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Eine offizielle Ortsförderung ermöglicht eine transparente Gemeindeentwicklung. 

 

 

ANALYSEN    

 

THEMEN

 

-ABC zur Klimaveränderung

-Desinformationen sind die Klimalüge!

-Eine Polemik über den heutigen (Bezahl-)Journalismus?

 

-Eine positive Gemeindeentwicklung ist kein Zufall

-Die offizielle Ortsförderung – eine Visitenkarte erfolgreicher Gemeinden!

-Die Positionierung der gesellschaftlichen Ortsförderung braucht Augenhöhe mit der Wirtschafts-/Standortförderung

-Das Ambiete entscheidet über die Anziehungskraft einer Gemeinde

-Gesellschaftliche Ortsförderung ist nicht touristische Ortsvermarktung

 

 

 Zur gesellschaftlichen Ortsförderung gehört eine glaubwürdige Klimadebatte!

 

ABC zur Klimaveränderung

 

Grundlagen für fundierte Entscheidungen unter den Aspekten Fakten, Ursachen und Lösungsansätze, ohne eine Vollständigkeit zu garantieren.

 

A

-Die zunehmende Erwärmung des Planeten Erde ist für alle Menschen unbestreitbar ein klarer Fakt und gehört zur Erdgeschichte mit den abwechselnden Phasen von Erwärmungen und Abkühlungen. Das hochkomplexe System Klima mit vielen ungeklärten Fragen kann, trotz dem heutigen Alarmismus, weder «geleugnet, noch geschützt noch gerettet» werden, denn es ändert bzw. wandelt sich dauernd selbständig ohne die Menschen zu fragen.

-Aus den zahlreichen Klimamodellen wird heute ein Durchschnitt genommen, ohne belegen zu müssen, ob diese wirklich ganz valabel sind. Deshalb beruht auch der menschengemachte Anteil an der Erwärmung auf zum Teil ungesicherten Daten, Annahmen und Rekonstruktionen.

-Für nachhaltige Lösungen braucht es möglichst wenig  Verhinderungen, aber vor allem Anpassungen an die Veränderungen, wie diese seit Jahrmillionen bei der Flora bzw. der Fauna sichtbar sind.

 

B

-Mit dem Trommelfeuer «Klimanotstand» der Medien soll die Bevölkerung «klimareif» gemacht werden, damit v.a. eine Umverteilung für das Netz neuer Profiteure möglich wird. Mit den vielfach fehlenden naturwissenschaftlichen und marktwirtschaftlichen Grundlagen und "grenzerloser Humanität" wird damit die innere Zerstörung von Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen riskiert oder bewusst inszeniert. 

-Die neue „Klimaindustrie“ ist als Geschäftsmodell ein Milliardengeschäft mit einer aggressiven Bevormundung der Skeptiker, damit die verdeckt anvisierte Umverteilung von «oben nach unten» oder von den «Reichen zu den Armen» gelingen kann.

-Umstellungen für alle brauchen Mass und Zeit und nicht Arroganz und eine «Subito-Mentalität», denn eine Klimagerechtigkeit kann nie erreicht werden!

 

C

-Die Fixierung auf die CO2-Problematik und das Ausblenden aller anderen Ursachen ist ein eindimensionales Schwarzpeterspiel von bestimmten Forschergruppen, denn der Nutzen und die Wirkung des Gases CO2 werden weitgehend bagatellisiert. Sicher bringt die heutige Wärmephase mit Gletscherschmelze, Biodiversität-/Korallensterben und Meerwassererhöhungen grosse Verarmungen und Verluste, die aber mit gewaltigen Gegenmassnahmen nicht verhindert, höchstens verzögert werden können. 

-Andere, ebenso wichtige, wissenschaftlich belegte Faktoren der Klimaveränderung, u.a. Sonnenaktivitäten mit Magnetfeldern und kosmischer Strahlung, Erdachsenpendeln, Erdplattendriftung, Vulkane, Wasserdampf, Treibhausgase aus Sümpfen, Reisfeldern und Viehwirtschaft, werden praktisch totgeschwiegen. Würden seriöse Untersuchungen in all diesen Bereichen gestartet und offiziell veröffentlicht, könnte die weltweite Machtkontrolle über das CO2 durch den Weltklimarat nicht mehr aufrechterhalten werden und damit könnten auch die dauernden, unglaubwürdigen Weltuntergangsszenarien gestoppt werden.

-Der Schutz der Natur ist sicher entscheidend für das Überleben der Bevölkerung, doch menschliche Eingriffe dürfen durch einen ausgeprägten «Helfertrieb» in Institutionen und Verwaltungen nicht überstrapaziert werden.

 

D

-Hüten wir uns vor der Unterwanderung von Staatssystemen durch eine "Diktatur des Klimas", wo u.a. alle besonderen Wettersituationen und ihre Schäden dem Klimawandel zugeschrieben werden.

-Die Bevölkerung wird mit wirtschafts- bzw. gesellschaftsfeindlichen Forderungen konfrontiert und die grosse Mehrheit der Medien interpretiert oder verstärkt mit einer gewissen Arroganz die wissenschaftlichen Studien und schürt absichtlich eine Klimahysterie, damit Steuern und Abgaben legitim eingetrieben werden können.

-Nur breit belegte, messbare Fakten und Argumente ermöglichen praxisnahe Lösungen. Es braucht "gleich lange Spiesse" mit ausgewogenen, wissenschaftlichen Berichterstattungen und für die Bevölkerung im Voraus eine verbindliche Auflistung aller Mehraufwendungen in den Lebenshaltungskosten infolge der geplanten "Klimarevolution".

 

E

-Gefragt sind mehr «Erdwissenschaftler», die alle Aspekte der Erdentwicklung berücksichtigen und weniger die Klimaforscher mit einengenden Ansichten und dogmatischen Lehren!

-Die Doktrin und die Strategien des Welt-Klimarates (IPCC) muss auch von aussen her infrage gestellt werden dürfen. Dabei ist es auch entscheidend, dass Forscher bei ihrem Wissenschaftsbereich bleiben und nicht die Politik offiziell und mit einseitigen "Studien" populistich beeinflussen.

-Alle Wissenschaftler, welche berechtigte Fakten und Tatsachen präsentieren, müssen angehört und nicht ausgegrenzt werden.

 

F

-Zunehmend unkontrollierbare Übertreibungen und emotionsgeladene Fakenews werden zu einer alleinseligmachenden Wahrheit für die Zukunft hochgepuscht.

-Die Informationsinflation verunsichert mehr als sie Sicherheit bringt. Millionen von «Klimatoten» werden sicher die nächste Steigerungsstufe in den Medien einläuten. Scheinbar haben die «Wasserkopfgebilde» in den Redaktionsteams der Medien, ausser der Klimaproblematik, nicht mehr viel zu bieten. Es ist auch zu fragen, mit welcher Kompetenz sich Journalisten der verschiedenen Medien als Experten der verschiedenen Berufe aufführen dürfen, da sie ja gar nicht im Berufsalltag der betreffenden Sparten stehen.

-Es braucht eine neutrale, d.h. ausgewogene Umweltdebatte, welche alle ökonomischen und wissenschaftlichen Tatsachen, ohne Falschbeschuldigungen, Radikalisierungen und Ausgrenzungen berücksichtigen.

 

G

-Paradoxerweise lassen starke Emotionen und religionsähnliche Gefühle das Klima immer mehr zur Glaubenssache und schlussendlich zum Aberglauben degenerieren.

-Praxisnahes Denken und Tun sind in einer verschulten Gesellschaft immer weniger möglich weil Fakten, Wahrheiten und Realitäten nur Wenige hören wollen. Zudem sind Gutmenschen nicht an die Konsequenzen für die Allgemeinheit interessiert, denn Hauptsache ist, dass man sich selber wohl fühlt!

-Nur umfassende Tatsachen und Argumente können Grundlagen von glaubwürdigen Meinungen sein, denn Ideologien lösen einseitiges Denken und Ängste aus, welche auch für erfolgreiche Manipulationen eingesetzt werden können.

 

H

-Das menschliche Naturell lässt sich nicht vorschreiben, wie man zu leben hat. Hysterie, Selbstkasteiungen und Scham-Anschuldigungen (Essscham, Fleischscham, Waschscham, Flugscham, Autoscham, etc.), beschleunigen nur die Verunsicherung und Blockaden in Gesellschafts- und Wirtschaftsbereichen.

-Eine Ausgewogenheit wissenschaftlicher Ergebnisse und der Informationen ist heute nicht mehr gewährleistet und auch der gesunde Menschenverstand ist immer weniger gefragt. So stellen wir heute einen weitgehend selbstgemachten Schwund der Autorität von Forschern und Journalisten fest und dies vergrössert die Unglaubwürdigkeit von Forschern und Medien noch mehr.

