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                                                                                                                                                           IMG20200821130154

Eine offizielle Ortsförderung ermöglicht eine optimale Gemeindeentwicklung. 

 

 

 

 

"Eine erfolgreiche Entwicklung von Quatieren, Dörfern und Städten basiert auf einer gleichwertigen Wirtschafts- und Gesellschaftsförderung."

 

 

ANALYSEN    

 

 THEMEN

 

- Medienhäuser und der fehlende Menschenrespekt 

- Fragliche Millionensubventionen für den Tourismus

- Ein Faktenspiegel für erfolgreiche Gemeinden 

- Erfolgreiche Bereiche der gesellschaftlichen Ortsförderung

- Die Wissenschaftlichkeit - eine Worthülse?

- Lebensfreude und Glücklichsein

- Die offizielle Ortsförderung – eine Visitenkarte erfolgreicher Gemeinden!

- Mini Schwiiz - dini Schwiiz, ein Beitrag zur gesellschaftlichen Ortsförderung

- Einsiedeln auf dem Weg zur offiziellen, gesellschaftlichen Ortsförderung?

 

- Medien  -  Mainstream  -  Manipulationen

- Eine Polemik über den heutigen (Bezahl-)Journalismus?

- ABC der Klimaveränderung

 

 

 Medienhäuser und der fehlende Menschenrespekt!

 

Noch nie standen den Menschen so viele Informationen und so viel Zeit für die Mediennutzung zur Verfügung. Trotzdem fehlt ein fundiertes Wissen geschichtlicher und wirtschaftlicher Art immer mehr, denn die Informationen sind vielfach nicht mehr eine Frage der Faktenwahrheit, sondern weitgehend nur gezielte Aussagen für bestimmte Ideologien, Meinungen und «Klickzahlen» der orchestrierten Staats- und Mainstream-Medien. So kann man eine positive und faire Gesellschaftsentwicklung vergessen!

Mit der Überinformation durch die Medialisierung entsteht eine gezielte Überforderung der Aufmerksamkeit und des Denkens beim Menschen, was die heutige «Infodemie» noch mehr befeuert. Einerseits werden Meinungen in den Medien gezielt zu Fakten umgewandelt bzw. zementiert. Anderseits werden in den Berichterstattungen durch einen selbstbestimmten, Verhaltenscodex mit tendenziöser bzw. suggestiven Auswahl von Themen, Bildern, Titeln, Schlagzeilen, Fragestellungen, Begriffen, Gesten, Redeausschnitten, gesinnungs-angepassten Interviewpersonen und Hörer-/Leserkommentaren bevorzugte Weltan-schauungen des Mainstreams einseitig gleichgeschaltet. Weiter werden durch «Framingeffekte» inhaltlich gleiche Botschaften durch unterschiedliche Formulierungen «manipuliert». Kurz gesagt: Damit Quoten mehr Gewicht als Wahrheiten erhalten, werden mit einem Meinungsaktivismus statt einem Faktenjournalismus viele Tatsachen zugeschüttet. Eine «indirekte Zensur» durch Beschämung und Ächtung verhindert ehrliche, unabhängige und kritische Informationen für ein demokratisches Selbstverständnis und leistet zudem Vorschub für die zunehmende, gesellschaftliche Dekadenz.

Die «Kultur der multimedialen Medienhäuser» wird nicht einfach schlecht gemacht, sondern sie wird weitgehend selbstverschuldet immer fragwürdiger. Es ist ernsthaft zu fragen, mit welcher Kompetenz die Mehrheit der Journalisten aller Medien sich durch ihr sehr lückenhaftes Wissen und Können in den Wissenschafts- Wirtschafts- und Berufsbereichen sich als Fachleute bzw. «Gesellschaftsführer» aufspielen und praktisch nur gesinnungsgleiche Experten beiziehen dürfen, um über wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Realitäten mit «Einschätzungen» ausgewogen berichten zu können.

Um den Wissenschafts- und Wirtschaftsjournalismus ist es seit je her in praktisch allen Medien schlecht bestellt, Es ist eine einseitig reflektierte Wissenschaftsgläubigkeit festzustellen und Unternehmer werden in ihrem wirtschaftlich-gesellschaflichen Verhalten vielfach infrage gestellt. Zudem brauchen glaubwürdige Umfragen, Studienaufträge und "Faktenchecks" ein unabhängiges, ausgewogenes Gremium aller Sichtweisen und nicht Chef-Journalisten oder mediennah beauftragte Umfrageunternehmen und Experten, denn sonst wird das Informationsmonopol ad absurdum geführt. Der eindeutige Niedergang der Staats- und Mainstream-Medien wegen dem «Aktivistenmodus» eines grossen Teils von Journalisten ist nicht mehr aufzuhalten ausser, dass die Hauptarbeit auf eine eigene, lückenlos fundierte Recherche über alle Fakten gelegt wird, was aber harte Arbeit voraussetzt. Der sogenannte Qualitätsjournalismus mit Tiefgang wird zur Eigenwerbung mehr herbeigeredet als praktiziert, denn die Wahrheitsfindung kann durch eine ideologisch gefärbte/gewichtete Meinungsvielfalt nie funktionieren. Entscheidend ist die Faktentreue. Mit der zunehmenden Aufhebung der journalistischen Neutralität, bzw. der Ausgewogenheit gibt man den Emotionen und Aufhetzungen freien Lauf. Durch den zunehmenden «Hofjournalismus» im Verbund mit Wissenschaft/Experten und Politik entsteht eine gesellschaftsmanipulierende, unheilige Allianz. Unabhängiger, seriöser und objektiver Journalismus hat damit in der «modernen» Berichterstattung weitgehend ausgedient. Einseitiges Bashing bringt scheinbar mehr «Klicks und Umsätze». Der einzige Rettungsanker für alle Medien wären transparente, faktenunterlegte Informationen, ohne ein gesinnungsorientiertes und gefiltertes "Vorkauen", damit sich die Leser und Zuschauer ihr eigenes Urteil selber bilden können. Die Journalistenmeinungen sollten gegenüber den Fakten getrennt bzw. klar sichtbar gemacht werden, damit sie vertrauenswürdig und nicht abgehoben zu bleiben. Leider erhält was nicht ins eigene Konzept passt, immer mehr den Anstrich von selbstdefinierten, bösen Verschwörungstheorien oder es werden tendenziöse «wissenschaftliche» Studien angesetzt, um bestimmte Meinungen auszugrenzen. Damit wird die Bevölkerung mit einem orchestrierten, einseitigem und missionarischen Meinungsdiktat bevormundet. Es ist auch eine verantwortungslose Zumutung mehr Staatssubventionen für Verlage und zur Förderung von Medienschaffenden einsetzen zu wollen, um dann den unausgewogenen Informationen mit Halbwahrheiten noch mehr Tor und Tür zu öffnen. In dieser Situation bleiben die grossen Medienhäuser für die Bevölkerung weiterhin grosse Verdummungsanstalten, welche für «Geist und Seele» von Menschen und Demokratie eine ebenso starke Virenkrankheit wie Covid-19 darstellen. NIcht der Planet, sondern die menschlichen Geister sind krank!

 

Fazit

Das Vertrauen in Medien, Wissenschaft und Politik geht eindeutig immer mehr verloren. Durch die einseitige Dominanz der Medienhäuser werden Mainstream-Meinungen zu sakrosankten Fakten umfunktioniert und dann noch tagtäglich gebetsmühlenartig präsentiert! Da nützen auch grosse «technische» Reformen in den Medien nichts, weil mit Inhalten, Produktion, Verteilung bzw. Datenkontrollmanagement nicht wahrhaftige und ausgewogene Informationen für die Gesellschaft garantiert sind. Leider sind diese Tatsachen auch auf die Lokalmedien übergesprungen, wo ebensfalls der "Cut and paste-Journalismus" die Runde macht. Die Quittung wird schneller eintreffen als man denkt, denn die Bevölkerung kann man auf die Länge gesehen nicht mit Halbwahrheiten respektlos manipulieren bzw. hintergehen. /be  

 

 

Fragliche Millionensubventionen für den Tourismus  

 

Der Tourismus bleibt weltweit ein «nice to have»-Produkt, denn niemand muss in seinem Leben wirklich Ausflüge und Reisen bzw. Ferien machen. Diese Ausgangslage wirft für die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit dieses Dienstleistungsbereiches in den Gemeindeentwicklungen grundlegende Fragen auf und dies nicht nur wegen Corona!

 

Fehlende Kontinuität

 

Die Wettbewerbsfähigkeit bzw. Attraktivität der Schweiz war schon vor Corona beeinträchtigt, weil u.a. auch viele andere Länder aufgeholt haben. Sicher gibt es die altbekannte Währungsproblematik mit der Frankenstärke, aber nur deshalb bleiben die Besucher nicht weg. Die Schweiz ist momentan für Besucher einfach weniger begehrt.

Der Reisebranche fehlten immer eine garantierte Kontinuität in den Bereichen Natur und Wirtschaftlichkeit, denn Wetterverläufe, Umweltbelastungen und Konjunktursituationen können die Entwicklungen stark beeinflussen. Es gibt aber noch weitere Ursachen in eigener Sache: Wenn schon propagiert wird die Natur ins Zentrum der Reisebranche zu stellen, sollte dies konsequent mit natürlichen und erschwinglichen Angeboten für die Reisenden aller Schichten und Altersgruppen getan werden. Die zunehmenden "High-Tech-Attraktionen" mit immer grösseren «Inszenierungen» (u.a. Seilparks, Klettersteige, Seilrutschen, Aussichtsplattformen, Hängebrücken) sind Zeichen von völlig ausgereizten Zielsetzungen welche, statt mit Mass und Konzentration auf Qualität, mit dauernd höheren Reizen auf dauernde «Beschäftigungen» bzw. Aktivitäten setzen.

