wenn man über Jahrzehnte die Medienszene mit ihrer Informationstätigkeit konsequent verfolgt, sind glaubwürdige Analysen und klare Urteile möglich. Entscheidend ist, dass alle Themen immer aus verschiedenen Blickwinkeln der Theorie und Praxis analysiert werden, nur Meinungen mit klar faktenbasierten Argumenten gelten lässt und dabei den menschengemachten Moralismus und seine Emotionen ausschliesst.»

"Eine radikale News-Diät würde viele Medien überflüssig machen und für die Einzelnen mehr Klarheit, Ruhe und Zeit bringen, denn das Neue ist nicht das Relevanteste im Leben." (Rolf Dobelli) 

 

  

 

 

                                                                                   Medien6.jpg - 9,75 MB   

                                                                                                                         

Der Niedergang des "modernen" Journalismus

 

Eine Polemik über den heutigen (Bezahl-)Journalismus?  

 update 20.7.22

 

Noch nie standen den Menschen so viele Informationen und so viel Zeit für die Mediennutzung zur Verfügung. Trotzdem fehlt eine fundierte Meinungsbildung immer mehr. Die Wirksamkeit von Informationen ist heute vielfach nicht mehr eine Frage der Wahrheit, sondern vor allem von Fakten, die weniger auf Tatsachen, sondern v.a. auf Meinungen beruhen. Mit der Überinformation entsteht eine Überforderung der Aufmerksamkeit und deshalb wendet sich die Mehrheit der Bevölkerung immer schneller von den traditionellen Medien ab, als sie es ohnehin schon tut. Eine schonungslose Diskussion zum fraglichen Medien-Zustand braucht externe Standpunkte und auch die „Innensichten der Medienzunft“, welche aber, wegen ihrer gefährdeten Existenz, sich momentan vor allem mit Abwehrargumenten beschäftigt.

 

Journalistische Produkte sind heute vielfach geprägt durch...

-ein professionelles Handwerk und durch eine Meinungsvielfalt, aber mit einseitigen  Faktenbelegen. Das Geschäfts-/Vertriebsmonopol der Medien ist infolge des schlechten Inseratengeschäfts wegen des Internets nicht mehr gross vorhanden. So geht es bei den Inhalten vielfach um eine Quotenjagd und kurzfristige Aufmerksamkeit durch Dramatisierungen (u.a. Sensationen, Schräges, Skandale, Emotionen) und Dominanzansprüche u.a. in den Bereichen Besitz, Geld, Reichtum, statt um wirklich relevante Informationen.  

-eine Verzerrung bis zu einer Verfälschung der Realität, weil im Umfeld von Angebot und Nachfrage die Nebenthemen zu Hauptthemen gemacht werden und bei den selbsternannten "Experten" vielfach egozentrische bzw. einseitige Interpretationen zu Themenbereichen festzustellen sind. Mit möglichst vielen Meinungen (mit wenig Fakten) werden Tatsachen zugeschüttet und damit sind Quoten wichtiger als die Wahrheit welche, trotz zunehmender Komplexität, im Mittelpunkt stehen sollte.

-elitäre Meinungen verbunden mit dem einseitigen „Helfersyndrom“, was sich von einem ausgrenzenden Stil bis zu einer Gesinnungsdiktatur gegenüber Menschen und Institutionen entwickeln kann. Zudem steht bei vielen Problemkreisen fast nur ökologisches Denken im Zentrum, ohne den nötigen fundierten, ökonomischen Überlegungen genügend Platz einzuräumen.

-suggestiven Darstellungsformen, einem selbstbestimmten «Verhaltenscodex» und einer tendenziösen Auswahl von Titeln, Themen, Schlagzeilen, Fragestellungen, Wortwahl, Gesten, Bild-/Redeausschnitte, Interviewpersonen und Hörer-/Leserkommentare, damit eine bevorzugte Weltanschauung verstärkt werden kann. Medien sollten in der Flut von schwer zu beurteilenden Informationen zu Inseln der Glaubwürdigkeit werden, wo Informationen bewertet werden, um die Nutzerinnen in die richtige Richtung führen zu können. Es ist aber zu fragen, mit welcher Kompetenz Journalisten der verschiedenen Medien sich Fachleute nennen und einseitige Experten bzw. Gastbeiträge beiziehen dürfen, um Berichterstattungen zu generieren, da extrem wenige in der Praxis der entsprechenden Wissenschafts-, Wirtschafts- und Berufsbereiche tätig und damit weitgehend praxisfremd sind. Auch in Auftrag gegebene "Faktenchecks", Umfragen und Untersuchungsstudien brauchen eine neutrale Stelle und nicht Journalistenhäuser, sonst wird das Informationsmonopol ad absurdum geführt bzw. die Bevölkerung vollständig manipuliert. Die Meinungen müssen gegenüber ausgewogenen Fakten, Argumenten und Quellen getrennt bzw. klar sichtbar gemacht werden, sonst geht das stark angeschlagene Vertrauen der Medien komplett verloren.

-eine „privilegierte Systempresse“, wo vielfach mediale und politische Exponenten einzelne Beiträge abgleichen, was auch immer mehr in Lokalmedien sichtbar wird. Solange eine „Monopolpresse“ fragwürdige Situationen weitgehend mit Gutmenschen und Schönreden kaschiert, geht es ihr letztlich vor allem darum, mit einem „stromlinienförmigen Blatt“, die Abonnenten bzw. die Inserenten bei Laune zu halten und das eigene Überleben zu sichern.

 

Hausgemachte Probleme belasten die Situation

 

-Die Qualität bzw. Unabhängigkeit der Berichterstattung ist infrage gestellt, wenn eine begründete Sachkompetenz mit überzeugenden, präzisen Fakten und Argumentationen fehlt. Gewünschte Ergebnisse werden mit koordinierten, einseitigen Meinungen und gesinnungsangepassten Experten dauernd herbeigeredet, statt sich mit den wirklich erhärteten Fakten zu beschäftigen. Die Medien bilden die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr ab, denn sie sind zu mindestens 80 % im rot-grünen Bereich tätig.

-Die Qualität verkommt zur schlechten Karikatur, wenn die Evidenz bei der Fakten-/Argumentenpalette einseitig ist und der Informationswert, wegen populären, tedenziösen Gewichtungen, ein einseitiger Mainstream mit fehlender Transparenz wird. Das hat entscheidend mit der persönlichen Einstellung der Journalisten zu tun, weil die ethisch-ideologischen Präferenzen aus ihrer Biographie die Berichterstattungen entscheidend beeinflussen. Dies wird beim "gierigen" Zuschlagen gegenüber anderen Weltanschauungen oder beim Beizug von "passenden" Fachleuten oder bei der Zurverfügungstellung einer Plattform für fremde Beiträge klar sichtbar. Ein Beharren auf messbaren Fakten mit Hinweisen auf entsprechende konkrete Beispiele, wird von den meisten Journalisten nur als Ablenkungsmanöver («Whataboutism») eingestuft, weil man belegte Realitäten infolge der eigenen Wahrheit gar nicht wahrhaben will.

-Zunehmend ist auch ein "Rudeljournalismus" (zwecks Selbstbestärkung), dem Respekt und Anstand fehlen und sich durch ein moralisch fragwürdiges Überlegungsdenken in den selbstdefinierten Bereichen mit Hass, Hetze und Haltung abheben will.