-Es braucht mehr Politiker, welche klar für die Sache hinstehen und weniger um ihre Wiederwahl bangen, damit die Beschleunigung der zunehmenden, politischen Unfähigkeiten gestoppt werden kann.

 

I

-Die extrem zunehmenden Massnahmen für die Erhaltung des Ist-Zustandes beim Klima, müssen klar infrage gestellt werden, denn es ist auf allen Ebenen ein Geldverschleiss sondergleichen, der in viel wichtigeren Bereichen wie Wasser, Ernährung, Bildung, Familienplanung, Gesundheit und Umweltschutz fehlt.

-Solange auf der "Ethik-/Moralschiene" gefahren wird, wird man der grossen Mehrheit der Bevölkerung nicht gerecht, denn für tragbare Lösungen braucht es vor allem Verantwortung und Praxisbezug und nicht schöngeistige Theorien.

-Neben wirtschafts- und sozialverträglichen Einschränkungen, sind v.a. neue kreative und praxisnahe Massnahmen gefragt, damit sich der Mensch v.a. bestmöglichst an den Wandel anpassen kann, so wie es in der Natur seit Jahrtausenden gang und gäbe ist. Mit den geplanten, zunehmenden finanziellen Auflagen bzw. Steuern wird aber der Lebensalltag für Bevölkerung und Wirtschaft immer unerträglicher und letztlich unbezahlbar.

 

J

-Es wäre auch eine Sache der Verantwortung und Fairness, die Jugendlichen, welche ganz klar eine eingeschränkte Hintergrunderfahrung in Wirtschaft und Gesellschaft haben, nicht als «Speerspitze» für ein völlig übertriebenes Katastrophen-Szenario, zwecks Einschüchterung der Bevölkerung, durch Medien und Schulen instrumentalisieren zu lassen.

-Die Wissenschaft hat Erkenntnisse bereitzustellen, denn unwissende Menschen sind die beste Manipulationsmasse. Doch mit dem zunehmenden «Vernunftnotstand» bestimmter Gruppierungen nützen auch glasklare Fakten und Argumente wenig. 

-Für glaubwürdige Entscheidungen braucht es eine lückenlose und ehrliche Auflistung aller Fakten und Argumente auf Wissenschaftsbasis und nicht tendenziöse Beiträge durch Forscher und Medien.

 

K

-Die durch den Menschen verursachte Anteilsgrösse am CO2-Ausstoss ist mit den ungesicherten Klimamodellen, infolge der kurzgreifenden Datenmenge, nicht genau errechenbar, alles andere sind Falschmeldungen.

-Mit den nur rund 200-jährigen festgehaltenen und lückenhaften Klimadaten kann die Klimazukunft nicht seriös beurteilt, höchstens leichter manipuliert, werden.

-Klartext braucht wissenschaftlich belegbare Fakten und nicht «angepasste» Studien für ein vorgegebenes Konzept des Weltklimarates.

 

L

-Die propagierten Klimamodelle laufen viel zu heiss und mit viel Zeitdruck, damit schnelle Lösungen provoziert werden können.

-Bekanntlich geschehen Veränderungen in der Natur gemächlich, aber stetig. Deshalb Panik nicht nötig.

-Um die Gesellschaft und Wirtschaft möglichst gesund weiter zu entwickeln, braucht es eine konsequente Gangart ohne Druck auf den Wandel in der Natur, welche man wenig beeinflussen kann.

 

M

-Modellrechnungen brauchen möglichst viele, lückenlose und flächendeckende Daten und diese sind dank der Satelittentechnik erst ab den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts möglich.

-Es sind Manipulationen wenn man Fakten ignoriert, die nicht zu festgelegten Klimatheorien von Forschergruppen passen,

-Für glaubwürdige Klimamodelle müssen alle Faktoren ohne Retuschen berücksichtigt werden und die Politik darf sich nicht als sachfremder Experte aufspielen.

 

N

-Die Begriffe Klimaverhinderer, Klimakiller und Klimaleugner sind ausgrenzende Nonsensbegriffe, welche zur Verblendung, Verdummung bzw. Verblödung der Bevölkerung führen und vom Vocabular der Gelehrten und Medien schon lange gestrichen werden sollten.

-Das Klima läuft seit Beginn der Erdgeschichte selbstständig ab und kein Mensch kann dieser Entwicklung ausweichen oder diese mit einem Riesenaufwand stoppen.

-Wissenschaftliche Begriffsdefinitionen und Fakten dürfen nicht uminterpretiert, d.h. für die im Voraus aufgestellten Beweislagen zurechtgebogen werden.

 

O

-Nicht ins weltanschauliche Konzept der Ökofundamentalisten passende Menschen und Institutionen werden mit einem Wirrwarr von Verzerrungen und Falschmeldungen (u.a. in Statistiken und Grafiken) gezielt an den Rand gedrückt.

-Dramatische Statements mit extremem und radikalem Denken erzeugen Ängste, halten vom kritischen Denken ab und verhindern nachhaltige Lösungensentwicklungen.

-Nur wenn jede Seite wohlwollend angehört wird, können fundierte Gespräche zu realitätsnahen Kompromissen führen.

 

P

-Unsere Gesellschaft hat mit der Klimaproblematik in erster Linie eine grosse Panik vor immensen Einbussen in der Lebensqualität und in den persönlichen Gewohnheiten!

-Veränderungen sind aber die einzige Konstante im Leben, welche man nicht verhindern kann. Warum soll eine Erwärmung der Natur nur Nachteile bringen und warum soll der Mensch, wenn er sich anpassen kann, darin nicht normal überleben können?

-Verzichten, ein Minimum an Verboten und vor allem intelligente Anpassungen ermöglichen positive Entwicklungen, trotz Klimaveränderungen.

 

Q

-Tendenziöse Umfragen, einseitige Labels und die Unterstützung eines hohen Quantums von Mainstream durch die grosse Mehrheit der Medien führen zu unberechtigten Weltuntergangsstimmungen.

-Eine bewusste Verquickung von Wissen und Unterhaltung zur Klimadebatte in den Medienwelt bringen nur Verwässerungen der Tatsachen. 

-Probleme können vor allem mit der Einhaltung der Faktenlage und mit Praxisnähe gelöst werden und nicht mit "gebetsmühlenartiger Gehirnwäsche".

 

R

-Durch die schwache Schulausbildung in den Naturwissenschaften wird das Klima zur Religion und damit zum Bereich von Emotionen und Bauch- statt Hirnentscheiden gemacht.

-Wissenschaftler gehören vielfach zu anmassenden Alleswissern und Propheten, bei denen Kritik unerwünscht ist. Doch auch hier geht es vor allem um Eigenprofite: Anstellunng, Entlöhnung und Veröffentlichungsmöglichkeiten.

-Nicht Meinungen, sondern naturwissenschaftliche und wirtschaftliche Grundlagen braucht es in der Klimadiskussion, denn es gibt viele unmessbare «Tatsachen» für wichtige Beweislagen im Klimabereich, welche mit verpolitisierten Berichterstattungen verschleiert werden.

 

S

-Die zunehmend unverhältnismässigen Belastungen durch Auflagen, Abgaben und Gebühren tragen zur Selbstzerstörung in Teilbereichen von Wirtschaft und Gesellschaft bei. 

-Den korrekten Klimaabgaben und dem Durchsetzen der Kostenwahrheit fehlen genaue Berechnungsmöglichkeiten über die effektiven Klimaschäden.

-Es sind vor allem wirtschaftliche und gesellschaftliche Belohnungskonzepte, welche positive Entwicklungen ermöglichen können. 

 

T

-Praxisnahes Denken und Tun sind in einer verschulten Gesellschaft immer weniger realisierbar, da immer mehr Intellektuelle und Theoretiker glauben das Wissen und Sagen gepachtet zu haben.

-Mit inflationären Informationen und einseitig zugelassenen Studien sind die Fakten nicht mehr beurteilbar und dies garantiert die Machterhaltung bei einseitigen Institutionen und Gremien.

-Für eine lebensnahe Entscheidungsfindung braucht es v.a. die Förderung von Erfindergeist, Technologien und Praxisnähe.

 

U

-Der UN-Weltklimarat (IPCC) ist ein befangener und einseitiger „Gralshüter, Papst und Klimaeinflüsterer der Regierungen“, welcher einen grossen Anteil der Forscher hinter sich hat, weil hier offiziell und zentral die staatlichen Gelder und Projekte vorhanden sind. Dieser Monopol-Rat hat neben einem wissenschaftlichen auch einen weltweiten, politischen Steuerungsauftrag ohne aber eine Unparteilichkeit einhalten zu müssen. Durch die grosse Macht und die mangelnde Fremdkontrolle, werden mit Aussetzen von finanzieller Unterstützung und Veröffentlichungsmöglichkeiten viele unpassende Experten/Forscher direkt und indirekt zum Schweigen gebracht.