Es ist auf die Länge gesehen verheerend, wenn viele Gemeinden, ausser wenigen, prädestinierten ländlichen und städtischen Hotspots, vielfach eine wirtschaftliche Monokultur betreiben, d.h. sich weitgehend dem Tourismus verschreiben. Die Profiteure sind kleine Branchen mit weitgehend eingeschränkten und fehlenden Reserven und Steuerabgaben für die Gemeinde. Damit wird, vielfach auf Kosten von wichtigeren Sparten, auf dem Buckel der eigenen Bevölkerung gewirtschaftet. Statt Vorzeigegemeinden zu werden, wird die gesellschaftliche Lebens- und Aufenthaltsqualität für den Alltag vernachlässigt, um nach aussen «glänzen» zu können.

 

Kleine, wirtschaftliche Wertschöpfung  

 

Unsere «Touristiker» sollten sich weniger mit Theoriemodellen abgeben und sich weniger in den «erlauchten Kreisen des Expertentourismus» bewegen. Es braucht mehr Praktiker als Theoretiker, mehr natürliche Angebote als künstliche Attraktionen und einen einfacheren (günstigeren) Vermarktungsaufwand auch für die kleinen Anbieter! Nun sollen neu mehr finanzstarke Individualreisende angesprochen werden. Damit werden aber "Normalanbieter immer weniger genügen und "kalt" ausrangiert. Mit Millionen von Steuergeldern auf allen Staatsebenen (Bund, Kantone und Gemeinden) werden touristische Unternehmen bekanntlich unterstützt. Die Grössenverhältnisse sind aber völlig übertrieben im Vergleich zur jährlichen Wertschöpfung, denn schweizweit ist der Tourismus mit durchschnittlich knapp 3% am Bruttoinlandprodukt (BIP) beteiligt und dazu werden rund 4% aller Arbeitskräfte eingesetzt. Dies kann in einer sozialen Marktwirtschaft keine Lösung sein, denn andere private (auch bereichsübergreifende) Dienstleistungsanbieter sind von Staatsgeldern ausgeschlossen und müssen selber überleben können.

 

Dringend notwendige Reformen

 

Für eine erfolgreiche Besuchersteuerung braucht es weniger Destinationen und mehr regionale Zusammenschlüsse. Vom Angebot her, müssen trotz föderaler Struktur, unbedingt Schwerpunkte gebildet werden, damit nicht ein nichtssagendes, verwässertes "Tuttifrutti" entsteht. Dabei sollten für Besucher und Anbieter lebensnahe Inhalte viel wichtiger sein als Werbeagenturen mit ihren überteuren Expertisen, Beratungen und Begleitungen. Ein Lichtblick in der Tourismusbranche wäre, wenn Destinationen für die Reisenden zur zweiten Heimat würden und durch längere Aufenthalte die Wertschöpfung der Region gesteigert werden könnte, was aber die verschiedenen Leistungserbringer in der Zusammenarbeit gewaltig fordern würde.

Eigenverantwortung und Selbsthilfe und nicht Subventionen müssen in den in den Mittelpunkt gestellt werden, auch wenn dies eine Gesundschrumpfung nach sich zieht. Hotels, Transportunternehmen und Gastwirte kämpfen ständig um ihr finanzielles Gleichgewicht, weil die touristische Saison vielenorts viel zu kurz ist und es weltweit einen harten Wettstreit um die reisende Bevölkerung gibt. Hoteliers und Gastwirte können nur in wenigen Monaten des Jahres wirklich Geld verdienen und in der übrigen Zeit müssen sie sich mit den erwirtschafteten Reserven über Wasser halten bzw. auch Investitionen für ihre Anlagen tätigen können. Es fällt auch schwer gutes Personal zu finden und dabei macht sich fast niemand Gedanken darüber, wovon die Angestellten in der Zwischensaison leben sollen. Der menschliche Umgang mit Freundlichkeit und Wertschätzung gegenüber Besuchern wird vielfach durch «Geschäftliches» überdeckt und dieses Profitdenken, gepaart mit einer spürbaren Abzockermentalität, mindert die Anziehungskraft einer Region beträchtlich. Probleme, die vielfach zur «Giftmischung» werden können.

Es braucht dringend Reformen, denn die Welt, die Reisemotive und die Reiseangebote werden sich noch dramatisch verändern. Somit muss man sich auf die Unsicherheitsfaktoren einstellen und niemand weiss, in welchem Mass die Lücken mit einer eingeschränkten Reisementalität überhaupt noch gefüllt werden können.

 

Fazit

 

Die meisten Regionen sind touristisch nicht überlebungsfähig und werden nur über Millionen von Subventionen gerettet. Wäre es nicht besser ganze Landstriche zu renaturieren? Zu glauben, dass mit einer starken Tourismusinfrastruktur das Alltagsleben der Bevölkerung automatisch optimiert wird, beruht auf Blindheit und geht auf sehr fragliche Partikularinteressen zurück. In wirklich erfolgreichen Gemeinden ist die koordinierte, gesellschaftliche Ortsförderung die Drehscheibe für den Lebensalltag. Damit ergibt sich ein stark anziehendes Lebensumfeld für die Bevölkerung, was die Zusammenarbeit bzw. das Zusammenleben erleichtert, Bindungseffekte verstärkt und Synergien für die gesellschaftliche Identität fördern. Es gilt, in einem verbindlichen mittel-/langfristigen Gesamtkonzept der Gemeinde bei Einrichtungen, Infrastrukturen, Produkten, Veranstaltungen, Ortsmarken, Sicherheit und Kommunikation, vor allem niederschwellige, aber ausstrahlende Angebote für die eigene Bevölkerung etappiert zu realisieren. Erst auf der Grundlage einer attraktiven, gesellschaftlichen Ortsförderung ist eine erfolgreiche Besucherförderung auch möglich. In jeder Gemeinde muss also die eigene Bevölkerung unmissverständlich im Mittelpunkt stehen, denn schlussendlich ist sie für eine positive Kontinuität in der gesellschaftlichen Lebensqualität verantwortlich und nicht Besucher und Touristiker. /be

 

 

Ein Faktenspiegel für erfolgreiche Gemeinden

 

„Eine offiziell koordinierte Ortsförderung bringt eine starke Lebensqualität in die Gemeinden.“ 

 

Die gesellschaftliche Ortsförderung ist zusammen mit der Wirtschaftsförderung die Grundlage einer positiven Ortschaftsentwicklung. Für die Bevölkerung braucht es vor allem einen attraktiven Lebensraum, eine nachhaltige Lebensqualität und ein menschenfreundliches Zusammenleben. Diese Zielsetzungen haben aber nur Durchschlagskraft, wenn die Hauptverantwortung der Ortsförderung bei den Gemeindebehörden liegt. Der Tourismus ist Teil des wirtschaftlichen Dienstleitungsbereiches und er sollte sich gezielt auf die Besucherförderung konzentrieren und nicht mit fehlenden Kompetenzen die Gemeinde steuern wollen.

Eine Gemeinde/Stadt schaut in den Spiegel und fragt sich...

...fühlen sich die Einwohner wohl und identifizieren sie sich mit Örtlichkeit, Behörden und Bewohnern?

…hat die Ortsförderung ein professionelles Konzept, bei dem die Koordinationsstelle bei den Behörden liegt (Präsidialamt und/oder spezielle Kommission) oder eine besondere Organisation mit Zusammenarbeits- und Leistungsvereinbarungen mit den Behörden tätig ist?

...besteht eine offizielle Ortsförderungs-Einrichtung, die sich der Lebensqualität, Identifikation, Integration, Zusammenleben, Umwelt, Ambiente, Wohnlichkeit, Mobilität, Freizeit und Kommunikation annimmt, dann die Akteure der Gemeinde untereinander vernetzt und das Zusammengehen (inkl. Freiwilligenarbeit) koordiniert?

...ist für die Ortsförderung eine Ansprech-/Geschäftsstelle eingerichtet, die finanziell von der Gemeinde für den ganzen Aufwand in der Ortsförderung unterstützt (mindestens Fr. 5.--pro Einwohner/Jahr) und dies im Jahresbudget auch ausgewiesen wird?

...animiert die Ortsförderungsstelle alle Akteure der Gemeinde zur konkreten Mitarbeit auf dem ganzen Gemeindegebiet inklusive Landschaft und nicht nur im Zentrum?

…können Bewohner und Organisationen ihre Projekte bei der Ortsförderungsstelle anmelden, damit sie unterstützt werden können?

...wird das Wirken der gesellschaftlichen Ortsförderungsstelle durch Behörden und Organisationen nachprüfbar anerkannt und geschätzt?

 

Bewertung

 

Wenn Sie diese sieben Fragen in allen Punkten mit Ja beantworten können, müssen Sie den Behörden ein Kompliment machen, denn sie leben in einer Vorzeigegemeinde. Unterstützen Sie grosszügig die weiteren Bemühungen für diese nachhaltige Lebensqualität! /5.8.20 ofch  

 

 

 

 

 

                                                                                                                                              Lebensqualitt

 

 

Erfolgreiche Gemeinden durch die gesellschaftliche Ortsförderung

 

Für jede attraktive Gemeinde ist, neben der Wirtschaftsförderung (u.a. mit Tourismus), eine offizielle, gesellschaftliche Ortsförderung das zweite, entscheidende Standbein. Es geht hier um die tägliche Lebens- und Aufenthaltsqualität für die eigene Bevölkerung. Als Drehscheibe ist dieser Bereich der beste gemeinsame Nenner für Gespräche zwischen Behörden, Gemeindeakteuren und der Bevölkerung, um die Zukunftsentwicklung gemeinsam gestalten zu können.