-Dauernd ausgesuchte Katastrophenszenarien, Empörungen, penetrantes "Trommelfeuer" und persönliche Werturteile werden den effektiven Tatsachen vorgezogen und meinungsbildende Situationen durch eine Vermischung von Informationen und Unterhaltung inszeniert, was dann auch leicht zur „Lügenpresse“ mit «Fakenews» ausarten kann. Der Journalismus verkümmert auch, wenn er Missstände und Fehlentwicklungen mit übertriebenem, kriminalromanähnlichem Storytelling aufzeigt, um so die „Konsumenten“ mit Emotionen, besonderen Protagonisten und fraglichen Botschaften bei der Stange halten zu können.

 

Der Journalismus ist auch in Zukunft nicht wegzudenken  

 

-Eine Verlagerung von der Wegwerf- zur Hintergrundberichterstattung verlangt eine Reduktion des Boulevarddenkens und der pausenlosen Vermarktung neuer Themen („Schüttelbecherjournalismus“). Es gilt eine neuartige Bewältigung der Informationsflut selektiv mit hoher Qualität anzupacken und nicht mit Aktionismus und „Kurzfutter“ einen schnelllebigen Zeitgeist auf der Mainstream-Schiene zu fahren. Es braucht mehr Fakten- statt Gesinnungsjournalismus, sonst werden Medienhäuser noch grössere Verdummungsanstalten.

-Die unqualifizierte Informationsflut in den Social-Media braucht eine dringende Ergänzung mit differenzierten Beiträgen, welche mit seriöser und fairer Berichterstattung die verschiedenen Perspektiven ausgewogen beleuchten. Die grundlegenden Beiträge sollten gezieltere Formate, Rhythmisierungen und Schwerpunktsetzungen über mehrere Wochen hinweg erhalten. Dazu braucht es auch mehrheitlich Teambeiträge, welche eine breitere Faktenlage ermöglichen. So könnte auch eine Aufteilung zwischen elektronischen und printgestützten Informationen entstehen, d.h. die schnelllebigen "Fastfood-Kurznews" würde vor allem der «Bildschirm» übernehmen und Zusammenfassungen mit vertieften Stellungsnahmen bzw. Kommentaren wären die Bereiche gefragter Bezahlmedien, was eine abgespeckte Informationsfülle, aber viel mehr Substanz ergäbe. Durch eine staatliche Förderung des Journalismus werden Einseitigkeiten auch nicht aus der Welt geschaffen, im Gegenteil. Auch ein Leistungsschutz mit Entschädigungen auf Links von Zeitungsberichten ist sehr schwierig einzufordern und damit nicht praktikabel.

-Der Niedergang wegen der zunehmenden Unglaubwürdigkeit eines grossen Teils der Journalisten aller Medien ist nicht aufzuhalten ausser, dass alle Informanten die Hauptarbeit auf eine lückenlose Recherche mit Präsentation aller Sichten legen und die Meinungsbildung, ohne ein gesinnungsmässiges "Vorkauen" den KonsumentenInnen überlassen wird. Das gibt Sicherheit für die Informationssuchenden, denn damit werden eine tendenziöse Meinungsmache und Manipulationen auf Grund von Weltanschauungen bzw. Gesinnungen transparent gemacht. Nur ein werttransparenter Journalismus mit Fairness, Verlässlichkeit, eindeutigen Quellen, vertieften Recherchen und rigorosem Faktenchecking (von einer neutralen, nicht journalistischen Stelle), kann verhindern, dass Google, Wikipedia, Facebook und Roboter nicht die „Fachleute von morgen“ sein werden! Es ist deshalb eine wahrhaftige, faktentreue und ausgewogene Berichterstattung gefragt, damit in allen Medien eine verständliche Transparenz und auch mehr Tiefgang für das Ankommen der Informationen erreicht werden kann.   

 

 

Fazit

 

Der zukünftige Journalismus muss eine breite, ausgewogene Faktenlage mit Argumenten aufzeigen, damit die „Konsumenten“ nicht einem einseitigem, missionarischem Meinungsdiktat einer Bevormundung ausgesetzt werden, sondern sich selbst eine Meinung machen können. Hier sind "Knochenarbeit" mit lückemlosem Forschen und nicht billige Meinungen und Wertungen gefragt. Es geht also um die Grundsatzfrage wie Menschen, aufgrund der heutigen Inflation von Informationen, über Wissen und Meinungen, sich ein eigenes Urteil bilden können, um sich mit Staat, Gesellschaft und Medien weiterhin identifizieren zu können./ofteam 15.10.19  

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                     Medien7.jpg - 7,46 MB                                                                                                           

 Beurteilen Sie Medienbeiträge auf ihre Glaubwürdigkeit!

  (TV, Radio, Presse, Internetplattformen)

 

Medium: ….                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

Fragen 

1. Welcher Stil zeigt sich im Beitrag?    

   Notizen                                                                           

      Wertung                                 

a) ein sachlicher Journalismus

b) ein oberflächlicher Sensationsjournalismus  

2. Welcher Informationstil wird eingesetzt?

 

a) ein seriöser Präsentations-Codex

 

b) ein tendenziöser Präsentations-Codex 

 

3. Wie wird der Medienkonsument beeinflusst?

 

a) mit Meinungs- und Handlungsfreiheit

 

b) mit Meinungs- und Handlungsdiktaten 

 

4. Wie wird die Meinungsbildung gefördert?

 

a) mit  Aussagen zum Nachdenken

 

b) mit «vorgekauten» Aussagen

 

5. Wie wirkt die Berichterstattung?            

 

a) sachlich und neutral

 

b) ideologisch und emotional

 

6. Worauf beruhen Inhalte des Beitrags?

 

a) auf evidenzbasierten Fakten

 

b) auf Meinungen    

 

7. Wie ist der Beitrag aufgebaut?

 

a) breite Sichtweise mit faktenbasierten Argumenten

 

b) enge Sichtweise mit meinungsbasierten Argumenten

 

8. Wie werden Tatbestände im Beitrag präsentiert?

 

a) ausgewogene Faktenlage aus «mehreren Sichten» einer Thematik

 

b) einseitige Faktenlagen

 

9. Wo zeigen sich Unausgewogenheiten?

 

a) in ökonomischen Bereichen 

 

b) in ökologischen Bereichen

 

10. Wie wird im Beitrag argumentiert?

 

a) wissenschaftlich mit erhärteten Fakten

 

b) «gesinnungswissenschaftlich» auf der Ethik-/Moralschiene

 

11. Wie ist das Verhältnis des Beitrages zur Wirtschaft, Forschung und Politik?

 

a) kritisch

 

b) unterstützend

 

12. Welche Journalismusart zeigt sich im Beitrag?

 

a) Eigenständiger «Wachhund-Journalismus»  

 

b) Abhängiger «Hofjournalismus» im Verbund mit Wissenschaft und Politik

 

Total max. 120 Pt.

 

Bewertung

Jede Anwort erhält 1 – 5 Pt. (schlecht bis sehr gut), im Maximum also 10 Punkte.  

 

Skala

105 - 120 sehr gut           90 -  104 gut   

75   -   89 recht gut          60 -   74 genügend

 

 

 

 

 

 

 

 

be 7.5.21        

                                                                                                                                                                          

 

 

                                     

Zur gesellschaftlichen Ortsförderung gehört eine glaubwürdige Klimadebatte! Solange sich der heutige Überindividualismus v.a. in den urbanen Gebieten sich zunehmend mit Identitätsdebatten über Geschmack, Stil und Lebensweisen, mit dem Ziel der persönlichen Einzigartigkeit, Marke und Dabeisein definiert, werden entscheidende und praxisnahe Problemlösungen auf der Grundlage von erhärteten Fakten, wegen den Irrationalitäten auf der Glaubens- und Emotionsschiene, verunmöglicht.
 