-Im harten Kern werden nur Wissenschaftler und wissenschaftliche Ergebnisse auf der eigenen, einseitigen Linie der menschengemachten Klimaerwärmung einsetzt und entsprechend in den Medien verbreitet. Durch diese Ausgrenzung fehlen Vielfalt und ausgewogene Ergebnisse und deshalb stehen letztlich auch hier Geld, Jobs und Profite und weniger die Natur im Mittelpunkt.

-Eine sachliche Auseinandersetzung rund um das Klima braucht die Vielfalt der Fakten und Argumente, die Infragestellung der eigenen Position und die Auflösung der Monopolstellung beim Weltklimarat, damit u.a. auch «Datenschönerungen» verhindert werden können. Forscher müssen in der Politik ein "No-Go" sein, denn sie können nur ihre eigenen Interessen vertreten, sonst müssten sie ihre Anstellung vergessen!

 

V

-Höchste Zeit auch bei allen Parteien, statt auf andere Menschen zu zielen, mit Verstand und Vernunft sich auf belegbare Fakten aller Wissenschaftler zu konzentrieren, damit sachorientierte und nicht ideologische Diskussionen geführt werden können.

-Mit Emotionen, Stigmatisierung und dem Lächerlichmachen von Personen lenkt man, infolge Machtbedürfnissen und fehlenden Fakten bzw. Sachargumenten, bewusst von zentralen Tatsachen ab und macht fälschlicherweise Parteien dafür verantwortlich.

-Fundierte Lösungen brauchen keine gesellschafts- bzw. wirtschaftsfremde Ideologien und keine «Scham-Angriffe» auf die täglichen Lebensbereiche. Nur wenn die Klimadiskussion von Forschern, Parteien und Politikern entkoppelt wird, können wieder sachlich "hirngerechte" Entscheide getroffen werden.

 

W

-Die Klima-Wissenschaft ist, wie keine andere Wissenschaft, von extremen Unsicherheiten geprägt und deshalb sind auch die eingeschränkt aufgezeichneten Daten der letzten Jahrhunderte, welche den Klimamodellen zugrunde liegen, zum Teil sehr unsicher. Dass die grosse Mehrheit der Forscher im Weltklimarat zu finden sind, geht darauf zurück, dass von hier aus die staatlichen Gelder und Aufträge ausgehen, sonst wären sie ja weitgehend arbeitslos.

-Es dürfen keine demokratischen Prozesse und politische Abstimmungen nach dem Mehrheitsprinzip in der Wissenschaft stattfinden, damit diese wertfrei bleiben kann. Doch zunehmend sind Gesinnung und Moral statt Urteilskraft gefragt und dadurch stehen Ideologien statt Nutzen und Kosten um Mittelpunkt der Auseinandersetzungen.

-Nur mit wissenschaftlich belegbaren Tatsachen und Fakten können Probleme angegangen und gelöst werden.

 

X

-Wie kann die Klimaentwicklung über Jahrzehnte vorausgesagt werden, wenn die Trefferquote einer Wetterprognose (die Grundlage jeglicher Klimaentwicklung über längere Zeit) über X-Wochen schwach ist?

-Für nachvollziehbare und gesicherte Schlussfolgerungen braucht es eine jahrhundertlange, valide Datensammlung, welche aber weitgehend nicht vorhanden ist. Das Thema Klimawandel wird deshalb auch durch ein «Monster» in der Verbindung von Forschung und Bürokratie beherrscht und gesteuert.

-Glaubwürdige Aussagen und Bewertungen brauchen lückenlose, wissenschaftliche Grundlagen und Fakten.

 

Y

-Das Klima sucht seit Jahrmillionen durch ein Auf und Ab immer wieder für ein Gleichgewicht in der Natur nach dem Yin-Yang-Prinzip.

-Menschliche Klima-Eingriffe mit einem unbezahlbaren Aufwand bringen wohl Verzögerungen, sind aber wirtschaftlich ineffizient und verhindern nachhaltige Lösungen für viel entscheidendere Lebensbereiche wie u.a. Bevölkerungsentwicklung, Ernährung, Bildung und Umweltschutz.

-Es sollte für Lösungen unmissverständlich klar sein, dass die gegenwärtige Erwärmung zum natürlichen Ablauf in der Erdgeschichte gehört und die Medien diese nicht einer Panik mit Katastrophen- und Weltuntergangsszenarien unterstellen dürfen, sonst werden sie noch unglaubwürdiger.

 

Z

-Der Klimawandel hat einen völlig übertriebenen Stellenwert erhalten und ist in Wirklichkeit eine Ablenkung von der grossen Zeitbombe der Zukunft: die weltweiten Umweltbedrohungen. Hier kann noch, im Gegensatz zum natürlichen Klimawandel, mit der Verhütung von Raubbau und Zerstörungen, ein Crash verhindert werden,

-Die Bereiche des Umweltzerstörungen sind eindeutig menschengemacht und können auch durch Menschen mit konsequenten Vorkehrungen erfolgreichen Lösungen zugeführt werden.

-Grundvoraussetzung für nachhaltige Umweltschutzmassnahmen ist primär das Funktionieren der Wirtschaft ohne einen ideologieunterlegten bzw. praxisfernen Umbau. Aber man muss für die Umwelt gleichzeitig in allen Bereichen, praxisbezogen, konsequent und kontrolliert etwas tun und nicht Pseudomassnahmen treffen, welche eine neue, profitorientierte "Klimaindustrie" entstehen lässt. / be   update 18.8.19

 

 FAZIT

"Es ist Zeit die Ideologien zu vergessen, um das Klima zu verstehen. Anpassung ist gefragt, denn sonst gibt es viel mehr Verlierer als Gewinner!"

 

 

 

 

 

Desinformationen sind die Klimalüge! 

 

"Wir haben in erster Linie eine Panik vor grossen Einbussen bei unseren Gewohnheiten und der Lebensqualität!"

 

In der Natur gehen stetige Veränderungen mit Erwärmungen bzw. Abkühlungen seit Millionen von Jahren vor sich. So kann die Beibehaltung des heutigen Klimas weder geschützt noch gerettet werden und eine Klimagerechtigkeit zu fordern ist eine Verneinung von natürlichen Gesetzmässigkeiten. Der Wandel mit u.a. Gletscherschmelze, Biodiversität-/Korallensterben und Meerwassererhöhungen ist, trotz Milliardenaufwand für die Reduzierung des CO2, nicht zu stoppen, höchstens leicht zu verzögern. So wird in der weitgehend nicht gelösten Komplexität der momentanen Erderwärmung mit Schreckensszenarien (siehe u.a. das Waldsterben, Ozonloch, Grenzen des Wachstums des Club of Rome) die Bevölkerung systematisch eingeschüchtert, statt den realitätsfremden Ideologien physikalische Grundlagen und Tatsachen gegenüber zu stellen! Entscheidend wäre letztlich, dass der Raubbau und damit die Zerstörung der Umwelt umfassend und konsequent in allen Bereichen mit klaren Auflagen massiv eingeschränkt wird, denn diese Lebensbedrohungen können, im Gegensatz zu den Folgen des natürlichen Klimawandels, stark vermindert werden.

 

Begriffsverwirrungen statt Differenzierungen

 

Die Begriffe Klimaverhinderer, Klimakiller und Klimaleugner sind ausgrenzende Nonsens-Konstrukte, denn das Klima ist selbstständig und keine Person kann ihm ausweichen. Damit werden die nicht ins weltanschauliche Konzept der Ökofundamentalisten passenden Menschen und wissenschaftlichen Erkenntnisse, gezielt an den Rand gedrückt und mit einem Wirrwarr von Verzerrungen und Falschmeldungen (v.a. in den Statistiken und Grafiken) überzogen. Es wäre auch eine Sache der Verantwortung und Fairness die Jugendlichen, welche nur eine eingeschränkte Hintergrunderfahrung in Wirtschaft und Gesellschaft haben, nicht als «Speerspitze» für ein völlig übertriebenes Klimakollapsszenario durch Medien und Schulen zu instrumentalisieren. Höchste Zeit auch bei allen Parteien, statt auf Menschen zu zielen, mit Verstand und Vernunft sich auf belegbare Fakten aller Wissenschafter zu konzentrieren und nicht mit menschen- und wirtschaftsfremden Ideologien den Lebensalltag krankhaft einzuschränken zu wollen.