 

Kriterien für eine starke, gesellschaftliche Entwicklung  

 

1. Anziehende Natur und Ortsbild mit Ambiente             

                                

     Landschaft, Ortsoptik, menschlicher Umgang

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2. Gefragte Einrichtungen, Infrastrukturen und Produkte                

 

     Instandstellungen – Aufwertungen – Neuentwicklungen

       -Strassen/Wege, Plätze, Gebäude                                                                                             

      -Verkehrsgestaltung: Konzept Langsam- und motorisierter Verkehr                                                       

      -ortspezifisches Produkteangebot aus verschiedenen Wirtschaftssektoren          

 

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3. Attraktive Veranstaltungen, Besichtigungsmöglichkeiten und Unterhaltung                 

               

     Kultur   -    Sport    -   Gesundheit         

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4. Rücksichtvolles Zusammenleben, Sicherheit und koordinierte Zusammenarbeit

               

     -Familien-/Kinderangebote                                                                                             

     -Jugend-/Altersangebote                                                                                                                

     -Vereins-/Freiwilligenarbeit

     -Bevölkerungsfestlichkeiten                                                                                             

     -Soziales Netzwerkkonzept                     

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5. Transparente Kommunikation und Information               

               

     Kommunikationskonzept           -       Informationsnetz          -           Infostellen/Gemeinde-Infocenter/

                                                                                                                      BürgerInnenservice                  

 

                                                           OF WS Infos

 

Zusammenfassung                                                                          

 

In der gesellschaftlichen Ortsförderung geht es um die Zusammenarbeit zwischen Behörden, wichtigen Gemeindeakteuren und der Bevölkerung, damit die Gemeinde im Alltag zu einer "Feriendestination" werden kann. Mit einer offiziellen Koordinationsplattform und Ansprechstelle sollen Projekte aufgegriffen, mittel-/langfristig geplant, priorisiert, etappiert und umgesetzt werden, sodass die Mehrheit der Bevölkerung dahinterstehen kann.                                                

"Eine organisierte, gesellschaftliche Ortsförderung bringt starke Bindungseffekte, damit Menschen verstanden, sozial aufgehoben und emotional ernst genommen werden können.» 06.20 /be

            

                

 

                                                                                                             

                                                             

 

 

Die Wissenschaftlichkeit  -  eine Worthülse?

 

Heute ergiesst sich tagtäglich eine wahre Flut von mehr oder weniger wissenschaftlichen «Papern» über die mediale Landschaft. Politiker versuchen, über die Wissenschaftlichkeit von Aussagen, zusammen mit dem «Sprachrohr» der Medien, sich eine eigene Glaubwürdigkeit zu verschaffen. Der Glaube an die Wissenschaften hat nun aber durch Corona mit dem «Expertenmeinungen- und Zahlensalat» einen kräftigen Dämpfer erhalten.

Eines ist klar: Wissenschaftliche Studien sind, infolge des angewandten Grundlagenmaterials und der statistischen Methoden bis zur Hälfte fehlerhaft und nicht signifikant. Eine von 98 Prozent einer Wissenschaftsgruppe gemachte Aussage wird nicht zu 98 Prozent sicher sein, sondern bestenfalls zu 50 Prozent, denn Irren gehört zur Wissenschaft. Das ist gut so, denn dann werden die Wissenschaften endlich wieder das, was sie einmal waren: Methoden zur Erweiterung unseres Wissens, wobei der Zweifel immer dazu gehört. Und diese Methoden basieren im Kern auf dem Recht, ja der Pflicht, alles zuvor Gesagte immer wieder in Frage zu stellen – also geradezu auf dem Gegenteil einer «letzten Wahrheit». 

Nun, Politik und Medien stellen Studien und Statistiken weitgehend unreflektiert als gültig in den Raum. So reicht heute nach Corona der Hinweis auf «Wissenschaftlichkeit» nicht mehr, um weitreichende Maßnahmen erzwingen zu können, denn «Wissenschaft ist immer nur der aktuelle Stand des Irrtums».

Vielen Wissenschaftlern gefalle es scheinbar, für einmal im Mittelpunkt zu stehen. Da sind Eitelkeit und Gier verdeckte Triebfedern mit denen sich gutes Geld verdienen lässt. Für eine wertfreie Wissenschaft wäre es aber der richtige Moment aus dem Mainstream von Medien und Politik auszusteigen, ohne die momentane «unheilige Allianz» mit den Medien und der Politik beizubehalten und damit glaubwürdig zu bleiben. /be 20.5.20  

 

 

 

                                                                                                                                                                                                       

 

LEBENSFREUDE und GLÜCKLICHSEIN


In der heutigen, schwierigen Zeit fällt es schwer ans Glücklichsein zu glauben. Doch es ist auch der Moment inne zu halten und über die eigene Zeit und den Möglichkeiten nachzudenken, denn im Leben hat alles zwei Seiten.

Glücklichsein bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Es gibt viele Wege dazu, aber jede Person muss das subjektive Wohlbefinden selbst erleben. Glück ist kein Zufall, nicht langlebig und wird von Krisen nicht verschont. Es kann aber ganz gezielt angeeignet werden. Glücklichsein ist wie eine Reise, darf aber im Leben nie zur persönlichen Zielsetzung werden. Zusammengefasst ist Glück eine Erfahrung der Freude, Zufriedenheit und des Wohlseins, kombiniert mit dem Gefühl, dass das eigene Leben gut, bedeutsam und lohnenswert ist.

 

Merken wir uns einige erfolgreiche Erfahrungsschritte und versuchen wir etwas zum Guten hin zu verändern.

 

ICH

 

- Suchen wir immer wieder einen persönlichen Lebenssinn.

- Stärken wir Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, indem wir uns nehmen wie wir sind, nicht mit andern vergleichen und den verschiedenen Lebensbedingungen uns möglichst immer wieder anpassen.

- Bauen wir auf Visionen, Träumen und Zielen, fordern wir uns und freuen wir uns immer wieder auf Gelungenes.

- Lassen wir Unperfektes zu, bleiben wir aber aktiv, neugierig und stets offen für Neues.

- Tun wir Dinge, die wir lieben und konzentrieren wir uns auf das Wesentliche und nicht auf Äusserlichkeiten wie Geld, Güter und Ruhm.

- Suchen wir die Freude an der Arbeit mit dem Einbringen der eigenen Stärken und realistischen Erwartungen.

- Suchen wir einen herausfordenden Ausgleich in der Freizeit mit Sport und Bewegung in der Natur, um Hormonhaushalt, Stressabbau und das Glücksempfinden zu fördern.

- Stärken wir die Gesundheit durch eine gesunde Ernährung und entspannen wir uns u.a. mit Meditation.

- Zielen wir immer wieder auf einen «Flowzustand» (=ungestörte Konzentration auf eine Sache im Hier und Jetzt), um ein spürbares Wohlbefinden zu erreichen.

- Setzen wir durch Selbst- nicht Fremdsteuerung das Schwergewicht auf eine authentische, innere Haltung.

- Begegnen wir Dingen auch immer wieder mit Lachen und Humor, was die Zuversicht stärkt.

- Sorgen wir auch für uns und lösen wir uns von Dingen und Menschen, die Schaden bringen.

- Suchen wir im Leben nach Glauben, Spiritualität und Werten in Freiheit und Autonomie, denn dies garantiert ein stabiles, psychisches Wohlbefinden.  

 

DU

 

Fördern wir den sozialen Austausch mit Ehrlichkeit, Liebe und Verzeihen in einem ausgewogenen Nehmen und Geben im Beziehungsnetz.

 

WIR

Halten wir uns an positive Gedanken mit Respekt, Freundlichkeit und Dankbarkeit gegenüber Menschen und Dingen, damit die Gelassenheit und die Chancen für die Überwindung schwieriger Situationen grösser werden.

 

FAZIT

 

«Das Glück ist schon da. Wir haben es nur vergessen und müssen uns wieder daran erinnern». (Sokrates)

Alles ist nicht sofort machbar, doch mit Schritt um Schritt und Zeit gelingt Vieles. / be1.4.20

 


Quelle: www.palverlag.de/wege-zum-glueck.html

 

 

 

 

                                                                                                                                      

 

 

Eine offizielle ORTSFÖRDERUNG – die VISITENKARTE erfolgreicher Gemeinden!

 

„Eine grosse Ausstrahlung auf dem ganzen Gemeindegebiet misst sich immer an der offiziellen und professionellen Ortsförderung.“

 

Die gesellschaftliche Ortsförderung ist eine wichtige Triebfeder für die Gemeimdeentwicklung. Damit werden vor allem Wohlgefühl, Sicherheit und Identifikation in der Bevölkerung nachhaltig gefördert.  

 

1. Die Begriffe sind klar zu definieren

                                                                                                                                              

Für Bevölkerung und Behörden ist die Ortsförderung ein entscheidender Bereich, mit welchem die Zukunftsentwicklung beeinflusst und spürbare Mehrwerte geschaffen werden können. Sie ist eine Drehscheibe der Gemeinde, welche die grundlegenden Ressortbereiche optimal koordinieren und Divergenzen volksnah lösen kann. Wichtig ist dabei eine transparente und praxisnahe Einrichtung mit Hauptverantwortung bei den Behörden.

Die Wirtschafts- und Orts(Gesellschafts)förderung hat folgende Schwerpunktbereiche: 

-Natur                  -Nutzung und Schutz

-Wirtschaft          -Stärkung der Wirtschaftssektoren durch Vergrösserung der Branchenvielfalt

                              mit Vereinbarungen und neuen Beschäftigungsangeboten       

-Gesellschaft     Aufwertungen von

                            -Orts-/Landschaftsbild und Ambiente

                            -Einrichtungen und Infrastrukturen

                            -Veranstaltungen und Angebote in Kultur und Sport

                            -Zusammenleben und Zusammengehen

                            -Kommunikation und Information

2. Die Ziele sind unmissverständlich zu benennen

 

Nur eine offizielle Ortsförderung kann ein anziehendes Umfeld mit Lebensqualität, Wohlergehen und sozialem Zusammenhalt optimal koordinieren. Um eine attraktive Wohn-, Arbeits- und Freizeitregion entstehen zu lassen, ist ein klare Auslegeordnung und Bündelung aller Kräfte notwendig. Dazu braucht es eine offizielle Stelle mit praxisnahen Organisations-, Planungs- und Umsetzungskompetenzen, welche sich mit dem fortdauernden Erhalten, Aufwerten und Neuentwickeln von Angeboten beschäftigt bzw. diese innerhalb der Gemeinderessorts koordiniert. Primär sind Menschen und Produkte, nicht die Vermarktung entscheidend. Es geht also letztlich darum möglichst viele Akteure (u.a. Organisationen und Freiwillige) "auf das gleiche Schiff zu nehmen", um so Anerkennung, Zusammenarbeit und Zufriedenheit in der Gemeindeentwicklung zu erreichen.