 
 
 
                                                                                                            Klima1.jpg - 8,22 MB                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          

 Medien - Mainstream  - Manipulationen und der Klimawandel 

 

 update 20.7.22

 

Das Konstanteste im Leben ist der Wandel und dieser bringt dauernd Brüche und Umbrüche, welche immer wieder Ängste hervorrufen. Für alle Lebensbereiche hätten die öffentlich-rechtlichen Medien als «vierte Gewalt und Wachhunde» eine zentrale Rolle mit wahrheitsgetreuen, kritischen und ausgewogenen Informationen für unsere Gesellschaft wahrzunehmen. Betrachten wir das Ganze bei der Klimathematik, ist dies immer weniger der Fall, denn es wütet ein tödlicher "Medienvirus". Mit der zunehmenden "unheiligen Allianz" zwischen Wissenschaft, Medien und Politik entstehen staatlich beeinflussbare «Hofinformanten» und dies verunmöglicht eine seriöse, demokratische Meinungsbildung.

Die zunehmende Unglaubwürdigkeit der "Botschaften" der öffentlichen (Bezahl)Medien in der Klimathematik ist nicht aufzuhalten, solange…

 

…wissenschaftliche Ergebnisse «aller Seiten» nicht gleichwertig fair recherchiert, ausgewählt bzw. neutral bewertet werden. Die Worte Klimaleugner, Klimarettung und Klimaschutz sind begrifflicher und wissenschaftlicher Nonsens, werden nur zur gezielten Ausgrenzung von Menschen und Gruppen eingesetzt und sollten in einer Bildungsgesellschaft schon lange gestrichen sein.

…die wissenschaftliche und politische «Marketing-Plattform» IPCC,  als rechter Arm der UNO, mit dem Dogma «menschengemachter Erwärmung», mit tendeziöser Auswahl von Wissenschaftsergebnissen, mit Diffamierungen und mit «schwarzen Listen», andere wissenschaftliche Fakten mundtot macht oder diese mit elitärem Dünkel verschweigt oder mit Verschwörungstheorien anschwärzt.

…das häufige Fehlen einer wertfreien Wissenschaft nicht infrage gestellt wird und die entscheidenden, v.a. physikalischen Grundlagen und die Klimazeit vor ca. 1850 in den Mainstreamberichterstattungen gezielt zur Nebensache gemacht werden.

… durch Vermischung von Wissenschaft, Profit und politische Gesinnung die Grenzen verwischt werden und damit Relevanz, impirische Evidenz, Unabhängigkeit, Sachkompetenz und Transparenz fehlen. 

…die Journalisten aller Medien in den umfangreichen Wissenschafts-, Wirtschafts- und Berufsfeldern in Theorie und Praxis grösstenteils keine Fachleute sind und gesinnungs- statt faktenbasierte Infos von Experten und Gastautoren beiziehen, um die ihre eigene Meinunge zu zementieren.  

…hinter dem medienkontrollierten Meinungsjournalismus mit lückenhaftem Recherchen viele einseitige Informationen für Eigenprofite und eine Quotenjagd stehen und durch den "Hofjournalismus" mit der täglich koordinierten «Hirnwäsche», die korrekten Informationen für eine demokratische Meinungsbildung fehlen.

…ein selbstinszeniertes Fakten-Checking mit «eigenen» Experten und mediennahen Unternehmen zu Beiträgen der «Medienzunft» eingesetzt wird, was nicht neutral sein kann und damit ausgewogene Informationen für die Bevölkerung verunmöglicht werden.

 

Fazit     

 

Der Klimawandel mit der momentanen Erwärmung lässt sich nicht wegdiskutieren, aber der Umfang des menschengemachten Anteils an der CO2-Produktion ist wissenschaftlich absolut nicht bewiesen, sondern vor allem ideologisch durch den Weltklimarat und die grosse Mehrheit der Mainstream-Medienhäuser für ein neues Geschäftsprofitmodell herbeigeredet. Es ist eine Arroganz der Klimawissenschaft aus den letzten, rund 200 Jahren (bei den vorhergehenden Jahrhunderten fehlen genügend evidenzbasierte Daten) das Klima für die nächsten 50 Jahre voraussagen zu wollen. Ohne Berücksichtigung weiterer, ebenso wichtiger Ursachen (u.a. Sonnenintensität, kosmische Strahlung, Erdachsenpendeln, geothermische Strömungen im Untergrund, Wolkeneinfluss und Vulkanismus) wird medienmässig die CO2-Thematik einseitig in den Mittelpunkt gestellt. Man versteckt sich hinter einem Heer von lohnabhängigen Wissenschaftlern und übernimmt Informationen ohne glaubwürdige Analysen der Wissenschaftsergebnisse. Man verquickt auch völlig unwissenschaftlich das Wetter mit dem Klima. Das hat wenig mit Glaubwürdigkeit zu tun, denn man sollte es für möglich halten, dass auch andere Blickwinkel mit ebenso vielen, seriösen Wissenschaftlern recht haben könnten! Dieser Zustand macht die Klimawissenschaft völlig fraglich.   

Expertenweisheiten liefern nie die letzten Gewissheiten. Wissenschaftler arbeiten mit Hypothesen und provisorischen Resultaten, um mit Zählen, Messen und Rechnen eine gewisse Klarheit erreichen zu können. Die Resultate gelten so lange, bis andere Ergebnisse den realen Tatsachen näherkommen. Seriöse Wissenschaft funktioniert nicht nach dem Mehrheits- und Konsensprinzip, sondern nach Ergebnissen mit belegten Fakten. Seit Jahrzehnten weiss man aber auch, dass «wissenschaftliche Fakten» nie exakt sind und die Dateninterpretationen der involvierten Wissenschafterinnen von ihrem kollektiven «Denkstil» und weltanschaulichen Präferenzen geprägt sein können. Gesicherte Klimazahlen kennen wir ab ca.1850 mit denen modulierte Computermodelle, entstehen, aber damit lässt sich das «chaotische System Klima» auch nicht genau prognostizieren.  

Entscheidend für eine lebenswerte Zukunft sind also nicht eine hirnlose Klimareligion und Hysterien, sondern das Ernstnehmen fundierter Forschungsresultate «aller Seiten. Zudem stehen hinter Verhinderungs- und Verbotsstrategien weitgehend Eigenprofite, statt ausgewogene wissenschafts-, umwelt- und wirtschaftsbelegte Nachhaltigkeit. Nicht Nullrisikomentalitäten bringen funktionierende Lösungen, sondern immer ein «Sowohl als auch», denn für das gesellschaftliche Überleben, zählt nicht nur eine Wahrheit, sondern auch eine realistische (technische, finanzielle) Machbarkeit. 