 

Probleme und die lebensfremden Lösungen

 

Mit dem UN-Weltklimarat (IPCC), als ideologisch befangener „Gralshüter, Papst und Einflüsterer“ des Klimawandels, der im Kern praktisch nur Wissenschaftler und wissenschaftliche Ergebnisse auf der eigenen Linie einsetzt, kann eine sachliche Auseinandersetzung nur mit der Auflösung seiner Monopolstellung erreicht werden, damit alle Wissenschaftler die Möglichkeit haben begründete Fakten zu präsentieren und angehört zu werden. Zudem braucht es mehr breitdenkende «Erdwissenschaftler», die alle Aspekte der Entwicklung berücksichtigen und weniger Klimaforscher mit dogmatischen Lehren! Wie soll das Klima über Jahrzehnte vorausgesagt werden, wenn eine Wetterprognose über vier Wochen alles andere als gesichert gilt?

Die einseitige Fixierung auf die CO2-Problematik ist ein Schwarzpeterspiel, um andere, ebenso entscheidende und wissenschaftlich belegte Ursachen der Klimaveränderung, (u.a. Sonnenaktivitäten mit Magnetfeldern und kosmischer Strahlung, Erdachsenpendeln, Erdplattendriftung, Vulkane, Wasserdampf, Treibhausgase aus Sümpfen, Reisfeldern und Viehwirtschaft), auszublenden. Auch die durch Menschen verursachte Anteilgrösse am CO2-Ausstoss ist mit den weitgehend ungesicherten Klimamodellen nicht genau errechenbar. Eines sollte klar sein: Die Wissenschaft basiert auf Tatsachen bzw. Fakten und erträgt keine demokratischen Prozesse mit politischen Abstimmungen nach dem Mehrheitsprinzip. In der neuen „Klimaindustrie“ wird ein Milliardengeschäft mit einer Bevormundung durch fragliche Mittel in Gang gesetzt und berechtigte Skeptiker mit Verschwörungstheorien etikettiert. So treffen die zunehmend unverhältnismässigen Belastungen durch Auflagen und Abgaben letztlich Wirtschaft und Gesellschaft in selbstzerstörischer Dimension.

 

Fazit

 

Der extrem zunehmende Aufwand für die Erhaltung eines Ist-Zustandes, welcher wegen den Naturgesetzen nicht zu erreichen ist, muss infrage gestellt werden. Es braucht, neben wirtschafts- und sozialverträglichen Einschränkungen, neue kreative und stark Massnahmen, damit sich der Mensch mit innovativen Umsetzungen sich bestmöglichst an den Wandel anpassen kann, so wie es in der Natur gang und gäbe ist. Fragen Sie die Mehrheit der Menschen, die in und mit der Natur echt arbeiten und nicht die zunehmenden Theoretiker! Praxisnahes Denken und Tun sind heute in der verschulten Gesellschaft leider immer weniger gefragt. Trotz Bildungsboom entstehen paradoxerweise Bauchentscheide auf der Grundlage von Emotionen und religionsähnlichen Gefühlen, was das Klima zur Glaubenssache werden lässt. Da nützen ausgewogene Argumente in unserer «Bildungsgesellschaft» sehr wenig. Am Schluss können die vielfältigen, z.T. tendenziösen und radikalen Aussagen gar nicht mehr seriös beurteilt werden. Auch die Unterstützung eines einseitigen Mainstreams durch die grosse Mehrheit der Medien trägt in grossem Masse zur Praxisferne bei. Mit normalem Menschenverstand betrachtet ist der propagierte Klimanotstand keine Symbolpolitik, sondern eine Farce. Hüten wir uns vor einer Klimadiktatur, welche nichtpassende, wissenschaftliche Tatsachen einfach ausblendet und aus Eigeninteressen wirtschafts- und gesellschaftsfeindliche Forderungen in den Mittelpunkt stellt.» /be

 

 

Eine Polemik über den heutigen (Bezahl-)Journalismus?  

 

Um sich durch Medien ein klares und fundiertes Bild über Situationen und Tatsachen machen zu können, braucht es heute verschiedene Quellen und viel Zeit, was aber den meisten Menschen fehlt. Die Mehrheit der Bevölkerung wendet sich deshalb bei Einseitigkeiten und Lücken in den Berichterstattungen, noch schneller von den traditionellen Medien ab, als sie es ohnehin schon tun. Eine schonungslose Diskussion zum heutigen Ist-Zustand braucht sowohl externe Standpunkte als auch die „Innensichten der Medienzunft“, welche aber, wegen ihrer gefährdeten Existenz, sich aber leider vor allem mit Abwehrargumenten beschäftigt.

 

Eindeutiger Ist-Zustand

 

Journalistische Produkte sind heute vielfach geprägt durch:

-eine abnehmende Meinungsvielfalt wegen der ökonomisch bedingten Zusammenarbeit der Medien und fehlender Gelder aus dem Inseratengeschäft. Es geht aber vielfach auch um Quotenjagd, kurzfristige Aufmerksamkeit durch Dramatisierungen (u.a. Sensationen, Schräges, Skandale, Emotionen) und Dominanzansprüche in den Bereichen Besitz, Geld, Reichtum u.a., statt um wirklich relevante Informationen.

-eine Verzerrung bis zur Verfälschung der Realität, weil im Umfeld von Angebot und Nachfrage, die Nebenthemen zu Hauptthemen werden und bei den selbsternannten Experten vielfach egozentrische und einseitige Interpretationen festzustellen sind. Mit möglichst vielen Meinungen werden Fakten zugeschüttet und damit werden Quoten wichtiger als die Wahrheit zu der man sich, trotz Komplexität, möglichst annähern sollte.

-einen elitären Meinungsjournalismus verbunden mit dem „Helfersyndrom“, was sich von einem ausgrenzenden Stil bis zu einer Meinungsdiktatur gegenüber Menschen und Institutionen entwickeln kann. Zudem steht bei vielen Problemkreisen fast nur ökologisches Denken im Zentrum, ohne den ökonomischen Überlegungen genügend Platz einzuräumen.

-suggestiven Darstellungsformen, einem selbstbestimmten «Verhaltenscodex» und mit einer tendenziösen Auswahl von Themen, Schlagzeilen, Fragestellungen, Wortwahl, Gesten, Bild-/Redeausschnitte, Interviewpersonen und Hörer-/Leserkommentare, um bevorzugte Weltanschauungen verstärken zu können. Deshalb müssen die Meinungen in Zukunft von ausgewogenen Fakten und Argumenten getrennt bzw. klar sichtbar gemacht werden, sonst geht das stark angeschlagene Vertrauen noch mehr verloren. Es ist auch zu fragen, inwieweit Journalisten mit wenig Wissen und Erfahrung in den einzelnen Wirtschafts-, Naturwissenschafts- und Sozialbereichen kompetent sein können, um fundierte Berichterstattungen zu gestalten.

-eine „privilegierte Systempresse“, wo vielfach mediale und politische Exponenten einzelne Beiträge abgleichen, was auch in einzelnen Lokalmedien sichtbar wird. Solange eine regionale „Monopolpresse“ fragwürdige Situationen weitgehend mit Gutmenschen und Schönreden kaschiert, geht es ihr letztlich vor allem darum, mit einem „stromlinienförmigen Blatt“, die Abonnenten bzw. die Inserenten bei Laune zu halten und das eigene Überleben zu sichern.

 

Hausgemachte Probleme

 

-Die Qualität bzw. Unabhängigkeit der Berichterstattung ist infrage gestellt, wenn eine begründete Sachkompetenz mit überzeugenden, präzisen Fakten und Argumentationen fehlt. Die Zeiten, da Journalisten sich auf dem hohen Pferd bewegten, sind vorbei!

-Die Qualität verkommt zur schlechten Karikatur, wenn die Evidenz bei der Fakten-/Argumentenpalette fehlt und der Informationswert bzw. die Transparenz wegen populären Gewichtungen ein einseitiger Mainstream wird. Das hat entscheidend mit der persönlichen Einstellung der Journalisten zu tun, weil die ethisch-ideologischen Präferenzen aus ihrer Biographie die Berichterstattungen entscheidend beeinflussen.

-Dauernd ausgesuchte Katastrophenszenarien, penetrantes "Trommelfeuer" und persönliche Werturteile werden den effektiven Tatsachen vorgezogen und meinungsbildende Situationen durch eine Vermischung von Informationen und Unterhaltung inszeniert, was dann auch leicht zu einer „Lügenpresse“ oder zu «Fakenews» ausarten kann. Journalismus verkümmert auch, wenn er Missstände und Fehlentwicklungen mit übertriebenem, kriminalromanähnlichem Storytelling aufzeigt, um so die „Konsumenten“ mit Emotionen, besonderen Protagonisten und fraglichen Botschaften bei der Stange halten zu können.