 

3. Die Erfolgschancen hängen von den vorhandenen Voraussetzungen ab

 

Die Begriffe „gesellschaftliche Ortsförderung“ für die Bewohner und "wirtschaftliche Ortsvermarktung“ für die Besucher müssen durch Kompetenz- und Arbeitsteilung klar auseinander gehalten werden.

Private Unternehmen und Investoren müssen erleichterte Voraussetzungen für Öffentlichkeitsbeiträge erhalten. Genossenschaften sollten, mit grossen finanziellen Beiträgen im öffentlichen Infrastrukturbereich, viel Goodwill bei der Bevölkerung auslösen und mit einer offiziell koordinierten Freiwilligenarbeit können Integration und Identifikation merklich gestärkt werden.

Eine Aufgleisung der Ortsförderung durch profitorientierte Organisationen, wie Tourismusvereinigungen, kann aus vielen Erfahrungen nicht funktionieren weil mit mehrheitlich amateurhaften Führungsgremien eine ausgewogene Gesamtsicht für die gesellschaftlichen Anliegen mit entsprechenden Fachkompetenzen weitgehend fehlen.

 

4. Die Bausteine der Ortsförderung sind unverwechselbar

 

4.1 Transparente Planung für die gesellschaftliche Entwicklung

 

In einer offenen Auslegeordnung ohne Tabus ist eine langfristige Schwerpunktplanung mit einheitlichen Strukturen, klaren Prioritäten, gezielten Synergieeffekten, ausgewogenen Verträgen und fairen Leistungsvereinbarungen für die Ortsförderung festzulegen.  

 

4.2 Überlegte Investitionen für die gesellschaftliche Lebensqualität

 

Erst die richtige Mischung zwischen Althergebrachtem und Neuentwicklungen, welche in einer gemütlichen Umgebung eingebettet ist, stärkt das Faszinierende einer Region. Die Natur zu einem Park umzufunktionieren und damit wegen mangelnder Bewirtschaftung die Bewohner massenhaft zu Arbeitspendlern werden zu lassen, ist eine Zumutung. 

Bei einer Rückbesinnung auf das Wesentliche für den Lebensalltag, sollte vor allem mit vielen, kleinen Beiträgen in das Ambiente investiert werden, denn dieses entscheidet letztlich über Anziehungskraft und Wertschöpfung in jeder Gemeinde.

 

4.3 Zusammenarbeit mit allen Akteuren ohne Ausgrenzungen 

 

Für eine transparente und erfolgreiche Zusammenarbeit unter allen Akteuren sind klare Verhältnisse bei Zielsetzungen, Ressourcen und Kernaufgaben erforderlich. Ein Zusammengehen braucht Offenheit, ein ausgewiesenes Wissen mit sichtbaren Leistungsausweisen, Vertrauen und Wertschätzung gegenüber anderen Ansichten. Sonst gibt es einseitige Zirkeln, damit man unter sich bleiben und die nötigen Gelder für die Lebensqualität in der gesellschaftlichen Ortsförderung blockieren kann. 

4.4 Angebote für einen attraktiven Alltag

 

Ohne ortsspezifisches, volkswirtschaftliches und innovatives Denken und Handeln für das Wohlbefinden der eigenen Bevölkerung kann wenig bewegt werden. Grundlage dazu sind vor allem weitsichtiges Engagement, Kreativität, ein ausgeprägter Sinn für Ästhetik und ein „Geben vor dem Nehmen.“ Die Wirtschaftstätigkeit in der Gemeinde kann davon starke Impulse erhalten.

 

4.5 Klare und offene Kommunikation  

 

Eine koordinierte Ortsförderung mit einer Ansprechstelle ist eine entscheidende Einrichtung für die Meinungsbildung in jeder Gemeinde, denn nur transparente Kommunikation und Information auf Augenhöhe schaffen Vertrauen und damit auch das Mittragen von Entscheidungen! Innerhalb der Behörden sollte eine kleine, ressortübergreifende Koordinationsstelle für die Ortsförderung eingerichtet oder die Verantwortung mit offiziellen Vereinbarungen an eine spezielle Organisation übertragen werden. Die stärkste Wirkung hätte aber eine „Dachorganisation" für Wirtschafts-/Ortsförderung und Ortsvermarktung, welche alle Kräfte der Gemeinde paritätisch in die Standortentwicklung integrieren könnte. Mit einer Informations- bzw. Begegnungsraum für Bewohner und Besucher würde zudem eine starke Signalwirkung für eine umfassende Wahrnehmung einer Region ausgesendet.

Entscheidend ist es, dass die Lokalpresse die gesellschaftliche Ortsförderung zusammen mit der Wirtschaftsförderung gleichwertig in den Mittelpunkt der Ortschaftentwicklung stellt, statt von fraglichen Zuständen mit Partikular- statt Gemeininteressen wegzusehen. Hinzu kommt, dass eine Presse mit weitgehender Betonung des Guten und fast nur positiven Stellungsnahmen eine beschränkte Überlebungschance hat, weil vor allem das Aufzeigen von gegensätzlichen Argumenten zum fundierten Denken und Handeln anregt!

5. Fazit

 

Die Entwicklung mit der Ortsförderung gehört zum zentralen Bereich jeder Gemeindeführung. Voraussetzungen für eine solche Netzwerkstelle sind vor allem eine positive Einstellung zum Ortsleben, eine ausgewogene Gesamtsicht zur Lebensqualität und eine praxisnahe Prioritätensetzung für eine positive Entwicklung zugunsten der Bewohner. Dazu braucht es keine (teuren) Begleitfirmen und Experten, sondern nur gleich lange Spiesse und realitätsnahes Denken, Planen und Handeln zugunsten der eigenen Bevölkerung und nicht für "Machtzirkel" mit einseitigen Interessen. Gefragt sind damit eindeutig die Gemeindenbehörden als Lead!/ be10.4.18

 

 

 

 

                                                                                                                          

 

 

"Mini Schwiiz – dini Schwiiz" in Rothenthurm/SZ  

 

Die beliebte Sendereihe des Schweizer Fernsehens mit den Themen «Tradition – Freizeit - Kulinarik» trifft genau den Kern der gesellschaftlichen Ortsförderung.

 

In Rothenthurm wurden dieses Jahr auf einem Rundgang eine Tirolergruppe mit einer Volksmusikformation, eine Kutschenfahrt in einer einmaligen Naturlandschaft und das einheimische Polentabrösel präsentiert, was ein grosses Echo hinterlassen hat. Diese Bereiche gehören zu jeder Aufenthalts-, Begegnungs- und Lebensqualität für die eigene Bevölkerung und sind in erfolgreichen Gemeinden Chefsache  in der Behörde. Bewohner haben dabei folgende drei Hauptvoraussetzungen für das Gemeindeleben genannt:

 

1. Um das Wir-Gefühl zu stärken, gilt es durch eine offizielle Ortsförderung die Gemeinde zur «Feriendestination für den Alltag» werden zu lassen. Dies setzt eine definierte Führung und ein funktionierendes Konzept durch eine professionelle Stelle in der Gemeindeorganisation voraus.

 

2. Für ein anziehendes Lebensumfeld aller Bewohner sollte der Fokus auf die Bereiche Natur, Ortsoptik, Veranstaltungen, Zusammenlebensangebote für Jung und Alt und Kommunikation gelegt werden, wobei die Zusammenarbeit zwischen Behörden und den Bevölkerungsgruppen klar koordiniert sein muss.

 

3. Nicht das Geld, sondern viele, niederschwellige Optimierungen durch gemeinnützige Organisationen und Freiwilligenarbeit in den Hauptbereichen können das Wirgefühl, die Identifikation und die Integration in der Bevölkerung entscheidend stärken.

 

Fazit

 

Die gesellschaftliche Ortsförderung ist eine Drehscheibe und Visitenkarte jeder fortschrittlichen Gemeinde. Es geht nicht um die Vermarktung für finanzielle Profite, sondern um optimale Lebensvoraussetzungen und eine Wertschätzung der Bevölkerung durch die Behörden, was in Rothenthurm bestens gezeigt wurde. /be

 

 

 Einsiedeln, auf dem Weg zur offiziellen, gesellschaftlichen Ortsförderung?

 

Es ist erstaunlich, dass an der Bezirksgemeindeversammlung vom 1. Dez. 2019, nach fast 20 Jahren Dorfmarketing, einem speziellen Beitrag von Fr. 20 000.- für je drei Jahre zugestimmt wurde. Dies könnte ein erster, offizieller Schritt für eine koordinierte, gesellschaftliche Ortsförderung für die eigene Bevölkerung sein, welche für die gegenwärtige Stagnation ein Lichtblick sein könnte.

Scheinbar sind es in der Region nicht Fakten und Argumente, sondern Personen, welche hie und da etwas bewegen können. Im Budgetvorschlag 2020 waren für das Dorfmarketing Fr. 100.— vorgesehen. Dank dem in der Gemeindeversammlung befürworteten Antrag von Ueli Brügger erhält nun das Dorfmarketing überraschenderweise zum ersten Mal einen brauchbaren Bezirksbeitrag von Fr. 20 000.- pro Jahr. Wie eine kleine Umfrage zeigt, werden in schweizerischen Gemeinden durchschnittlich Fr. 5.—(minimal) und Fr. 25.—(maximal) pro Einwohner und Jahr für eine offizielle gesellschaftliche Ortsförderung aufgebracht. Einsiedeln steht nun bei rund Fr. 1.25 pro Bewohner. Es ist zu hoffen, dass dies der Start für eine wirklich offiziell koordinierte Ortsförderung ist, damit Zusammenarbeit, Zusammenhalt und Zusammengehen gestärkt werden können. Diese finanzielle Unterstützung ist für die Lebensqualität aller Bevölkerungsschichten gedacht und nicht für die aufgehobene Unterstützung des Regionalen Entwicklungsverbandes (REV) durch den Bezirk. Solche Gelder müssen also den gesellschaftlichen und nicht Wirtschafts-interessen zugutekommen. Mit anderen Worten: Für die Lebens-, Aufenthalts- und Ausstrahlungsqualität mit Ambiente muss der Fokus vor allem auf das Landschafts-/Ortsbild, optimierte Einrichtungen, das Zusammenleben (Vereins-/Freiwilligenarbeit, Familien-, Jugend-/Altersarbeit), die Freizeitangebote zu Kultur/Bewegung und die Kommunikation gelegt werden. Nur so entstehen echte Wohlfühlqualität und Engagement in allen Altersschichten der Bevölkerung.