Die stark zunehmende Feindlichkeit gegenüber öffentlichen Medien in der breiten Bevölkerung und in einzelnen Ländern ist nur die letzte Konsequenz infolge der anmassenden Berichterstattungen mit fortgesetzter Panikmache, ideologischem Weltrettungshype und wirtschafts- bzw. gesellschaftsfeindlichen Forderungen der selbsternannten «Qualitätsmedien» mit falschen Journalisten im doppelten Sinn! Eine echte Lösungsfindung für diese vertrackte Situation kann nur ein internationaler, neutraler, politisch unbeeinflussbarer und ergebnisoffener Rat ohne Dogma und Doktrin des IPCC garantieren. Hier soll mit klar belegter, naturwissenschaftlicher Basis geforscht, informiert und beraten werden. Der einzige Rettungsanker für die öffentlichen Medien wäre, wenn immer alle Seiten eines Problems ideologielos, faktenbasiert und ausgewogen untersucht und präsentiert würden. Mit Selbstprofilierung, verkappten Wahrheitsansprüchen und einseitigem Helfersyndrom sind die heutigen Medienanstalten erstrangige «Massenverdummungsunternehmen», welche mit ihrer Panikmache kopflose Reaktionen auslösen und damit zur grössten «Zeitkrankheit» werden. Das Inserat "Fake News? -  nicht in der Schweizer Presse!" zeigt die Überheblichkeit der grossen Mehrheit der Medienhäuser. Mit neuen staatlichen Subventionen nimmt der undurchsichtige "Hofjournalismus" noch mehr zu und macht die finanzabhängigen Medienbotschaften noch unglaubwürdiger.  

Eine grosse Chance für Glaubwürdigkeit und Beruhigungen in der Bevölkerung liegt bei den Lokalmedien, wenn sie «bodennah» bleiben, den Alarmismus, die Angstmacherei bzw. die Instrumentalisierungen durchschauen und schlussendlich die Fakten «aller Seiten» wahrheitsgetreu und realitätsnah mit «gesundem Menschenverstand» verstärken. Nur so entstehen bei den bis anhin unmündig gehaltenen "Medienkunden" selbstdenkende Menschen, welche nicht mit gesinnungsmässig "Vorgekautem", sondern mit ausgewogenen Fakten ein eigenes Urteil bilden können. /ofteam 10.5.20
 
 
 

                                                                                                          Klima2.jpg - 231,42 kB                                                                                                                                                                                                                    

"ABC zum Klimawandel"

 

update 20.7.22

 

"Das Klima kann auch wissenschaftlich weder gestoppt, noch geschützt, noch gerettet werden."

 

Leitfaden für eine fundierte Entscheidungsfindung unter den Aspekten Fakten (1), Ursachen (2) und Lösungsansätze (3) durch praxisnahe Fachleute. 

 

A

1 Die aktuell zunehmende Erwärmung der Erde ist für alle Menschen unbestreitbar ein klarer Fakt und gehört seit Jahrmillionen zur Erdgeschichte mit den abwechselnden Phasen von Erwärmungen und Abkühlungen. Das hochkomplexe System Klima hat viele ungeklärte Fragen und kann weder geschützt noch gerettet werden, denn es ändert sich, je nach Gegend, fortlaufend und selbstständig. Deshalb kann es über den ganzen Planeten gesehen auch nie eine Klimagerechtigkeit geben. Um die Sache noch undurchsichtiger zu gestalten wird heute, völlig unwissenschaflich, auch das aktuelle Wetter für das Klima für die nächsten Jahrzehnte beigezogen und hochgerechnet.

2 In den zahlreichen Klimacomputermodellen mit ihren Simulationsprogrammen und "Modellierungen" werden Daten und Resultate eingegeben, ohne belegen zu können, ob diese als Ursachen vollständig valide sind. Die ungesicherte, menschengemachte Anteilsgrösse an der Erwärmung beruht wissenschaftlich auf Zahlen, Annahmen und Rekonstruktionen seit ca. 1850. Der anthropogene CO2-Hauptanteil am apokalytischen "Klimanotstand" wird vor allem durch den Weltklimarat (IPCC), Forscher im Aktivistenmodus und Mainstream-Medien vielfach herbeigeredet und zum Narrativ gemacht. 

3 Für nachhaltige Lösungen braucht der wohlstandsgeprägte Mensch statt Auflagen und Verbote, vor allem harte Anpassungen an die Veränderungen durch Eigeneinschränkungen, Vernetzungen, Optimierungen und Innovationen, wie dies seit Jahrmillionen in der Natur bei der Fauna und Flora sichtbar ist. Freilich geht dies aber nicht ohne temporäre Verluste bei Gletschern, Biodiversität und Küstenlandschaften. Die Evolution ist seit Jahrmilliarden am Werk und ihr Motor sind Fehler in der DNA, die zu Mutationen führen und letztlich zu neuen Entwicklungen und Kreaturen. Die schlecht sich anpassenden Sorten der Flora und Fauna sterben aus. Ergo ist die Zahl ausgestorbener Arten wesentlich grösser, als die aktuell vorhandenen.  

 

B

1 Mit dem Alarmismus und dem «Klimanotstand» der Medien soll die Bevölkerung klimareif "geschossen" werden, damit v.a. eine Umverteilung für das Netz neuer Profiteure möglich wird. Mit den vielfach lückenhaften naturwissenschaftlichen, wie marktwirtschaftlichen Grundlagen und einer "grenzenlosen Humanitätskultur" wird die Zerstörung von Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen riskiert oder bewusst inszeniert. 

2 Die neue „Klimaindustrie“ ist als Geschäftsmodell ein gigantisches Profit- und Milliardengeschäft mit einer Profilierungssucht und einer aggressiven Bevormundung der Menschen. Die zunehmend grösseren finanziellen Forderungen durch die elitären, v.a. urbanen "Klimagläubigen" aus gutbetuchte Eliten, bringen eindeutige Verarmungen in den Unter- und Mittelstand der Bevölkerung.  

3 Verhaltensänderungen und Umstellungen brauchen Mass und Zeit und nicht eine Arroganz und Radikalität mit einer «Subito-Mentalität». Alternative Energien (u.a. Wind, Sonne, Biomasse) bieten eine mangelnde Stromproduktionsnachhaltigkeit (=Flatterenergie), denn trotz Sonnenlicht bzw. Wind braucht es einen Ersatz durch fossil- oder uranbasierten Energien für die nötige Grundlast, damit das Verteilnetz überhaupt funktionieren kann. 

 

C

1 Die alleinige Fixierung auf die CO2-Problematik ist ein eindimensionales "Schwarzpeterspiel" einer grossen, exklusiven Forschergruppe, welche ihre Studien dem Weltklimarate (IPCC) zur Verfügung stellen. Doch es gibt auch Fakten und wissenschaftliche Ergebnisse vieler, unabhängiger Forscher ausserhalb des IPCC, welche zu anderen belegten Schlussfolgerungen kommen, aber ausgegrenzt werden. 

2 Ebensowichtige, wissenschaftlich belegte Faktoren der Klimaveränderung, sind u.a. die Sonnenaktivitäten mit Magnetfeldern und kosmischer Strahlung, das Erdachsenpendeln, die Erdplattendriftung, Vulkane, Wasserdampf, Treibhausgase aus Sümpfen, Reisfeldern und Viehwirtschaft. Sicher ist auch, dass durch die natürliche Klimaerwärmung, mehr CO2 entsteht. All diese Möglichkeiten werden bewusst wenig thematisiert und erforscnt, damit das "alleinseligmachende" CO2-Narrativ nicht gefährdet werden kann.

3 Würden seriöse Untersuchungen zu allen möglichen Ursachen der Klimaerwärung gestartet und  veröffentlicht, könnten die weltweiten Manipulations- und Machtkontrollen über das CO2 durch den Weltklimarat mit der gezielt ausgewählten Wissenschaftler- und NGOs-Lobby nicht mehr aufrechterhalten werden. Damit würden auch die unglaubwürdigen Weltuntergangsszenarien gestoppt, umsomehr in der «Coronazeit» der CO2-Ausstoss, trotz grossem Wirtschaftseinbruch, praktich nicht gesunken ist.