 

Mögliche Lösungen

 

Der Journalismus ist auch in Zukunft nicht wegzudenken, braucht aber grundlegende Reformen.

-Eine Verlagerung von der Wegwerf- zur Hintergrundberichterstattung verlangt eine Reduktion des Boulevarddenkens und der pausenlosen Vermarktung neuer Themen („Schüttelbecherjournalismus“). Es gilt eine neuartige Bewältigung der Informationsflut selektiv mit hoher Qualität anzupacken und nicht mit Aktionismus und „Kurzfutter“ den schnelllebigen Zeitgeist und die Mainstream-Schiene dauernd zu unterstützen, um Geld generieren zu können.

-Die unqualifizierte Informationsflut in den Social-Media braucht eine dringende Ergänzung mit differenzierten Beiträgen, welche mit seriöser und fairer Berichterstattung die verschiedenen Perspektiven ausgewogen beleuchten. Die Beiträge sollten gezieltere Formate, Rhythmisierungen und Schwerpunktsetzungen über mehrere Wochen hinweg erhalten. Dazu braucht es mehr Teambeiträge, welche eine breite Faktenlage ermöglichen. So könnte z.B. auch eine Aufteilung zwischen elektronischen und printgestützten Informationen entstehen, d.h. «die schnelllebigen News» würde vor allem der «Bildschirm» übernehmen und vertiefte Stellungsnahmen bzw. Kommentare wären die Bereiche gefragter Bezahlmedien, was eine abgespeckte Informationsfülle mit viel mehr Substanz ergäbe.

-Nur ein werttransparenter Journalismus mit Fairness, Verlässlichkeit, eindeutigen Quellen, vertieften Recherchen und rigorosem Faktenchecking kann verhindern, dass Google, Wikipedia und Facebook nicht die „Fachleute von morgen“ sein werden! Es ist deshalb eine Berichterstattung gefragt, welche mehr verständliche und ausgewogene Transparenz in allen Medien und damit auch mehr Tiefe erreichen kann.   

 

Fazit

 

Der zukünftige Journalismus muss eine breite, ausgewogene Faktenlage mit genügend Argumenten aufzeigen, damit der „Konsument“ nicht einem einseitigem, missionarischem Meinungsdiktat und einer Bevormundung ausgesetzt wird, sondern sich selbst eine Meinung machen kann. Das braucht "Knochenarbeit". Es geht also um die Grundsatzfrage wie Menschen, aufgrund der heutigen Inflation von Informationen, Wissen und Meinungen, sich ein eigenes Urteil bilden können, um sich weiterzuentwickeln und um sich mit Staat, Gesellschaft und Medien weiterhin identifizieren zu können. /be      

Beurteilen Sie die Qualität Ihres Mediengebrauchs: Umso weniger Übereinstimmung Ihre Medien mit den obigen, negativen Aussagen haben, desto glaubwürdiger sind sie.

 

 

 

 

Eine positive GEMEINDEENTWICKLUNG ist kein Zufall

 

Erfolgreiche Gemeinden setzen, neben der Wirtschaftsförderung, eine koordinierte Ortsförderung für eine starke Ortschaftentwicklung ein. Die Ortsförderung, als verlängerter Arm der Behörden, braucht klare und unmissverständliche Begriffe, Strukturen und Mechanismen, damit Partikularinteressen in der Gemeinde die Fortschritte nicht blockieren können.

 

1. Die Pole in der Gemeindeentwicklung 

                                                                                                                      

In der Ortschaftentwicklung sind Wirtschaft und Gesellschaft die einflussreichsten Bereiche. Bei der Wirtschaft geht es vor allem um die Stärkung bzw. die Ansiedelung von neuen Unternehmen  und ein vielfältiges Angebot von Arbeitsstellen in einzelnen Wirtschaftssektoren. Der Tourismus, ein Dienstleistungszweig, ist für die Besuchervermarktung in der Örtlichkeit/Region verantwortlich. Im Gesellschaftsbereich geht es vor allem darum mit einer gesellschaftlichen Ortsförderung praxisnahe Voraussetzungen für eine starke Lebensqualität und ein ausgewogenes Zusammenleben zu schaffen.

Die besten Vorgaben für eine Vermarktung in einem Unternehmen sind bekanntlich hochstehende Produkte. In der Ortschaftentwicklung ist die Ortsförderung für optimale Angebote verantwortlich, welche teilweise auch für die Ortsvermarktung die Grundlagen bilden.

Die Ortsförderung kann kein Ortsmarketing sein, da die Vermarktung nicht ihr Kerngeschäft ist. Eine Ortsvermarktungsstelle ihrerseits kann aber auch keine fundierte Ortsförderung für die Bewohner betreiben, da ihre Kernkompetenzen in der Besucherförderung liegen.

 

2. Das Zweisäulenmodell 

Die Haupteinflussbereiche in jeder Gemeindeentwicklung liegen in der Wirtschafts- und Gesellschaftsförderung.


2.1 Die WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG (inkl. Ortsvermarktung) ist eine tragende Säule

 

Ziele: Koordination von Beschäftigungsangeboten  -Ansiedlung von Unternehmen und Anziehung von Besuchern durch Informationen, Führungen, Gästebetreuung, Veranstaltungen und PR-Arbeit. 

Zusammenarbeit: Wirtschaftsorganisationen - Unternehmen - Behörden

2.2 Die gesellschaftliche ORTSFÖRDERUNG ist die Grundlage der Gemeindeentwicklung nach innen

Ziele: Lebensqualität durch Erhaltung, Aufwertungen bzw. Neuentwicklungen in den Bereichen Ambiente, Umwelt,  Einrichtungen, Infrastrukturen, Veranstaltungen, Unterhaltung, Gesundheit, Zusammenleben, Kommunikation und Information

Zusammenarbeit: Koordination zwischen Behörden/Verwaltung, Organisationen und Vereine  

 

3. Fazit

Nur klare Begriffe und volkswirtschaftliches Denken verhindern falsche Interpretationen und Folgerungen. Die Ortsförderung ist zusammen mit der Wirtschaftsförderung für eine optimale Gemeindeentwicklung entscheidend. Der Tourismus ist dem Wirtschaftsbereich unterstellt, sollte aber auch von den Angeboten der Ortsförderung profitieren können, ohne eine Leadstellung in der Ortsförderung einnehmen zu dürfen. Tourismus und Ortsförderung sind völlig verschiedene Bereiche. Entscheidend ist, dass Steuergelder vor allem in die gesellschaftliche Ortsförderung für die eigene Bevölkerung und nicht in die Besucherförderung fliessen, welche ihrerseits in der freien Marktwirtschaft durch die entsprechenden Wirtschaftsbereiche unterstützt werden sollte./be 12.8.18 

„In der koordinierten Ortsförderung geht es vor allem um eine ganzheitliche und nachhaltige Optimierung aller Standortkriterien, insbesondere der Aufenthalts- und Lebensqualität für die Bevölkerung im ganzen Gemeindegebiet. Dazu müssen alle Kräfte für das Gemeinwohl einheitlich gebündelt werden. /

Thomas Egger, Berater in der Ortschaftentwicklung

 

 

 

 

Die offizielle ORTSFÖRDERUNG – eine VISITENKARTE erfolgreicher Gemeinden!

 

„Eine grosse Ausstrahlung auf dem ganzen Gemeindegebiet misst sich immer an der offiziellen und professionellen Ortsförderung.“

 

Die gesellschaftliche Ortsförderung ist eine wichtige Triebfeder für die Gemeimdeentwicklung. Damit werden vor allem Wohlgefühl, Sicherheit und Identifikation für die Bevölkerung nachhaltig gefördert.  

 

1. Die Begriffe sind klar zu definieren

                                                                                                                                              

Für Bevölkerung und Behörden ist die Ortsförderung ein entscheidender Bereich, mit welchem die Zukunftsentwicklung beeinflusst und spürbare Mehrwerte geschaffen werden können. Sie ist eine Drehscheibe der Gemeinde, welche die grundlegenden Ressortbereiche optimal koordinieren und Divergenzen volksnah lösen kann. Wichtig ist dabei eine transparente und praxisnahe Einrichtung in der Hauptverantwortung der Behörden.