 

Fazit

Die Ortsförderung ist Drehscheibe und Visitenkarte aller erfolgreichen Gemeinden, welche eine nachhaltige Innenentwicklung mit einem attraktivem Lebensumfeld für eine zufriedene Gemeinschaft ermöglicht. Sie braucht überparteilich eine offizielle Stelle bzw. Organisation mit entsprechenden Kompetenzen, welche alle Angebote einer Gemeinde koordiniert, damit Einsiedeln zur «Ferien- und Erlebnisdestination für den Alltag» werden kann und dadurch mehr als Natur und Kloster im Zentrum stehen können. /be

 

 

 

                                                                                                                  Medienbund

 

 

 

 

 

Medien - Mainstream  - Manipulationen 

 

Das Konstanteste im Leben ist der Wandel und dieser bringt dauernd Brüche und Umbrüche, welche immer Ängste hervorrufen. Hier hätten die öffentlich-rechtlichen Medien als «vierte Gewalt und Wachhunde» eine zentrale Rolle mit wahrheitsgetreuen, kritischen und ausgewogenen Informationen für unsere Gesellschaft wahrzunehmen. Betrachten wir das Ganze bei der Klimathematik, ist dies immer weniger der Fall und es wütet auch ein "Medienvirus" in anderen Bereichen. Mit der zunehmenden "unheiligen Allianz" zwischen Wissenschaft, Medienbotschaften und Politik  entstehen staatlich beeinflussbare «Hofinformanten» und dies verunmöglicht eine seriöse, demokratische Meinungsbildung.

 

Die zunehmende Unglaubwürdigkeit bei den Botschaften der öffentlichen (Bezahl)Medien in der Klimathematik ist nicht aufzuhalten, solange…

 

…wissenschaftliche Ergebnisse «aller Seiten» nicht gleichwertig fair recherchiert, ausgewählt bzw. bewertet und die Nonsensbegriffe wie Klimaleugner, Klimarettung und Klimaschutz, als gezielte Ausgrenzung von Menschen und Gruppen, nicht gestrichen werden.

…die politische «Marketing-Plattform» IPCC mit tendenziöser Auswahl von Wissenschaftsergebnissen zur Unterstützung des eigenen Dogmas der «menschengemachten Erwärmung» in den Mittelpunkt gestellt und andere wissenschaftliche Fakten mit falschen Etikettierungen, Diffamierungen und «schwarzen Listen» mundtot gemacht oder mit elitärem Dünkel verschwiegen oder mit Verschwörungstheorien angeschwärzt werden.

…das häufige Fehlen einer wertfreien Wissenschaft nicht infrage gestellt wird und die entscheidenden, v.a. physikalischen Grundlagen des Klimas mit einer bewussten Mainstreamberichterstattung, zur Nebensache gemacht werden.

… durch Vermischung von Wissenschaft, Werbegeschäft und politischer Gesinnung die Grenzen verwischt werden und damit Relevanz und Unabhängigkeit durch Sachkompetenz und Transparenz fehlen.

…die Journalisten aller Medien in den umfangreichen Wissenschafts-, Wirtschafts- und Berufsfeldern in Theorie und Praxis grösstenteils keine Fachleute sein können und zudem gesinnungs- statt faktenbasierte Infos von Experten und Gastautoren begezogen werden, um die einseitigen, eigenen Meinungen unter dem Begriff Selbsteinschätzung zu zementieren.  

…hinter dem selbstkontrolliertem Meinungsjournalismus mit lückenhaftem Recherchieren viele einseitige Informationen für Eigenprofite und Quotenjagd stehen und mit dem "Hofjournalismus" und der täglich koordinierten «Hirnwäsche», korrekte Informationen für eine demokratische Meinungsbildung fehlen.

…ein selbstinszeniertes Fakten-Checking mit «eigenen» Experten zu Beiträgen der ganzen «Medienzunft» eingesetzt wird, was nicht neutral sein kann und dadurch ausgewogene Informationen für die Bevölkerung verunmöglicht werden.

 

Fazit

 

Der Klimawandel mit der momentanen Erwärmung lässt sich nicht wegdiskutieren, aber der Umfang des menschengemachten Anteils an der CO2-Produktion ist wissenschaftlich absolut nicht bewiesen sondern vor allem einseitig herbeigeredet. Ohne Berücksichtigung weiterer, ebenso wichtiger Ursachen (u.a. Sonnenintensität, kosmische Strahlung, Erdachsenpendeln und Vulkanismus) wird medienmässig die CO2-Thematik verzerrt in den Mittelpunkt gestellt. Man versteckt sich hinter einem Heer von IPCC-abhängigen Wissenschaftlern und übernimmt Informationen ohne eigene, glaubwürdige Reflexionen zu betreiben. Das hat wenig mit einem seriösen Journalismus zu tun, denn man sollte es für möglich halten, dass auch eine andere Seite mit ebenso vielen, seriösen Wissenschaftlern recht haben könnte! Dieser Zustand macht auch glaubwürdige Aussagen der Wissenschaft immer fraglicher.  

Expertenweisheit liefert nie die letzten Gewissheiten. Wissenschaftler arbeiten mit Hypothesen und provisorischen Resultaten, um mit Zählen, Messen und Rechnen gewisse Klarheiten erreichen zu können. Die Resultate gelten so lange, bis eine andere provisorische Antwort den realen Tatsachen näherkommt. Seriöse Wissenschaft funktioniert nicht nach dem Mehrheitsprinzip, sondern nach dem Prinzip von bewiesenen Fakten. Es gibt wissenschaftlich keine gesicherten Klimazahlen für die nächsten Jahrzehnte, sondern nur einseitig gefütterte, vielfach lückenhafte Daten und modulierte Computermodelle, welche so das in sich «chaotische System Klima» gar nicht gesichert prognostizieren können.

Entscheidend für eine lebenswerte Zukunft sind also nicht eine hirnlose Klimareligion und Hysterie, sondern das Erstnehmen fundierter Forschungsresultate «aller Seiten», Relativierungen und Anpassungen an den Wandel ohne neue Verunstaltungen und Belastungen von Natur und Ressourcen. Zudem stehen hinter Verhinderungs- und Verbotsstrategien immer Profite, statt ausgewogene wissenschafts-, umwelt- und wirtschaftsbelegte Nachhaltigkeit. Nicht Nullrisikomentalitäten bringen funktionierende Lösungen, sondern immer ein «Sowohl als auch», denn für das wirtschaftliche Überleben geht es nicht nur um die Wahrheit, sondern auch um eine optimale Machbarkeit.

Die stark zunehmende Feindlichkeit gegenüber öffentlichen Medien in der breiten Bevölkerung und in einzelnen Ländern ist nur die letzte Konsequenz infolge der anmassenden Berichterstattungen mit fortgesetzter Panikmache, ideologischem Weltrettungshype und wirtschafts- bzw. gesellschaftsfeindlichen Forderungen der selbsternannten «Qualitätsmedien» mit falschen Journalisten! Eine echte Lösungsfindung für diese vertrackte Situation kann nur ein internationaler, neutraler, politisch unbeeinflusster und ergebnisoffener Rat ohne Dogma und Doktrin des IPCC garantieren. Hier soll mit klar belegter, naturwissenschaftlicher Basis geforscht, informiert und beraten werden. Der einzige Rettungsanker für die öffentlichen Medien wäre, wenn immer alle Seiten eines Problems wertefrei, faktenbasiert und ausgewogen untersucht und präsentiert würden. Ansonsten müssen die Mehrheit der Journalisten ausgewechselt werden. Mit Selbstprofilierung, verkappten Wahrheitsansprüchen und einseitigem Helfersyndrom haben wir es heute mit den Medienanstalten mit erstrangigen «Massenverdummungsunternehmen» zu tun, welche mit ihrer Panikmache kopflose Reaktionen auslösen und damit selbst zur grössten «Zeitkrankheit» werden. Das Inserat "Fake News? -  nicht in der Schweizer Presse!" zeigt die Überheblichkeit der grossen Mehrheit der öffentlichen Medienanstalten. Mit den neuen staatlichen Subventionen nimmt ein undurchsichtiger "Hofjournalismus" noch mehr zu und macht die Medienbotschaften noch unglaubwürdiger.  

Eine grosse Chance für Glaubwürdigkeit und Beruhigungen in der Bevölkerung liegt bei den Lokalmedien, wenn sie «bodennah» bleiben, dann den Alarmismus, die Angstmacherei bzw. die Instrumentalisierungen durchschauen und schlussendlich die Fakten «beider Seiten» wahrheitsgetreu, realitätsnah mit «gesundem Menschenverstand» verstärken. Nur so entstehen bei den bis anhin unmündig gehaltenen "Medienkunden" selbstdenkende Menschen, welche nicht mit gesinnungsmässig "Vorgekautem", sondern mit ausgewogenen Fakten ein eigenes Urteil bilden sollten. /ofteam 10.5.20

 

 

 

Der Niedergang des "modernen" Journalismus

 

Eine Polemik über den heutigen (Bezahl-)Journalismus?  