 

D

1 Hüten wir uns vor der Unterwanderung von Staatssystemen durch eine "Klimawissenschafts-Diktatur", wo u.a. alle besonderen Wettersituationen und Schäden weitgehend dem Klimawandel zugeschrieben werden, statt u.a. den Bodenverdichtungen durch Asphalt und Beton, den masslosen Infrastrukturbauten, der uferlosen Hochbauwirtschaft und der stark zunehmenden Weltbevölkerung.

2 Die Bevölkerung wird mit wirtschafts- bzw. gesellschaftsfeindlichen Forderungen konfrontiert und die grosse Mehrheit der Medien interpretiert und verstärkt weitgehend einseitig, uneingeordnet und unüberprüft die wissenschaftliche Studien. So wird durch den Journalismus gezielt eine Klimahysterie und Gesinnungstyrannei geschürt, damit auch Steuern und Abgaben auf Kosten aktueller Wirtschaftsbereiche legitim eingetrieben und umverteilt werden können. Hier fehlt auch eine ausgewogene Sicht und die Verantwortung der Politik. 

3 Nur breitbelegte, messbare Fakten und Argumente ermöglichen praxisnahe Lösungen. Es braucht "gleich lange Spiesse" mit ausgewogenen, wissenschaftsbelegten Berichterstattungen und bei der geplanten "Klima- und Energierevolution" mit den Billionenausgaben braucht auch die Bevölkerung eine verbindliche Auflistung der Mehraufwendungen sämtlicher Lebenskosten für Wohnen, Essen und Arbeit/Freizeit und dies in allen Gesellschaftsschichten. Nur so kann man den Irrsinn beurteilen und dann stoppen.

 

E

1 Gefragt sind mehr «Erdwissenschaftler», die alle Aspekte der Erd- und Klimaentwicklung berücksichtigen und weniger "Klimaforscher", von Meteorologen bis hin zu Soziologen, mit ihren dogmatischen Lehren!

2 Die Doktrin und die Strategien des UN-Weltklimarates (IPCC) müssen auch von aussen her offiziell infrage gestellt und anderen Institutionen, wie u.a. dem NIPCC (Nongovernmental International Panel on Climat Change) gegenübergestellt werden. Dabei ist es entscheidend, dass Forscher bei ihrer Wissenschaft bleiben und nicht die Politik mit interessengetriebenen "Studien" einseitig und populistisch aufrüsten und manipulieren. Wissenschaftliche Studien sind nämlich, infolge des angewendeten Grundlagenmaterials und der statistischen Methoden bis zur Hälfte fehlerhaft und nicht signifikant, was in jeder Wissenschaft festzustellen ist.

3 Alle Wissenschaftler, welche belegte Fakten und Tatsachen präsentieren, müssen angehört und nicht als "lenkungsresistente Ketzer" (=Verschwörungstheoretiker) und als nicht staatskonform denunziert bzw. ausgegrenzt werden.

 

F

1 Zunehmend unkontrollierbare Übertreibungen und auch emotionsgeladene Fakenews zum Klima werden durch die Mehrheit der Medien zu einer alleinseligmachenden Wahrheit für die Zukunft hochgepusht und damit Betroffenheiten mit Emotionen, statt belegte Fakten ins Zentrum gestellt. Kleine Länder, wie die Schweiz, können das Klima minimal beeinflussen, denn der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ertrag und eine Lehrmeisterei für Völker die überleben müssen braucht es nicht!

2 Die Informationsinflation verunsichert mehr als sie Sicherheit bringt. Dazu sind die Beiträge so orchestriert, dass vorgefasste Hypothesen mit einseitigen Fakten verstärkt werden und so eine zunehmend entwurzelte Bevölkerung bestens manipuliert werden kann. Die nächste Steigerungsstufe in den Medien wird mit Millionen von Klimaflüchtlingen und Klimatoten, als Vorstufe des Untergangs der Menschheit, eingeläutet. 

3 Es braucht eine ausgewogene Umweltdebatte ohne Aktionismus, welche alle ökonomischen und wissenschaftlichen Tatsachen ohne Falschbeschuldigungen und Verschwörungsvorwürfen berücksichtigt. Dazu ist ein neutrales, paritätisches Faktencheckgremium als Fremdkontrolle nötig und nicht Medienteams, welche die Themenchecks selber bestimmen, die beigezogenen Forscher/Experten selber auswählen und die Beiträge mit einseitigen Ideologien selber produzieren.

 

G

1 Paradoxerweise lassen stark inszenierte Emotionen und religionsähnliche Gefühle das Klima immer mehr zur Glaubenssache und schlussendlich zum Aberglauben degenerieren, wo bekanntlich Fakten und Argumente ausgeschlossen und damit lösungsorientierte Diskussionen verunmöglicht werden.

2 Praxisnahes Denken und Tun sind in einer verschulten Gesellschaft immer weniger möglich, weil Fakten, Wahrheiten und Realitäten nur Wenige hören wollen und können. Mit einer Massenhypnose im Klimabereich entstehen unfassbare Irrationalitäten, wo fundierte wissenschaftliche Fakten bzw. Argumentationen zum Tabu werden. 

Nur umfassende Tatsachen mit Argumenten statt Gefühlen, können Grundlagen von glaubwürdigen Meinungen sein, denn Ideologien lösen einseitiges Denken, Ängste und Fanatismus aus, welche gezielte Manipulationen bringen. So werden Wissenschaft und Experten immer unglaubwürdiger und ihre Aussagen immer mehr zum Bummerang für die eigene Gesellschaft.

 

H

1 Das menschliche Naturell lässt sich nicht vorschreiben, wie man zu leben hat. Hysterien, Selbstkasteiungen und Scham-Anschuldigungen (Ess-, Fleisch-, Kleider-, Wasch-, Bau-, Flug- und Autoscham, etc.), beschleunigen nur Verunsicherung und Blockaden in Gesellschafts- und Wirtschaftsbereichen. Dies gehört zu einer Kommando- statt der nötigen, sozialen Marktwirtschaft.

2 Eine Ausgewogenheit wissenschaftlicher Ergebnisse und Informationen ist heute nicht mehr gewährleistet und auch ein gesunder Menschenverstand ist immer weniger gefragt. So stellen wir v.a. eine fragliche Kompetenz und eine zunehmend selbstgemachte Impotenz bei der Autorität von Forschern, Journalisten und gewissen Politikern im Aktivistenmodus fest und dies vergrössert die Unglaubwürdigkeit ins Grenzenlose.

3 Es braucht mehr Politiker, welche klar für die Sache hinstehen und weniger um ihre Wiederwahl bangen, damit die Beschleunigung der politischen Unfähigkeiten, infolge der Ideologien statt der Fakten, gestoppt werden kann. Zudem sind Gutmenschen nur scheinbar für die Allgemeinheit interessiert, denn entscheidend ist, dass sie sich selber wohl fühlen!

 

I

1 Die extrem zunehmenden Massnahmen für die Erhaltung des Ist-Zustandes beim Klima, müssen klar infrage gestellt werden, denn es ist auf allen Ebenen ein Geldverschleiss sondergleichen, der in viel wichtigeren Bereichen wie Wasserversorgung, Ernährungssicherheit, Bildung, Familienplanung, Gesundheitsvorsorge und Umweltschutz fehlt.