 

Die Wirtschafts- und Orts(Gesellschafts)förderung hat folgende Schwerpunktbereiche: 

 

-Natur                  -Nutzung und Schutz

 

-Wirtschaft          -Stärkung der Wirtschaftssektoren durch  Vergrösserung der Branchenvielfalt

                              mit Vereinbarungen und neuen Beschäftigungsangeboten       

 

-Gesellschaft     Aufwertungen von

                            -Orts-/Landschaftsbild und Ambiente

                            -Einrichtungen und Infrastrukturen

                            -Veranstaltungen und Unterhaltung in Kultur und Sport

                            -Zusammenleben und Organisationen

                            -Kommunikation und Information

 

2. Die Ziele sind unmissverständlich zu benennen

 

Nur eine offizielle Ortsförderung kann ein anziehendes Umfeld mit Lebensqualität, Wohlergehen und sozialem Zusammenhalt optimal koordinieren. Um eine attraktive Wohn-, Arbeits- und Freizeitregion entstehen zu lassen, ist ein klare Auslegeordnung und Bündelung aller Kräfte notwendig. Dazu braucht es eine offizielle Stelle mit praxisnahen Organisations-, Planungs- und Umsetzungskompetenzen, welche sich mit dem fortdauernden Erhalten, Aufwerten und Neuentwickeln von Angeboten beschäftigt bzw. diese innerhalb der Gemeinderessorts koordiniert. Primär sind Menschen und Produkte, nicht die Vermarktung entscheidend. Es geht also letztlich darum möglichst viele Akteure (u.a. Organisationen und Freiwillige) "auf das gleiche Schiff zu nehmen", um so Anerkennung, Zusammenarbeit und Zufriedenheit in der Gemeindeentwicklung zu erreichen.

 

 

3. Die Erfolgschancen hängen von den vorhandenen Voraussetzungen ab

Die Begriffe „gesellschaftliche Ortsförderung“ für die Bewohner und "wirtschaftliche Ortsvermarktung“ für die Besucher müssen durch Kompetenz- und Arbeitsteilung klar auseinander gehalten werden.

Private Unternehmen und Investoren müssen erleichterte Voraussetzungen für Öffentlichkeitsbeiträge erhalten. Genossenschaften sollten, mit grossen finanziellen Beiträgen im öffentlichen Infrastrukturbereich, viel Goodwill bei der Bevölkerung auslösen und mit einer offiziell koordinierten Freiwilligenarbeit können Integration und Identifikation merklich gestärkt werden.

Eine Aufgleisung der Ortsförderung durch profitorientierte Organisationen, wie Tourismusvereinigungen, kann aus vielen Erfahrungen nicht funktionieren weil mit mehrheitlich amateurhaften Führungsgremien eine ausgewogene Gesamtsicht für die gesellschaftlichen Anliegen mit entsprechenden Fachkompetenzen weitgehend fehlen.

 

 

4. Die Bausteine der Ortsförderung sind unverwechselbar

 

4.1 Transparente Planung für die gesellschaftliche Entwicklung

 

In einer offenen Auslegeordnung ohne Tabus ist eine langfristige Schwerpunktplanung mit einheitlichen Strukturen, klaren Prioritäten, gezielten Synergieeffekten, ausgewogenen Verträgen und fairen Leistungsvereinbarungen für die Ortsförderung festzulegen.  

 

4.2 Überlegte Investitionen für die Lebensqualität

 

Erst die richtige Mischung zwischen Althergebrachtem und Neuentwicklungen, welche in einer gemütlichen Umgebung eingebettet ist, stärkt das Faszinierende einer Region. Die Natur zu einem Park umzufunktionieren und damit wegen mangelnder Bewirtschaftung die Bewohner massenhaft zu Arbeitspendlern werden zu lassen, ist eine Zumutung. 

Bei einer Rückbesinnung auf das Wesentliche für den Lebensalltag, sollte vor allem mit vielen, kleinen Beiträgen in das Ambiente investiert werden, denn dieses entscheidet letztlich über Anziehungskraft und Wertschöpfung in jeder Gemeinde.

 

4.3 Zusammenarbeit mit den Akteuren ohne Ausgrenzungen 

 

Für eine transparente und erfolgreiche Zusammenarbeit unter allen Akteuren sind klare Verhältnisse bei Zielsetzungen, Ressourcen und Kernaufgaben erforderlich. Ein Zusammengehen braucht Offenheit, ein ausgewiesenes Wissen mit sichtbaren Leistungsausweisen, Vertrauen und Wertschätzung gegenüber anderen Ansichten. Sonst wird die Besserwisserei in einseitigen Zirkeln bewusst zementiert, damit man unter sich bleiben und die nötigen Gelder für die Lebensqualität in der gesellschaftlichen Ortsförderung blockieren kann. 

 

4.4 Angebote für einen attraktiven Alltag

 

Ohne ortsspezifisches, volkswirtschaftliches und innovatives Denken und Handeln für das Wohlbefinden der eigenen Bevölkerung kann wenig bewegt werden. Grundlage dazu sind vor allem weitsichtiges Engagement, Kreativität, ein ausgeprägter Sinn für Ästhetik und ein „Geben vor dem Nehmen.“ Die Wirtschaftstätigkeit in der Gemeinde kann davon starke Impulse erhalten.

 

4.5 Klare und offene Kommunikation  

 

Eine koordinierte Ortsförderung mit einer Ansprechstelle ist eine entscheidende Einrichtung für die Meinungsbildung in jeder Gemeinde, denn nur transparente Kommunikation und Information auf Augenhöhe schaffen Vertrauen und damit auch das Mittragen von Entscheidungen! Innerhalb der Behörden sollte eine kleine, ressortübergreifende Koordinationsstelle für die Ortsförderung eingerichtet oder die Verantwortung mit offiziellen Vereinbarungen an eine spezielle Organisation übertragen werden. Die stärkste Wirkung hätte aber eine „Dachorganisation" für Wirtschafts-/Ortsförderung und Ortsvermarktung, welche alle Kräfte der Gemeinde paritätisch in die Standortentwicklung integrieren könnte. Mit einer Informations- bzw. Begegnungsstelle für Bewohner und Besucher würde zudem eine starke Signalwirkung für eine umfassende Wahrnehmung einer Region ausgesendet.

Entscheidend ist es, dass die Lokalpresse die gesellschaftliche Ortsförderung zusammen mit der Wirtschaftsförderung gleichwertig in den Mittelpunkt der Ortschaftentwicklung stellt, statt von fraglichen Zuständen mit Eigen- statt Gemeininteressen wegzusehen. Hinzu kommt, dass eine Presse mit weitgehender Betonung des Guten und fast nur positiven Stellungsnahmen nur eine beschränkte Überlebungschance hat, weil nur das Aufzeigen von gegensätzlichen Argumente zum fundierten Denken und Handeln anregt!

 

5. Fazit

 

Die Standortentwicklung mit der Ortsförderung gehört zum zentralen Bereich jeder Gemeindeführung. Voraussetzungen für eine solche Netzwerkstelle sind vor allem eine positive Einstellung zum Ortsleben, eine ausgewogene Gesamtsicht zur Lebensqualität und eine praxisnahe Prioritätensetzung für eine positive Entwicklung zugunsten der Bewohner. Dazu braucht es keine (teuren) Begleitfirmen und Experten, sondern nur gleich lange Spiesse und realitätsnahes Denken, Planen und Handeln zugunsten der eigenen Bevölkerung und nicht für "Machtzirkel" mit einseitigen Interessen. Gefragt sind hier eindeutig die Gemeindenbehörden!/ be 10.4.18

 

 

 

 

Die Positionierung der gesellschaftlichen Ortsförderung braucht Augenhöhe mit der Wirtschaftsförderung 

 

Mit den grossen Erfahrungen von schweizerischen Ortsförderungsstellen soll Bewegung für positive Entwicklungen in einzelne Gemeinden und Quartiere gebracht werden.

 

 

1. Problembereiche der gesellschaftlichen Ortsförderung

 

1.1 Keine verantwortliche Stelle oder kein offizielles Team für die Ortsförderung

 

1.2 Wenig Anerkennung der gesellschaftlichen Ortsförderung für die Ortschaftentwicklung einer Gemeinde bei Behörden und Organisationen

 

1.3 Fehlende Integration einer offiziellen Ortsförderung (neben der Wirtschaftsförderung) im Gemeindeorganigramm

 

1.4 Schwache Wahrnehmung der Möglichkeiten der Ortsförderung nach aussen

 

1.5 Mangelnde Wertschätzung der vorhandenen Ortsförderung mit ihren Koordinationsarbeiten, Angeboten und Leistungen 

 

1.6 Ungenügende finanzielle Unterstützung der koordinierten Ortsförderung durch die Gemeinde

 

2. Die entscheidenden Bereiche für eine Neupositionierung

 

2.1 Ortschaftentwicklung mit klaren Begriffsdefinitionen

         -Wirtschaftsbereich: Ortsvermarktung mit Tourismusorganisation als Dienstleitungsangebot

         -Gesellschaftsbereich: Ortsförderung zusammen mit Organisationen, Vereinen und Interessengruppen

 

2.2 Zielsetzungen der Ortsförderung

 

2.3 Strategien für die Ausrichtung der Ortsförderung auf die Bereiche Natur, Orts-/Landschaftsbild, Veranstaltungen, Freizeit, Zusammenleben und Kommunikation