 

Noch nie standen den Menschen so viele Informationen und so viel Zeit für die Mediennutzung zur Verfügung. Trotzdem fehlt eine fundierte Meinungsbildung immer mehr. Die Wirksamkeit von Informationen ist heute vielfach nicht mehr eine Frage der Wahrheit, sondern vor allem von Fakten, die nicht auf Tatsachen, sondern auf Meinungen beruhen. Mit der Überinformation infolge der Medialisierung entsteht eine Überforderung der Aufmerksamkeit und deshalb wendet sich die Mehrheit der Bevölkerung immer schneller von den traditionellen Medien ab, als sie es ohnehin schon tut. Eine schonungslose Diskussion zum fraglichen Medien-Zustand braucht externe Standpunkte und auch die „Innensichten der Medienzunft“, welche aber, wegen ihrer gefährdeten Existenz, sich momentan vor allem mit Abwehrargumenten beschäftigt.

 

Eindeutiger Ist-Zustand

Journalistische Produkte sind heute vielfach geprägt durch:

-professionelles Handwerk, aber eine abnehmende Meinungsvielfalt wegen der ökonomisch bedingten Zusammenarbeit der Medien und fehlender Gelder aus dem Inseratengeschäft. Das Vertriebsmonopol ist infolge des Internets nicht mehr vorhanden und damit funktioniert das Geschäftsmodell schlecht. Bei den Inhalten geht es vielfach um Quotenjagd, kurzfristige Aufmerksamkeit durch Dramatisierungen (u.a. Sensationen, Schräges, Skandale, Emotionen) und Dominanzansprüche in den Bereichen Besitz, Geld, Reichtum u.a., statt um wirklich relevante Informationen, was auch als grosse Feigheit empfunden werden kann. 

-eine Verzerrung bis zur Verfälschung der Realität, weil im Umfeld von Angebot und Nachfrage die Nebenthemen zu Hauptthemen werden und bei den selbsternannten "Experten" vielfach egozentrische und einseitige Interpretationen festzustellen sind. Mit möglichst vielen Meinungen (nicht Fakten) werden Tatsachen zugeschüttet und damit werden Quoten wichtiger als die Wahrheit welche, trotz Komplexität, im Mittelpunkt stehen sollte.

-einen elitären Meinungsjournalismus verbunden mit dem einseitigen „Helfersyndrom“, was sich von einem ausgrenzenden Stil bis zu einer Meinungsdiktatur gegenüber Menschen und Institutionen entwickeln kann. Zudem steht bei vielen Problemkreisen fast nur ökologisches Denken im Zentrum, ohne fundierten, ökonomischen Überlegungen genügend Platz einzuräumen.

-suggestiven Darstellungsformen, einem selbstbestimmten «Verhaltenscodex» und einer tendenziösen Auswahl von Titeln, Themen, Schlagzeilen, Fragestellungen, Wortwahl, Gesten, Bild-/Redeausschnitte, Interviewpersonen und Hörer-/Leserkommentare, damit bevorzugte Weltanschauungen verstärkt werden können. Doch Medien sollten in der Flut von schwer zu beurteilenden Informationen zu Inseln der Glaubwürdigkeit werden, wo Informationen beurteilt und bewertet werden, um die Nutzerinnen in die richtige Richtung führen zu können. Es ist aber auch zu fragen, mit welcher Kompetenz Journalisten der verschiedenen Medien sich als Fachleute aufführen und einseitige Experten bzw. Gastbeiträge beiziehen dürfen, um Berichterstattungen zu generieren, da extrem wenige in der Praxis der entsprechenden Wissenschaftsbereiche und Berufsfelder tätig und damit weitgehend praxisfremd sind. Auch ein "Faktencheck" braucht eine neutrale Stelle und nicht Journalisten, sonst wird das Informationsmonopol ad absurdum geführt bzw. die Bevölkerung vollständig manipuliert. Die Meinungen müssen gegenüber ausgewogenen Fakten, Argumenten und Quellen getrennt bzw. klar sichtbar gemacht werden, sonst geht das stark angeschlagene Vertrauen der Medien komplett verloren.

-eine „privilegierte Systempresse“, wo vielfach mediale und politische Exponenten einzelne Beiträge abgleichen, was auch in einzelnen Lokalmedien sichtbar wird. Solange eine regionale „Monopolpresse“ fragwürdige Situationen weitgehend mit Gutmenschen und Schönreden kaschiert, geht es ihr letztlich vor allem darum, mit einem „stromlinienförmigen Blatt“, die Abonnenten bzw. die Inserenten bei Laune zu halten und das eigene Überleben zu sichern.

 

Hausgemachte Probleme

-Die Qualität bzw. Unabhängigkeit der Berichterstattung ist infrage gestellt, wenn eine begründete Sachkompetenz mit überzeugenden, präzisen Fakten und Argumentationen fehlt. Gewünschte Ergebnisse werden mit koordinierten, einseitigen Meinungen und gesinnungsangepassten Experten dauernd herbeigeredet, statt sich mit den wirklich erhärteten Fakten zu beschäftigen. Die Medien bilden die Bevölkerung nicht ab, denn sie sind eindeutig im rot-grünen Bereich tätig.

-Die Qualität verkommt zur schlechten Karikatur, wenn die Evidenz bei der Fakten-/Argumentenpalette fehlt und der Informationswert bzw. die Transparenz, wegen populären, tedenziösen Gewichtungen, ein einseitiger Mainstream wird. Das hat entscheidend mit der persönlichen Einstellung der Journalisten zu tun, weil die ethisch-ideologischen Präferenzen aus ihrer Biographie die Berichterstattungen entscheidend beeinflussen. Dies wird beim "gierigen" Zuschlagen gegenüber anderen Weltanschauungen oder beim Beizug von "passenden" Fachleuten oder bei der Zurverfügungstellung einer Plattform für fremde Beiträge klar sichtbar. Ein Beharren auf messbaren Fakten mit Hinweisen auf entsprechenden konkreten Beispielen, wird nur als Ablenkungsmanöver («Whataboutism») eingestuft, weil Journalisten die belegten Realitäten nicht wahrhaben wollen.

-Dauernd ausgesuchte Katastrophenszenarien, Empörungen, penetrantes "Trommelfeuer" und persönliche Werturteile werden den effektiven Tatsachen vorgezogen und meinungsbildende Situationen durch eine Vermischung von Informationen und Unterhaltung inszeniert, was dann auch leicht zur „Lügenpresse“ mit «Fakenews» ausarten kann. Der Journalismus verkümmert auch, wenn er Missstände und Fehlentwicklungen mit übertriebenem, kriminalromanähnlichem Storytelling aufzeigt, um so die „Konsumenten“ mit Emotionen, besonderen Protagonisten und fraglichen Botschaften bei der Stange halten zu können.

 

Mögliche Lösungen

Der Journalismus ist auch in Zukunft nicht wegzudenken, braucht aber grundlegende Reformen.

-Eine Verlagerung von der Wegwerf- zur Hintergrundberichterstattung verlangt eine Reduktion des Boulevarddenkens und der pausenlosen Vermarktung neuer Themen („Schüttelbecherjournalismus“). Es gilt eine neuartige Bewältigung der Informationsflut selektiv mit hoher Qualität anzupacken und nicht mit Aktionismus und „Kurzfutter“ den schnelllebigen Zeitgeist und die Mainstream-Schiene dauernd zu unterstützen. Es braucht mehr Fakten- statt Gesinnungsjournalismus, sonst werden Medien noch grössere Verdummungsinstrumente.

-Die unqualifizierte Informationsflut in den Social-Media braucht eine dringende Ergänzung mit differenzierten Beiträgen, welche mit seriöser und fairer Berichterstattung die verschiedenen Perspektiven ausgewogen beleuchten. Die grundlegenden Beiträge sollten gezieltere Formate, Rhythmisierungen und Schwerpunktsetzungen über mehrere Wochen hinweg erhalten. Dazu braucht es mehr Teambeiträge, welche eine breitere Faktenlage ermöglichen. So könnte auch eine Aufteilung zwischen elektronischen und printgestützten Informationen entstehen, d.h. «die schnelllebigen Kurznews» würde vor allem der «Bildschirm» übernehmen und Zusammenfassungen mit vertieften Stellungsnahmen bzw. Kommentaren wären die Bereiche gefragter Bezahlmedien, was eine abgespeckte Informationsfülle, aber viel mehr Substanz ergäbe. Durch eine staatliche Förderung des Journalismus würden Einseitigkeiten auch nicht aus der Welt geschaffen, im Gegenteil. Auch ein Leistungsschutz mit Entschädigungen auf Links von Zeitungsberichten ist sehr schwierig einzufordern und damit nicht praktikabel.

 

-Der Niedergang wegen der zunehmenden Unglaubwürdigkeit eines grossen Teils der Journalisten aller Medien ist nicht aufzuhalten ausser, dass alle Informanten die Hauptarbeit auf eine lückenlose Recherche mit Präsentation aller Fakten legen und die Meinungsbildung, ohne ein gesinnungsmässiges "Vorkauen" den KonsumentenInnen überlassen. Das gibt Sicherheit für die Informationssuchenden, denn damit wird eine tendenziöse Meinungsmache und Manipulation auf Grund von Weltanschauungen bzw. Gesinnung transparent gemacht. Nur ein werttransparenter Journalismus mit Fairness, Verlässlichkeit, eindeutigen Quellen, vertieften Recherchen und rigorosem Faktenchecking (von einer neutralen, nicht journalistischen Stelle), kann verhindern, dass Google, Wikipedia, Facebook und Roboter nicht die „Fachleute von morgen“ sein werden! Es ist deshalb eine wahrhaftige, faktentreue und ausgewogene Berichterstattung gefragt, damit in allen Medien eine verständliche Transparenz und auch mehr Tiefgang für das Ankommen der Informationen erreicht werden kann.   

 

Fazit

 

Der zukünftige Journalismus muss eine breite, ausgewogene Faktenlage mit Argumenten aufzeigen, damit die „Konsumenten“ nicht einem einseitigem, missionarischem Meinungsdiktat einer Bevormundung ausgesetzt werden, sondern sich selbst eine Meinung machen können. Hier sind "Knochenarbeit" mit lückemlosem Forschen und nicht billige Meinungen und Wertungen gefragt. Es geht also um die Grundsatzfrage wie Menschen, aufgrund der heutigen Inflation von Informationen, Wissen und Meinungen, sich ein eigenes Urteil bilden können, um sich weiterzuentwickeln und um sich mit Staat, Gesellschaft und Medien weiterhin identifizieren zu können./ofteam/15.10.19  

Beurteilen Sie die Qualität Ihres Mediengebrauchs: Umso weniger Übereinstimmung Ihre Medien mit den obigen, negativen Aussagen haben, desto glaubwürdiger sind sie.