2 Solange primär die "Ethik-/Moral- und Infantilisierungsschiene" gefahren wird und diese die höchste Priorität erhält, wird das Klimaproblem bewusst irrational gehalten, um nicht auf belegte und unbelegte Fakten wissenschaftlicher Art mit Argumenten eingehen zu müssen. So wird man der grossen Bevölkerungsmehrheit nicht gerecht, denn es fehlt die Garantie für eine effektiv neue, nachhaltige und geerdete Lebensqualität mit einer gesicherten Beschäftigung ohne Selbstzerstörung von Wirtschaft und Gesellschaft. 

3 Sicher bringt die heutige Wärmephase mit Gletscherschmelze, Biodiversitäts-/Tierartensterben und Meerwassererhöhungen viele Verarmungen und Verluste, aber aus der Asche entsteht bekanntlich immer wieder neues und resistenteres Leben. Auch die unbezahlbaren Gegenmassnahmen mit einem völlig realitätsfremden "Klimaablasswahnsinn" können den Wandel nicht verhindern, höchstens sehr schwach verzögern. Neben massvollen, wirtschafts- und sozialverträglichen Einschränkungen sind vor allem kreative und praxisnahe Massnahmen für schmerzhafte Anpassungen an den Wandel und nicht Eingriffe, Verhinderung und Verbote mit einem Billionenaufwand entscheidend. Auch die heutige Energiewende ist für die Natur weitgehend ein Nullsummenspiel, denn die neuen Engergien belasten die Umwelt auch!

 

J

1 Es wäre auch eine Sache der Verantwortung und Fairness die Jugendlichen, welche ganz klar eine eingeschränkte Hintergrunderfahrung in Wirtschaft und Gesellschaft haben, nicht durch Medien und Schulen als «Speerspitze» für ein völlig übertriebenes Katastrophen-Szenario zu instrumentalisieren. Auf der gleichen Schiene liegen die Erwachsenenprofilierungen über die Kinder, was beim Nachwuchs auch zunehmende Ängste und Depressionen hervorruft.

2 Die Wissenschaft hat erhärtete Erkenntnisse bereitzustellen, denn unwissende Menschen sind die beste Manipulationsmasse. Doch mit der zunehmenden «Infantilisierung und dem «Vernunftnotstand» bei  Eliten nützen auch glasklare Fakten und Argumente sehr wenig. 

3 Eine Klimagerechtigkeit kann durch den fortgesetzten Naturwandel nie erreicht werden! Für glaubwürdige Klimaentscheidungen braucht es eine lückenlose und ehrliche Auflistung aller Fakten und evidenzbasierte Argumente (nicht Annahmen) auf Wissenschaftsbasis und nicht ideologische, mainstreambasierte Beiträge durch Forscher und Medien im Aktvistenmodus. 

 

K

1 Die durch den Menschen verursachte Anteilsgrösse am CO2-Ausstoss ist mit den ungesicherten Simulationen durch Klimamodelle und den kurzgreifenden Datenmengen, nicht genau errechenbar. Zusätzlich werden Modellierungen und Diagramme vielfach mit verzerrten Masstäben und übertriebenen Einfärbungen im Mainstream präsentiert.

2 Mit den nur seit ca.1850 festgehaltenen und auch lückenhaften Klimadaten kann die Klimazukunft nicht seriös beurteilt, höchstens leichter manipuliert werden, wie es vor allem mit den Temperaturdaten infolge schlecht verteilter Stationen und einseitigen "Wärmeinseln" geschieht. Kommt hinzu, dass Rechenmodelle immer temporäre Hypothesen bleiben.

3 Bei menschlichen Eingriffen darf der ausgeprägte «Helfertrieb» in den Institutionen und Verwaltungen nicht zum Dauerzustand werden. Es braucht alle wissenschaftlich belegten Fakten und nicht eine vorgegebene Doktrin des Weltklimarates (IPCC) mit einseitig anerkannten Studien, welche nur auf das CO2-Thema bezogen sind und alle anderen Ursachen praktisch ausschliessen.

 

L

1 Die propagierten Klimamodelle laufen bewusst ganz heiss und mit viel Tempo, damit schnelle, aber schlecht überlegte Lösungen für die Umkrempelung von Wirtschaft und Gesellschaft provoziert werden können.

2 Panik und Hetze sind nicht nötig. Bekanntlich geschehen Veränderungen in der Natur gemächlich, aber stetig,  

3 Um die Gesellschaft und Wirtschaft möglichst gesund weiterzuentwickeln, braucht es eine konsequente Gangart mit Augenmass ohne Verhinderung des natürlichen Naturwandels. Die unverhältnismässigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Maßnahmen bezüglich des Klimawandels sind schädlicher als der Klimawandel selber! Aber bei zunehmend übertriebenen Modellberechnungen mit Zahlen seit rund 170 Jahren, kann man sich jederzeit mit dem unberechenbaren Faktor Mensch entschuldigen!

 

M

1 Modellrechnungen brauchen möglichst viele, lückenlose und flächendeckende Daten und diese sind mit der Satellitentechnik und präzisereren Geräten erst ab den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts möglich geworden. Dadurch sind klare Vergleiche mit früheren Messungen auch schlecht vergleichbar.

2 Wir haben es immer mehr mit einer Klima-Pseudowissenschaft zu tun, wo eine einseitige CO2-Hyothese zum Dogma zementiert wird. Damit wird eine echte Wissenschaft, wo Hypothesen durch dauernde Prüfungen an der Realität verändert werden, völlig entwertet.  

3 Für glaubwürdige Klimamodelle müssen alle Faktoren ohne Retuschen berücksichtigt werden und die Politik muss nur erhärtete Fakten und keine Ideologien und Annahmen ins Zentrum stellen.

 

N

1 Die Begriffe Klimaverhinderer, Klimakiller und Klimaleugner sind völlige Nonsensbegriffe, welche in der Politik, Wissenschaft und Medien schon lange gestrichen werden müssen, da sie die Verführung, Verdummung und Verblödung der Bevölkerung steigern, was für eine hochgepriesene "Bildungsgesellschaft" unwürdig ist. 

Das Klima läuft seit Beginn der Erdgeschichte selbstständig ab und kein Mensch kann dieser Entwicklung ausweichen oder diese mit einem Riesenaufwand stoppen. Irgendwo auf der Welt gibt es immer Extremereignisse und eine jahrhundertlange Zunahme oder Abnahme über den ganzen Planeten ist statistisch gar nicht zu beweisen. Klimaneutralität und Netto-Null-Emissionen sind Konstrukte welche die eigene Wirtschaft zerstören, Menschen gleichschalten und die Freiheit einschränken.

3 Wissenschaftliche Begriffsdefinitionen, Fakten und Lehrgrundsätze dürfen nicht uminterpretiert, d.h. für im Voraus aufgestellte Beweislagen zurechtgebogen werden. So kann der Klimawandel nicht schöngeredet werden und die zunehmenden Kosten als Nutzen und Arbeitsbeschaffung uminterpretiert werden.

 

O

1 Nicht ins weltanschauliche Konzept der Ökofundamentalisten und "Klimapeitscher" passende Menschen und Institutionen werden mit einem Wirrwarr von Verzerrungen und Falschmeldungen (u.a. in Statistiken, Grafiken, Bildern mit extremen Einfärbungen und Ausschnitten) gezielt an den Rand gedrückt und dadurch das Klima und die Natur für eigene Zwecke missbraucht.

Dramatische Statements mit radikalem Denken erzeugen Ängste, halten vom kritischen Denken ab und verhindern nachhaltige Lösungsentwicklungen.

3 Mit einem radikalem Systemumbau durch Staatssubventionen für eine "grüne Zukunft" und zunehmende, finanzielle Belastungen bzw. Steuern, wird der Alltag für Bevölkerung (nicht für die realitätsfremden Eliten) und Wirtschaft immer unerträglicher und unbezahlbarer.  