 

2.4 Mittel zur Bewahrung/Förderung der Lebensqualität, für den Wohlstand und die Wohlfahrt der Bevölkerung und für eine starke Wahrnehmung und Ausstrahlung der Gemeinde

 

2.5 Integration und Anerkennung der Ortsförderung bei Behörden und Bevölkerung wie bei der Wirtschaftsförderung

 

2.6 Leitbilder der Gemeinde mit Festlegung der Schwerpunkte der Ortsförderung

 

2.7 Konzept der "Drehscheibe" Ortsförderung

      2.7.1 Offizielle Organisation mit verbindlicher Zusammenarbeit mit Behörden

              oder

     2.7.2 Ortsförderungsstelle im Präsidialamt der Gemeindebehörden

                 oder

     2.7.3 selbsttragende Dachorganisation für Wirtschaftsförderung, Ortsförderung und Ortsvermarktung 

 

2.8 Bereiche der Ortsförderungsorganisation

     -Trägerschaft 

     -Zielsetzungen

     -Rolle nach innen und aussen

      -Führungskriterien bei Vorstand und Geschäftsstelle

     -Gemeindeanalyse, Leistungsziele, Kompetenzen, Ressorts, Pflichtenhefte, Aufgaben/Aufräge 

     -Jahresplanung

      -Think-Tank für die Gemeindebehörden

     -Beobachtungsstelle für die Standortentwicklung mit Jahresberichterstattung

 

2.9 Sicherstellung der Zusammenarbeit und Vernetzung mit

       -Vereinen/Organisationen

      -Gemeindebehörden/Verwaltung

      -Leistungsvereinbarungen

      -Einsitz in der Wirtschaftsförderung

       -Partnerorganisationen (wie Gewerbeverein, Detaillisten,Tourismusverein, Vereine für Freiwilligenarbeit)

      -Partnerschaften für Projektauslagerungen 

       -Treffen zum Gedankenaustausch mit anderen Gemeinden und Ortsförderungsorganisationen

 

2.10  Angebotskatalog der Ortsförderung mit Entwicklung von Ortsmarken  

 

2.11  Zeitaufwand für Vorstands- und Geschäftsstellenarbeit mit eventuellen Entschädigungen

 

2.12 Finanzen

       -Budget

       -Mitglieder- und Sponsoringgelder

       -Unterstützung durch Gemeindebudget mit Leistungsvereinbarungen 

 

2.13 Kommunikation- und Informationskonzept 

Orientierungen, Publikationen, Infoveranstaltungen, Workshops, Teilnahmen an Veranstaltungen, Organisation von Anlässen,  Mitarbeit bei Veranstaltungen, Give aways, Medienbeiträge, Socialmedia-/Webseitenbewirtschaftung, regelmässige Informationen in der Lokalpresse und Newsletters für die Bevölkerung

 

2.14 Statutenanpassungen oder Statutenentwicklung

 

2.15 Namensfindung für die Ortsförderungsorganisation als Ansprechstelle für die Bevölkerung

 

2.16 Konzept für die Mitnahme und Zusammenarbeit mit der Bevölkerung: Regelmässige Informationen, Präsentationen, Gesprächsrunden, Workshops, Umfragen

 

3. Die Hauptschritte für eine Neupositionierung

 

3.1 Prozessanstoss

Vorstand (Präsident) mit vorausgehender Kontaktnahme zu Behörden, Partnerorganisationen und Einzelpersonen

 

3.2 Prozessdurchführung

-Gründung einer Arbeitsgruppe mit Vertretungen aus Vereinen, Wirtschaft, Behörden

-Erstellung eines Grundsatzpapiers

-Aufstellung eines Finanzierungskonzepts

-Beschluss der GV für oder gegen eine Neupositionierung und entsprechenden finanzielle Mittel

-Ideenwerkstatt mit den wichtigsten Akteuren und Bevölkerungsvertretungen gemäss dem vorgegebenen Grundsatzpapier

 

3.3 Prozessabschluss

-Auswertung der Ideenwerkstatt mit schriftlichen Unterlagen für alle Mitarbeitenden

-Besprechungen und Beschlussfassungen in der Arbeitsgruppe und Vorstand für ein definitives Konzept

-Festlegung des neuen Konzepts durch eine aussergewöhnliche GV

-Erstellung von Zusammenarbeitsvereinbarungen mit Partnern

-Aufstellung von Leistungsvereinbarungen mit den Gemeindebehörden

-Erstellung einer neuen oder überarbeiteten Webseite

-öffentlicher Infoabend mit Präsentation der Neuorganisation 

 

4. Schwerpunktarbeiten mit Zeitrahmen

 

Monat 1+2

-Bildung einer Arbeitsgruppe aus Vorstandspersonen, Vereinsmitgliedern, Partnerorganisationen und Gemeindebehörde durch den Vorstand in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung                                

-Auftragsbeschrieb für die neue Ausrichtung der Ortsförderung mit Prozessablauf,Terminen und Detailabläufen in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung                           

-Vorbereitungen, Moderation und Auswertungen von Arbeitsgruppen-Sitzungen in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung   

                          

Monat 3+4

-Organisation und Durchführung einer Ideenwerkstatt durch die Arbeitsgruppe in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung       

-Auswertung der Ideenwerkstatt in den Zielsetzungen, Massnahmen, Angeboten in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung

-Weiterbearbeitung der Auswertung der Ideenwerkstatt in der Arbeitsgruppe und im Vorstand in eigener Regie oder mit Einsetzung einer Fachperson aus dem Bereich der Ortsförderung                         

 

Monat 5

-Vorbereitung und Durchführung einer GV durch Vorstand und Arbeitsgruppe mit Infos zur Beschlussfassung über den Start einer neuen Positionierung    

-Entscheide und Endfassung eines definitiven Grundsatzpapiers und Budgetvorschlag für die Gemeindebehörde

 

5. Die Kosten für eine Neupositionierung

Es kommt darauf an, ob nur Teilbereiche oder die ganze Organisation neuentwickelt werden soll und ob mit einer fachlichen Begleitperson gearbeitet oder dies alles vereinsintern selber erledigt wird./bb 1.5.18   

www.kon-sens.ch

 

 

Das AMBIENTE entscheidet über die Anziehungskraft einer Gemeinde

 

"Ohne starkes Ambiente sind Vielfalt und Qualität viel weniger wert."

 

1. Die Bedeutung

 

Das Ambiente beeinflusst die Atmosphäre bei Räumen und Menschen sehr stark und ist auch weitgehend quantifizierbar. Natur, Einrichtungen und Angebote mit attraktiven Eigenschaften können sowohl objektiv wie subjektiv besondere Wohlfühlstimmungen auslösen, was die Aufenthaltsqualität entscheidend steigert.. 

 

2. Die IST-Situation

 

Den Örtlichkeiten mit wenig Ausstrahlung im Orts- und Landschaftsbild und mangelnden Vernetzungen von Angeboten mit Natur und Kultur fehlt ein auffallendes Ambiente.  

 

3. Die Soll-Situation in entscheidenden Bereichen

 

Folgende Schwerpunktbereiche beeinflussen das Ambiente einer Gemeinde:

 

3.1 Intakte Natur und vorhandener Umweltschutz

 

3.2 Öffentlicher Raum

 

-Begrünungen

-Einheitliche "Möbelierungen"

-Wechselnde Kunstobjekte auf Plätzen/Strassen 

-Anziehende Infostellen 

-Beschmückung durch Flaggen, Fahnen und Banner

-Harmonische Baustile und Renovationen

-Beschriftungen von historischen Plätzen und Häusern

-Schattenspendende Pärke mit Bäumen, Sträuchern, Blumen, Wasserteiche, Wasserspielen, Wasserpflanzen, Wasserfontänen, gedeckte Bühne, Kunstobjekte, Infotafeln und Ruheecken 

-Kein Schilderwald auf Strassen und Plätzen

-Dezente Werbeflächen

-Anziehende Strassenbeleuchtungen

-Beruhigendes Wegleitsystem für den Langsamverkehr

-„Versteckt“ gehaltene Parkplätze für Autos und andere Verkehrsmittel

-Willkommenskultur mit Freundlichkeit, Engagement und Hilfsbereitschaft

-Volksnahe Informationsmittel (Infotafeln, Panoramatafeln, Veranstaltungskalender, Empfangstafeln)

-Identifikation für die Bevölkerung: Label, Motto, Markenprodukte

-gemütliche Quartiertreffpunkte auf dem ganzen Gemeindegebiet

-Erholung durch Ruhe, wenig Gestank und intakte Infrastrukturen

-Spielplätze für alle

-Vernetzte Freizeitplätze für alle

-Rundwege mit Aussichtspunkten

-Gemütliche Einrichtungen vor und in Gaststätten (u.a. Essecken, Blumenschmuck, Kartengestaltung, Schilder)