 

 

                                                                                                                        

 

Zur gesellschaftlichen Ortsförderung gehört eine glaubwürdige Klimadebatte!

 

 

"ABC zum Klimawandel"

 

Leitfaden für eine fundierte Entscheidungsfindung unter den Aspekten Fakten, Ursachen und Lösungsansätze 

 

A

-Die aktuell zunehmende Erwärmung des Planeten Erde ist für alle Menschen unbestreitbar ein klarer Fakt und gehört seit Jahrmillionen zur Erdgeschichte mit den abwechselnden Phasen von Erwärmungen und Abkühlungen. Das hochkomplexe System Klima hat aber immer noch viele ungeklärte Fragen und kann weder «geleugnet, noch geschützt oder gerettet» werden, denn es ändert sich selbstständig ohne den Menschen. 

-In den zahlreichen Klimacomputermodellen mit ihren Simulationsprogrammen und "Modellierungen" werden Daten und Resultate eingegeben ohne belegen zu müssen, ob diese vollständig valide sind. Auch der menschengemachte Anteil an der Erwärmung beruht wissenschaftlich auch auf ungesicherten Zahlen, Annahmen und Rekonstruktionen. Gemäss neuen Studien zweifeln weltweit immer mehr Leute am anthropogenen CO2-Hauptanteil des Menschen und damit an den menschengemachten "Klimanotstand", der täglich vor allem durch die Mainstream-Medien herbeigeredet wird. 

-Für nachhaltige Lösungen braucht der Mensch statt Auflagen und Verbote, vor allem Anpassungen an die Veränderungen durch mehr Vernetzungen, Optimierungen und Innovationen, wie dies seit Jahrmillionen in der Natur sichtbar ist. Freilich geht dies aber nicht ohne Verluste bei Gletschern, Biodiversität und Küstenlandschaften, aber damit entstehen auch Chancen für stärkere und neue Entwicklung. Die Evolution ist seit Jahrmilliarden am Werk. Ihr Motor sind Fehler in der DNA, die zu Mutationen führen und letztlich zu neuen Arten. Die schlecht angepassten Sorten der Flora und Fauna sterben aus. Ergo ist die Zahl ausgestorbener Arten wesentlich grösser, als die aktuell vorhandenen.  

B

-Mit dem Alarmismus und dem Trommelfeuer «Klimanotstand» der Medien soll die Bevölkerung «klimareif» gemacht werden, damit v.a. eine Umverteilung für das Netz neuer Profiteure möglich wird. Mit den vielfach lückenhaften, naturwissenschaftlichen wie marktwirtschaftlichen Grundlagen und der "grenzenlosen Humanität" wird damit die innere Zerstörung von Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen riskiert oder bewusst inszeniert. 

-Die neue „Klimaindustrie“ ist als Geschäftsmodell ein gigantisches Profit- und Milliardengeschäft mit einer Profilierungssucht und einer aggressiven Bevormundung der Skeptiker. Die zunehmend grösseren finanziellen Forderungen durch der "Klimagläubigen" bringt eindeutig grosse Verarmungsgefahren für den Unter- und Mittelstand der Bevölkerung.  

-Verhaltensänderungen und Umstellungen brauchen Mass und Zeit und nicht eine Arroganz und Radikalität mit einer «Subito-Mentalität».

C

-Die alleinige Fixierung auf die CO2-Problematik ist ein eindimensionales "Schwarzpeterspiel" einer grossen Forschergruppe, die die Studien für den Weltklimarates (IPCC) zur Verfügung stellen. Doch es gibt auch Fakten und wissenschaftliche Ergebnisse tausender, unabhängiger Forscher, welche zu anderen Schlussfolgerungen ausserhalb des IPCC kommen. 

-Ebensowichtige, wissenschaftlich belegte Faktoren der Klimaveränderung, u.a. Sonnenaktivitäten mit Magnetfeldern und kosmischer Strahlung, Erdachsenpendeln, Erdplattendriftung, Vulkane, Wasserdampf, Treibhausgase aus Sümpfen, Reisfeldern und Viehwirtschaft werden durch den Weltklimarat immer noch als nicht signifikant eingestuft.

-Würden seriöse Untersuchungen zu allen möglichen Ursachen gestartet und offiziell veröffentlicht, könnten die weltweiten Manipulations- und Machtkontrollen über das CO2 durch den Weltklimarat und die gezielt ausgewählte Wissenschaftlerlobby nicht mehr aufrechterhalten werden. Damit würden auch die unglaubwürdigen Weltuntergangsszenarien gestoppt und verschwinden, umsomehr in der «Coronazeit» das CO2 trotz grossem Wirtschaftseinbruch nicht gesunken ist.

D

-Hüten wir uns vor der Unterwanderung von Staatssystemen durch eine "Diktatur des Klimas", wo u.a. alle besonderen Wettersituationen mit ihren Schäden dem Klimawandel zugeschrieben werden.

-Die Bevölkerung wird mit wirtschafts- bzw. gesellschaftsfeindlichen Forderungen konfrontiert und die grosse Mehrheit der Medien interpretiert und verstärkt weitgehend unreflektiert wissenschaftliche Studien. So wird durch den Journalismus gezielt eine Klimahysterie und Gesinnungstyrannei geschürt, damit Steuern und Abgaben auf Kosten aktueller Wirtschaftsbereiche legitim eingetrieben und umverteilt werden können. Hier fehlen eine ausgewogene Sicht und die Verantwortung der Politik. 

-Nur breitbelegte, messbare Fakten und Argumente ermöglichen praxisnahe Lösungen. Es braucht "gleich lange Spiesse" mit ausgewogenen, wissenschaftlichen Berichterstattungen und für die Bevölkerung eine verbindliche Auflistung der Mehraufwendungen sämtlicher Lebenskosten für Wohnen, Essen und Arbeit/Freizeit in allen Gesellschaftsschichten infolge der geplanten "Klimarevolution".

E

-Gefragt sind mehr «Erdwissenschaftler», die alle Aspekte der Erdentwicklung berücksichtigen und weniger "Klimaforscher"(von Meteorlogen bis hin zu Psychiatern) mit ihren eher engen Ansichten und dogmatischen Lehren!

-Die Doktrin und die Strategien des UN-Weltklimarates (IPCC) müssen auch von aussen her offiziell infrage gestellt und auch anderen Institutionen, wie u.a. dem NIPCC (Nongovernmental Intenational Panel on Climat Change) gegenübergestellt werden. Dabei ist es entscheidend, dass Forscher bei ihrer Wissenschaft bleiben und nicht die Politik mit "Studien" einseitig und populistisch aufrüsten und beeinflussen. Die wissenschaftlichen Studien sind nämlich, infolge des angewendeten Grundlagenmaterials und der statistschen Methoden bis zur Hälfte fehlerhaft und nicht signifikant, was zu jeder Wissenschaft gehört.

-Alle Wissenschaftler, welche belegte Fakten und Tatsachen präsentieren, müssen angehört und nicht ausgegrenzt werden.

F

-Zunehmend unkontrollierbare Übertreibungen und auch emotionsgeladene Fakenews zum Klima werden durch die Mehrheit der Medien so zu einer alleinseligmachenden Wahrheit für die Zukunft hochgepuscht und damit Betroffenheiten mit Emotionen statt Fakten mit Belegen ins Zentrum gestellt. Kleine Länder, wie die Schweiz, können das Klima minimal beeinflussen, denn der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ertrag und die Welt braucht zudem keine Lehrmeister!

-Die Informationsinflation verunsichert mehr als sie Sicherheit bringt. Dazu sind die Beiträge so orchestriert, dass  vorgefasste Hypothesen mit einseitigen Fakten verstärkt werden und so eine zunehmend entwurzelte Bevölkerung bestens manipuliert werden kann. Die nächste Steigerungsstufe in den Medien wird sicher mit Millionen von Klimaflüchtlingen und "Klimatoten", als Vorstufe des Untergangs der Menschheit, eingeläutet. Scheinbar haben die Redaktionsteams, ausser der Klimaproblematik, nicht mehr viel zu bieten. Es ist immer mehr zu fragen, mit welcher Kompetenz der grösste Teil der Journalisten aller Medien sich als Fachleute aufführen und einseitige Experten bzw. wissenschaftliche Studien gesinnungs- statt faktenbasiert beiziehen dürfen, um öffentliche Berichterstattungen zu generieren. In grosser Mehrheit sind sie ja gar nicht in den entsprechenden Wissenschafts- und Berufsfelder ausgebildet und tätig!

-Es braucht eine ausgewogene Umweltdebatte ohne Aktionismus, welche alle ökonomischen und wissenschaftlichen Tatsachen ohne Falschbeschuldigungen und Verschwörungsvorwürfen berücksichtigt. Dazu ist ein neutrales, paritätisches Faktencheckgremium als Fremdkontrolle nötig und nicht Medienteams, welche die Themenchecks selber bestimmen, die beigezogenen Forscher/Experten selber auswählen und die Beiträge mit unausgewogenen Ideologien selber produzieren.

G

-Paradoxerweise lassen stark inszenierte Emotionen und religionsähnliche Gefühle das Klima immer mehr zur Glaubenssache und schlussendlich zum Aberglauben degenerieren, wo bekanntlich Fakten und Argumente nicht mehr benötigt und damit Diskussionen verunmöglicht werden.

-Praxisnahes Denken und Tun sind in einer verschulten Gesellschaft immer weniger möglich, weil Fakten, Wahrheiten und Realitäten nur Wenige hören wollen. Mit einer Massenhypnose im Klimabereich entstehen unfassbare Irrationalitäten, wo fundierte wissenschaftliche Fakten bzw. Argumentationen ein Tabu bleiben. 