 

P

1 Unsere Gesellschaft hat mit der natürlichen Klimaerwärmung in erster Linie eine grosse Panik vor immensen Einbussen bei der momentanen Lebensqualität und in den persönlichen Gewohnheiten! Es geht also vor allem um die persönliche Zementierung des Profits für eine Wohlfühlsituation in der wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft.

Veränderungen sind Konstanten im Leben, welche man nicht verhindern kann. Warum soll eine Erwärmung der Natur nur Nachteile bringen und warum soll der Mensch, wenn er sich wie in den vorhergehenden Jahrhunderten anpassen kann und will, nicht weiterleben können?

Die zunehmende Machtbesessenheit, Radikalität und Intoleranz gewisser Kreise verhindern ein wohlwollendes Betrachten aller Fakten. Fundierte Gespräche für realitätsnahe Lösungen können nur ohne Diskriminierung von Andersdenkenden geführt werden. Hohes und analytisches Wissen heisst noch lange nicht weise Entscheide zu treffen.

 

Q

1Tendenziöse und ideologisch unterfütterte Umfragen mit Halbwahrheiten durch Medien aller Gattungen führen zusammen mit der abhängigen Wissenschaft und Politik zu desaströsen Tatsachenverzerrungen.

2 Die dauernde Verquickung von Wissen, Informationen und verzerrt ausgewerteten Umfragen in der Medienwelt, bringt grosse Verwässerungen der Tatsachen. 

Probleme können vor allem mit der Einhaltung einer erhärteten Faktenlage und Praxisnähe gelöst werden und nicht mit "gebetsmühlenartiger Gehirnwäsche", Massenhypnose und Verängstigung der Bevölkerung durch die grosse Mehrheit der Mainstream-Medienhäuser, welche auch zum Kartell der Schweigenden werden, wenn es um das Ausblenden von Tatsachen geht.

 

R

1 Es herrscht in der Bevölkerung ein starkes Mangelwissen in den naturwissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Dadurch wird das Klima zur Religion und zum Bereich von Emotionen und Bauch- statt Hirnentscheiden gemacht.

2 Wissenschaftler gehören vielfach zu anmassenden Alleswissern und Propheten, bei denen Kritik unerwünscht ist. So geht es beim Weltklimarat vor allem um Eigenprofite in den Bereichen Staatssubventionen, Beschäftigungen, Lohn, Veröffentlichungsmöglichkeiten und Prestige. Viele andere Ursachen des Klimawandels werden "nebenbei" untersucht, denn Ansehen, Geld und Karriere können Studienabgänger praktisch nur im Bereich des "CO2-Dogmas" erreichen. Man redet nur von der vom IPCC auftragsmässig und finanziell abhängigen Wissenschaftlern, aber nicht von den weltweiten Faktengrundlagen und Ergebnissen vieler anderer Forscher, die vom IPCC und Mainstream undemokratisch ausgeschlossen und zu Verschwörern gemacht werden.

3 Für glaubwürdige Meinungen braucht es belegbare, wissenschaftliche und wirtschaftliche Tatsachen und nicht Bauchgefühl und Glaube. So gibt es zu viele unmessbare «Fakten» für wichtige Beweislagen im Klimabereich, welche mit verpolitisierten Berichterstattungen verschleiert werden. Wenn sogar in IPCC-Berichten die "mittelalterliche Wärmeperiode"  weitgehend ausradiert wird, ist die Manipulation der Temperaturentwicklung perfekt. So ist ernsthaft zu fragen, ob die immer mehr in die Politik eingreifenden NGOs ausgeschlossen und damit auch die unverbindliche Absichtserklärung des "Pariser-Klimapapiers" verlassen werden sollte.

 

S

1 Die zunehmend unverhältnismässigen Klima-Belastungen durch Auflagen mit Steuern, Abgaben und Gebühren tragen zur Selbstzerstörung von Teilbereichen der Wirtschaft und Gesellschaft bei. 

Den korrekten Klimaabgaben und dem Durchsetzen der Kostenwahrheit fehlen weitgehend genaue Berechnungsmöglichkeiten über die effektiven Klimaschäden. So sind Massnahmen reine Symbolpolitik und deren Verschärfungen werden leicht zur Willkür einer gleichgeschalteten Ideologie.

3 Es sind vor allem wirtschaftliche und gesellschaftliche Belohnungskonzepte mit monetären Anreizen, welche positive und langanhaltende Entwicklungen ermöglichen können. 

 

T

1 Praxisnahes Denken und Tun sind in einer verschulten Gesellschaft zunehmend unrealisierbar, da immer mehr Theoretiker glauben, dass Wissen ohne Praxis zentral sei. 

2 Mit inflationären Informationen und einseitig zugelassenen Studien sind die Fakten durch die Bevölkerung nicht mehr beurteilbar und dies garantiert die Machterhaltung durch die Institutionen. Weil zunehmend Gesinnung und Moral statt Urteilskraft gefragt sind, stehen immer mehr Ideologien statt Nutzen und Kosten im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen.

3 Es sind vor allem Anpassungen an die Umstände, die weltweit verschieden sind, gefragt. Für Innovatives braucht es v.a. die Förderung von Erfindergeist, Technologien und Praxisnähe durch die Wirtschaft und nicht durch den Staat und seiner zunehmenden Bürokratie. Es ist auch eine Anmassung den Ruin für die kommenden Jahrzehnte vorzuschreiben, indem man befiehlt welche Technologien eingesetzt werden müssen.

 

U

1 Der UN-Weltklimarat (IPCC) ist ein befangener und einseitiger «Gralshüter, Papst und Einflüsterer», der sich auf die menschengemachten Faktoren kapriziert und alles andere ausgeblendet. Er hat einen grossen Anteil der Forscher hinter sich, weil hier offiziell und zentral die staatlichen Gelder verteilt und gezielte Studien ausgewählt werden. Dieser "Monopol-Rat" hat, neben einem wissenschaftlichen, vor allem einen weltweiten, politischen Steuerungsauftrag, ohne aber eine Unparteilichkeit zu bieten. Durch diese Macht und die fehlende Fremdkontrolle werden viele unpassenden Experten/ForscherInnen mit Ausschluss von finanzieller Unterstützung und Veröffentlichungs- bzw. Selbstzitierungsmöglichkeiten, direkt und indirekt zum Schweigen gebracht. Dies garantiert ausgewählten Forschern Studienaufträge, Jobs, Ansehen und die Konzentration auf Studien, die nur ins Konzept des menschengemachten Klimawandels passen.

2 Im harten Kern werden nur wissenschaftliche Ergebnisse auf dem eigenen Dogma, der einseitigen Linie der menschengemachten Klimaerwärmung ausgewählt und entsprechend in den weitgehend unausgewogenen und wenig reflektierenden Medien verbreitet. Durch diese Ausgrenzung fehlen Vielfalt und ausgewogene Ergebnisse und deshalb stehen vielfach Eigenprofite und Geschäftsmodelle und nicht die Natur im Mittelpunkt.

3 Eine sachliche Auseinandersetzung rund um das Klima braucht eine Vielfalt von Fakten und Argumenten, die Infragestellung der eigenen Positionen und die Öffnung des "Elfenbeinturms" Weltklimarat zugunsten aller Forscher mit einer paritätischen Führungszusammensetzung. 