-Einladende Schaufenstergestaltungen

-Anziehende Beiträge durch Private und Unternehmungen (u.a. Gestaltungen von Gärten und Blumenschmuck) als Identifikation mit der Gemeinde

 

3.3 Anlässe in Kultur- und Bewegungsbereichen

 

-Musiktage

-Openairkino

-Comedytage

-Theatertage    

-Literaturtag

-Künstlertag

-Tanzparty +50

-Farbige Märkte

-Breitensportanlässe

-Gesundheitstage

-Spielfeste für Jung und Alt

-Brauchtumsfeste

-Bevölkerungsfeste

 

 

Fazit

 

Das Ambiente beeinflusst objektiv und subjektiv die Stimmung in einer Gemeinde und kann dadurch eine starke Leucht- bzw. Anziehungskraft auslösen. Das Ganze ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern vor allem eine Sache von Mentalität, Einstellung und der echten Liebe zu den Dingen im Lebensalltag,

Wenn Sie sich durch die Gemeinde/Region bewegen und positive und negative Situationen im Ambiente  den Behörden melden***, wirkt dies normalerweise sehr schnell. 

ofch 20.6.18

 

***Es gibt dazu bereits Gemeinde-Apps, welche nur noch angepasst werden müssen.

 

 

 

 

Gesellschaftliche Ortsförderung ist nicht touristische Ortsvermarktung

 

Abgrenzungsprobleme zwischen gesellschaftlicher Ortsförderung und touristischer Ortsvermarktung entsprechen den Realitäten bei Gemeinden ohne grosse Entwicklungserfolge. Eine breitabgestützte Analyse bringt klare Erkenntnisse damit Vorzeigegemeinden entstehen können!

 

1. Eine erfolgreiche Entwicklung braucht klare Begriffe

 

Die Standbeine von erfolgreichen Gemeindeentwicklungen sind die Wirtschaftsförderung für die Beschäftigung (inkl. Tourismus) und die gesellschaftliche Ortsförderung für die Lebensqualität der Bewohner. Diese beiden entscheidenden Bereiche sollten in der Bevölkerung mit inhaltlich zutreffenden Namensbegriffen klar erkenntlich sein. Mit einer offiziellen, gesellschaftlichen Ortsförderung entsteht ein stark anziehendes Lebensumfeld für die Bevölkerung und damit werden Zusammenarbeit bzw. Zusammenleben erleichtert, Bindungseffekte verstärkt und gezielte Synergien für eigene und gesellschaftliche Identität ermöglicht.

 

2. Die Lebensqualität ist zentral für die Ortschaftentwicklung

 

Bevor erfolgreich vermarktet werden kann braucht es, volkswirtschaftlich gesehen, starke Angebote und vielseitige Ortsmarken. So ist es naheliegend, dass zuerst die Voraussetzungen für eine optimale Lebensqualität geschaffen werden müssen. Dazu braucht es aber auch einen politischen Willen und eine echte Wertschätzung gegenüber einer willigen Einwohnerschaft. Dies erfordert auch eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe von allen Beteiligten.

 

3. Die gesellschaftliche Ortsförderung setzt praxisnahe Konzepte* voraus

 

Für die gesellschaftliche Ortsförderung existieren drei funktionierende und erprobte Modelle.

 

3.1  Die Ortsförderungsstelle ist integriert bei einer verantwortlichen Person der Behörden innerhalb des Verwaltungs-Organigramms. Sie ist auch eine Ansprechstelle für die Einwohnerschaft. 

3.2  Eine besondere Organisation ist für die Ortsförderung zuständig. Diese ist auch verantwortlich für die Zusammenarbeit mit den Behörden auf Basis von Leistungsvereinbarungen.

3.3  Mit einer unabhängigen Gesellschaft werden Ortsförderung, Wirtschaftsförderung und Ortsvermarktung unter ein Dach gestellt, wobei die Zusammenarbeit mit den Behörden in einer Zusammenarbeitsvereinbarung geregelt ist.

 

Diese Modelle können problemlos in jedes Gemeindeorganigramm eingebettet werden. Es geht nur darum den Fokus der Gemeindeämter, neben der Wirtschaft, ebenso stark auf die gesellschaftliche Ortsförderung zu richten. 

 

4. Die Bereiche der Ortsförderung müssen genau definiert sein

 

Für die Lebensqualität der Bevölkerung und eine „Entwicklung nach innen“ werden vor allem fünf Hauptbereiche koordiniert. 

 

 4.1. Natur und Ambiente                                              

      -Intakte Landschaft und Umweltschutz                                                                                    

      -Anziehendes Orts- und Landschaftsbild                                

      -Atmosphäre und menschlicher Umgang (Freundlichkeit, Wertschätzung Zuvorkommenheit)                                                                                                                                   

4.2. Einrichtungen und Infrastrukturen 

       -Einladende Strassen, Wege, Plätze                                                                                             

       -Besonders aufgewertete öffentliche/historische Bauten                                                                         

       -Beruhigende Verkehrsgestaltung        

                                                                       

4.3. Veranstaltungen und  Unterhaltung   

      Kultur-/Sportbereiche                                                                                                    

                                                                                     

4.4. Gesundheit  und  Zusammenleben             

                                                                           

      -Fortbildungs-/Kursangebote                                                                                               

      -Koordinierte Vereins-/Freiwilligenarbeit                                                                                 

      -Familien-/kinder-/jugendfreundliche Angebote                                                                   

      -Einladende Altersprogramme   

      -Jahresfest für die Bevölkerung 

                                                                             

4.5. Kommunikation und Information 

       -Verständliches Kommunikationskonzept                                                                                 

       -Variierte Informationsmittel                                                                                                         

       -Einladende Infostellen bzw. Bewohner-/Besuchercenter                       

 

 

 

5. Die Besucherförderung hat Grenzen

 

Die touristische Ortsvermarktung ist für die professionelle Präsentation der Region mit Dienstleistungen (u.a. Auskünfte, Flyer, Broschüren, Veranstaltungsbegleitungen, Führungen) und gezielter Werbung zuständig. Die gesellschaftliche Ortsförderung gehört aber nicht zu den Kompetenzen der Ortsvermarktung durch den Tourismus.

Der momentan kriselnde Tourismus mit rund 3%-Anteil an der jährlichen Wertschöpfung hat handfeste Ursachen. Klima, Wetter, Naturprobleme, schlechte Konjunkturentwicklungen und zunehmende Konkurrenz attraktiver Regionen erschweren eine Kontinuität und z.T. auch eine Nachhaltigkeit. Zudem kann der menschliche Umgang mit Freundlichkeit und Wertschätzung nicht durch Geld ersetzt werden und dazu mindert ein ausgeprägtes Profitdenken die Anziehungskraft einer Region.   

Eine Plafonierung der staatlichen Unterstützungsgelder wäre schon lange nötig. Es ist grundsätzlich auch zu fragen, ob die Subventionen, die auf allen Staatsebenen (Bund, Kantone und Gemeinden) zur Tourismusförderung abholt werden können, zu einer freien Marktwirtschaft gehören.

 

Fazit

             

-Die gesellschaftliche Ortsförderung ist ein entscheidender Bereich in erfolgreichen Gemeinden. Für eine offizielle Umsetzung sind die Behörden oder in ihrem Namen eine besondere Organisation verantwortlich.  

-In jeder erfolgreichen Gemeinde steht die Lebensqualität für die Bewohner und nicht die Vermarktung für Besucher an erster Stelle. Entsprechend sind die personellen und finanziellen Mittel einzusetzen.

-Bei Gemeinden, wo der Tourismus ein Übergewicht hat, werden auf Kosten der Bevölkerungsmehrheit die übrigen Wirtschaftsbereiche vielfach vernachlässigt. 

-Bei der Besucherförderung ermöglichen Eigenverantwortung und Selbsthilfe mehr Kreativität und Erfolg als staatliche Subventionen. 

-Eine Zusammenarbeit zwischen Ortsförderung und Ortsvermarktung ist nur möglich, wenn die Kernkompetenzen und Kernaufgaben klar geregelt sind und die Ortsförderung nicht dem Diktat der Tourismusbranche ausgeliefert ist, sondern als offizielles Lead, zusammen mit der Wirtschaftsförderung, für eine positive Standortentwicklung verantwortlich ist./be 1.3.18               

 

 

Gemeindebewertungen

 

Suchen Sie die Bewertungen der einzelnen Gemeinden der Schweiz im Bereich der Lebensqualität auf folgender Webseite    www.solebtdieschweiz.ch