 

V

1 Die Wissenschaft ist mit Wissenschaftsaktivisten durchsetzt und diese werden im Hintergrund durch Chefwissenschaftler unterstützt. Es ist höchste Zeit mit Vernunft sich auf belegbare Fakten aller Wissenschaftler zu konzentrieren, damit sachorientierte und nicht ideologische Diskussionen geführt werden müssen.

2 Mit Emotionen, Stigmatisierungen und dem Lächerlichmachen von Personen lenkt man, zwecks Machtbedürfnissen und fehlenden Fakten bzw. Sachargumenten, bewusst von zentralen Tatsachen ab und manipuliert so auch politische Parteien.  

Fundierte Lösungen brauchen keine gesellschafts- bzw. wirtschaftsfremde Ideologien und keine «Scham-Angriffe» auf tägliche Lebensbereiche. Nur wenn die Klimadiskussion von den Parteiideologien entkoppelt wird, können sachliche und "hirngerechte" Entscheide getroffen werden.

 

W

1 Die Klima-Wissenschaft ist wie keine andere Wissenschaft von extremen Unsicherheiten geprägt und deshalb sind auch die eingeschränkt aufgezeichneten Daten der letzten, knapp zwei Jahrhunderte, welche den Klimamodellen zugrunde liegen, zum Teil sehr fraglich. Kommt dazu, dass die durchschnittlichen Halbwertzeiten von wissenschaftlichen Ergebnissen klein sind und dadurch Vieles noch unsicherer und komplexer wird. Deshalb kann das Klima wissenschaftlich weder geschützt, noch gestoppt oder gerettet werden.

2 Bekanntlich darf eine wertfreie Wissenschaft nicht nach demokratischen Regeln funktionieren, denn entscheidend sind gesicherte Fakten und nicht demokratische Mehrheitsverhältnisse und Konsens unter den Forschern. Es ist erstaunlich, dass in einer Studie zum propagierten, menschengemachten Klimawandel ein Konsens von 97% behauptet wird, obwohl der wirkliche Konsens weniger als 1% betragen hat, weil u.a. 2/3 von rund 12 000 Studien nicht angerechnet wurden. So entstand die bekannte  "97%-Lüge".  

Forscher müssen in der Politik ein "No-go" sein, weil sie sonst durch Abhängigkeiten ihren Joberhalt mit tendenziösen Wissenschaftsaussagen und Aktivismus verbinden müssen!

 

X

1 Wie kann die Klimaentwicklung über Jahrzehnte vorausgesagt werden, wenn die Trefferquote einer Wetterprognose (die Grundlage zur Klimaentwicklung über 30 Jahre gesehen) über 5 Tage ungenügend ist? Die zunehmende Verquickung von Wetter und Klima ist völlig unwissenschaftlich.

2 Für nachvollziehbare und gesicherte Schlussfolgerungen braucht es eine jahrhundertlange, valide Datensammlung, welche aber in der Realität weitgehend lückenhaft vorhanden und diese erst ab ca.1850 einigermassen gesichert ist. CO2 wird für den Temperaturanstieg über den sogenannten Treibhauseffekt verantwortlich gemacht, obwohl Warmphasen nach der letzten Eiszeit ohne menschlich verursachtes CO2 (u.a. viel kleinere Erdbevölkerung, keine Industrie, keine Motoren, kein Verkehr) zum Teil wärmer waren als die jetzige. So wird der Klimawandel durch ein «Monster» aus der Verbindung zwischen Forschung, Staatsbürokratie und Medien beherrscht, was zu einer Klimadiktatur führt.

3 Glaubwürdige Aussagen und Bewertungen brauchen lückenlose, evidenzbasierte, ausgewogene und wissenschaftliche Grundlagen mit erhärteten Fakten. So muss auch die Pariser Absichtserklärung, die nur durch bestimmte Eliten und Gutmenschen, ohne Bevölkerung eingeführt wurde, in seiner Existenz hinterfragt werden.

 

Y

1 Das Klima sucht seit Jahrmillionen durch ein Auf und Ab immer wieder ein eigenes Gleichgewicht in der Natur herzustellen. 

2 Menschliche Klimaeingriffe mit einem riesigen finanziellen und materiellen Aufwand bringen vielleicht kleine Zeitverzögerungen, sind aber wissenschaftlich und wirtschaftlich ineffizient und verhindern nachhaltige Lösungen für viel entscheidendere und wirklich änderbare Bereiche wie u.a. Bevölkerungsentwicklung, Ernährung, Wasserversorgung, Bildung und Umweltschutz.

3 Es sollte für Lösungen unmissverständlich klar sein, dass die gegenwärtige Erwärmung zum natürlichen Ablauf der Erdgeschichte gehört und alle Medienhäuser mit ihren unreflektierten Katastrophen- und Weltuntergangsszenarien völlig unglaubwürdig sind. 

 

Z

1 Der Klimawandel hat einen völlig übertriebenen, sektirischen Stellenwert erhalten und ist zum Klimakult geworden. In Wirklichkeit ist es eine Ablenkung vor einer grossen Zeitbombe, nämlich den weltweiten Umweltbedrohungen durch die Überbevölkerung. In diesen Bereichen kann mit der Verhütung von Raubbau und Zerstörungen ein Crash ganz klar noch verhindert werden.

2 Die Bereiche des Umwelt- und Ressourcenzerstörungen sind eindeutig menschengemacht und können, im Gegensatz zum natürlichen Klimawandel, mit konsequenten Vorkehrungen zu erfolgreichen Lösungen geführt werden.

3 Grundvoraussetzung für nachhaltige Umweltschutzmöglichkeiten ist primär das Funktionieren der Wirtschaft ohne einen ideologieunterlegten bzw. praxisfernen Umbau für ein angestrebtes Nullwachstum. Die Natur darf nicht vor Beschäftigung und Sicherheit an die erste Stelle gesetzt werden. Auch darf man nicht für die Umwelt Pseudovorkehrungen treffen, welche eine neue, profitorientierte "Klimaindustrie" mit ausgeblendeten Umweltbelastungen entstehen lässt.

 

FAZIT  

 

Es ist Zeit die Irrationalitäten und Ideologien zu vergessen, um eine praxisnahe Klimazukunft zu entwickeln. Der momentan fortgesetzte "Klimagate" mit völlig einseitiger und unfiltrierter (Medien)Manipulierung der Fakten und Tatsachen, dies im Verbund mit Wissenschaft und Politik, bringt keine nachhaltigen Zukunftslösungen.

Statt einen für Wirtschaft und Gesellschaft unbezahlbaren Aufwand mit Verboten, Verzichten, Abgaben bzw. Besteuerungen gegen den Klimawandel einzurichten, sind alle Kräfte für effektive Lebensanpassungen mit Innovationen an die nicht verhinderbaren Klimaveränderungen einzusetzen. Die Gelder müssen für viel wichtigere Bereiche (u.a. Wasserversorgung, Ernährung, Gesundheit, Familienplanung) und einen weltweit rigoros durchgeführten Umweltschutz eingesetzt werden, welcher, im Gegensatz zur Klimaerwärmungsverhinderung, wirklich realisierbar ist. 

Es darf nicht ein "entweder oder", sondern es muss ein "sowohl als auch" geben, denn die Klimaerwärmung gehört zur Planetengeschichte und kann weder gestoppt, verhindert, noch geschützt werden. Es müssen endlich mit bezahlbaren Technologien und Anpassungen die Realitäten berücksichtigt werden, damit die Weltgemeinschaft nicht noch mehr gespalten wird und mehr Verlierer als Gewinner entstehen. / be 3.10.21