-Nur umfassende Tatsachen mit Argumenten statt Gefühlen, können Grundlagen von glaubwürdigen Meinungen sein, denn Ideologien lösen einseitiges Denken und Ängste aus, welche auch als gezielte Manipulationen eingesetzt werden können.

H

-Das menschliche Naturell lässt sich nicht vorschreiben, wie man zu leben hat. Hysterie, Selbstkasteiungen und Scham-Anschuldigungen (Ess-, Fleisch-, Kleider-, Wasch-, Bau-, Flug- und Autoscham, etc.), beschleunigen nur Verunsicherung und Blockaden in Gesellschafts- und Wirtschaftsbereichen. Dies gehört zu einer Kommando- statt der nötigen, sozialen Marktwirtschaft.

-Eine Ausgewogenheit wissenschaftlicher Ergebnisse und Informationen ist heute nicht mehr gewährleistet und auch der gesunde Menschenverstand ist immer weniger gefragt. So stellen wir v.a. wegen wissenschaftlichen Halbwertzeiten und fraglicher Kompetenz, einen zunehmend selbstgemachten Schwund und Impotenz der Autorität bei Forschern und Journalisten fest und dies vergrössert die Unglaubwürdigkeit ins Grenzenlose.

-Es braucht mehr Politiker, welche klar für die Sache hinstehen und weniger um ihre Wiederwahl bangen, damit die Beschleunigung der politischen Unfähigkeiten infolge der Ideologien statt der Fakten gestoppt werden kann. Zudem sind Gutmenschen nur scheinbar für die Allgemeinheit interessiert, denn Hauptsache ist, dass man sich selbst wohl fühlt!

I

-Die extrem zunehmenden Massnahmen für die Erhaltung des Ist-Zustandes beim Klima, müssen klar infrage gestellt werden, denn es ist auf allen Ebenen ein Geldverschleiss sondergleichen, der in viel wichtigeren Bereichen wie Wasserversorgung, Ernährungssicherheit, Bildung, Familienplanung, Gesundheitsvorsorge und Umweltschutz fehlt.

-Solange primär die "Ethik-/Moral- und Infantilisierungschiene" gefahren wird und diese die höchste Priorität erhält, wird das Klimaproblem bewusst irrational gehalten, um nichtauf belegte und unbelegte Fakten wissenschaftlicher Art mit Argumenten eingehen zu müssen. So wird man der grossen Bevölkerungsmehrheit nicht gerecht, denn es fehlt die Garantie für eine effektiv neue, nachhaltige und geerdete Lebensqualität mit einer gesicherten Beschäftigung ohne Selbstzerstörung von Wirtschaft und Gesellschaft. 

-Sicher bringt die heutige Wärmephase mit Gletscherschmelze, Biodiversitäts-/Tierartensterben und Meerwassererhöhungen grosse Verarmungen und Verluste, aber aus der Asche entsteht bekanntlich immer wieder neues und starkes Leben. Auch gewaltige Gegenmassnahmen mit einem völlig realitätsfremden "Klimaablasswahnsinn" können den Wandel nicht verhindern, höchstens verzögern. Neben massvollen, wirtschafts- und sozialverträglichen Einschränkungen sind vor allem kreative und praxisnahe Massnahmen für Anpassungen entscheidend.

J

-Es wäre auch eine Sache der Verantwortung und Fairness die Jugendlichen, welche ganz klar eine eingeschränkte Hintergrunderfahrung in Wirtschaft und Gesellschaft haben, nicht durch Medien und Schulen als «Speerspitze» für ein völlig übertriebenes Katastrophen-Szenario zu instrumentalisieren. Auf der gleichen Schiene liegen Erwachsenenprofilierungen über die Kinder, was beim Nachwuchs auch zunehmende Ängste und Depressionen hervorruft.

-Die Wissenschaft hat Erkenntnisse bereitzustellen, denn unwissende Menschen sind die beste Manipulationsmasse. Doch mit der zunehmenden Infantilisierung und dem «Vernunftnotstand» bei gewissen Gruppierungen nützen auch glasklare Fakten und Argumente sehr wenig. 

-Eine Klimagerechtigkeit kann durch den fortgesetzten Naturwandel nie erreicht werden! Für glaubwürdige Klimaentscheidungen braucht es eine lückenlose und ehrliche Auflistung aller Fakten und Argumente auf Wissenschaftsbasis und nicht gesinnungsmässig tendenziöse Beiträge durch Forscher und Medien. 

K

-Die durch den Menschen verursachte Anteilsgrösse am CO2-Ausstoss ist mit den ungesicherten Simulationen durch Klimamodelle und den kurzgreifenden Datenmengen, nicht genau errechenbar. 

-Mit den nur rund 180-jährigen festgehaltenen und lückenhaften Klimadaten kann die Klimazukunft nicht seriös beurteilt, höchstens leichter manipuliert werden, wie es vor allem mit Temperaturdaten geschehen ist.

-Bei menschlichen Eingriffen darf der ausgeprägte «Helfertrieb» bei Institutionen und Verwaltungen nicht zum Dauerzustand werden. Es braucht alle wissenschaftlich belegten Fakten und nicht an die vorgegebenen Doktrin und Hypothesen des Weltklimarates konzertierte, einseitige Studien, welche praktisch nur auf das CO2-Thema bezogen sind.

L

-Die propagierten Klimamodelle laufen bewusst zu heiss und mit viel Zeitdruck, damit schnelle, aber schlecht überlegte Lösungen für die Umkrempelung der Wirtschaft und Gesellschaft provoziert werden können.

-Panik ist nicht nötig. Bekanntlich geschehen Veränderungen in der Natur gemächlich aber stetig und viel Neues und Gesünderes entsteht bekanntlich "aus der Asche".

-Um die Gesellschaft und Wirtschaft möglichst gesund weiter zu entwickeln, braucht es eine konsequente Gangart mit Augenmass ohne Verhinderung des Naturwandels. Die Bedrohung durch die geforderten wirtschaftlichen und gesellschaflichen Maßnahmen bezüglich des Klimawandels ist derzeit viel größer als die Bedrohung durch den Klimawandel selber!

M

-Modellrechnungen brauchen möglichst viele, lückenlose und flächendeckende Daten und diese sind dank der Satellitentechnik erst ab den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts möglich geworden.

-Wenn die Forschung Fakten ignoriert, die nicht zu festgelegten Klimatheorien des Weltklimarats IPCC passen, sind das klare Manipulationen gegenüber vielen unabhängigen Forschern und wissenschaftlichen Belegen ausserhalb des Weltklimarates.

-Für glaubwürdige Klimamodelle müssen alle Faktoren ohne Retuschen berücksichtigt werden und die Politik muss Fakten und keine Ideologien ins Zentrum stellen.

N

-Die Begriffe Klimaverhinderer, Klimakiller und Klimaleugner sind völlige Nonsensbegriffe, welche in der Politik, Wissenschaft und Medien schon lange gestrichen werden sollten, da sie die Verführung, Verdummung und Verblödung in der Bevölkerung steigern, was für eine für die hochgepriesene "Bildungsgesellschaft" unwürdig ist. 

-Das Klima läuft seit Beginn der Erdgeschichte selbstständig ab und kein Mensch kann dieser Entwicklung ausweichen oder diese mit einem unmenschlichen Riesenaufwand stoppen.

-Wissenschaftliche Begriffsdefinitionen und Fakten dürfen nicht uminterpretiert, d.h. für die im Voraus aufgestellten Beweislagen, zurechtgebogen werden.

O

-Nicht ins weltanschauliche Konzept der Ökofundamentalisten und "Klimapeitscher" passende Menschen und Institutionen werden mit einem Wirrwarr von Verzerrungen und Falschmeldungen (u.a. in Statistiken, Grafiken, Bilder mit extremen Einfärbungen und Ausschnitten) gezielt an den Rand gedrückt und dadurch das Klima für eigene Zwecke missbraucht.

-Dramatische Statements mit radikalem Denken erzeugen Ängste, halten vom kritischen Denken ab und verhindern nachhaltige Lösungsentwicklungen.

-Mit einem radikalem Systemumbau durch Staatssubventionen für die "grüne Zukunft" und zunehmende, finanzielle Belastungen bzw. Steuern, wird der Alltag für Bevölkerung und Wirtschaft immer unerträglicher und unbezahlbarer.

P

-Unsere Gesellschaft hat mit der Klimaproblematik in erster Linie eine grosse Panik vor immensen Einbussen in der Lebensqualität und in den persönlichen Gewohnheiten!

-Veränderungen sind die einzige Konstante im Leben, welche man nicht verhindern kann. Warum soll eine Erwärmung der Natur nur Nachteile bringen und warum soll der Mensch, wenn er sich anpassen kann, nicht normal überleben können?

-Die zunehmende Machtbesessenheit und Intoleranz verhindern ein wohlwollendes Anhören der Fakten. Fundierte Gespräche für realitätsnahe Kompromisse können nur ohne Diskriminierung geführt werden.

Q

-Tendenziöse Umfragen, einseitige Labels und die Unterstützung eines hohen Quantums von Mainstream durch die grosse Mehrheit der Medien führen zu desaströsen Weltuntergangsstimmungen.

-Die moderne Verquickung von Wissen und Unterhaltung zur Klimadebatte in der Medienwelt bringt nur Verwässerungen von wichtigen Tatsachen. 

-Probleme können vor allem mit der Einhaltung der Faktenlage und mit Praxisnähe gelöst werden und nicht mit "gebetsmühlenartiger Gehirnwäsche", Massenhypnose und Verängstigung der Bevölkerung durch die Mehrheit der Mainstream-Medien.

R

-Es herrscht in der Bevölkerung ein katastrophales Mangelwissen in den naturwissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen vor.  Durch diese schwache Grundlagenausbildung wird das Klima zur Religion und damit zum Bereich von Emotionen und Bauch- statt Hirnentscheiden gemacht.

-Wissenschaftler gehören vielfach zu anmassenden Alleswissern und Propheten, bei denen Kritik unerwünscht ist. So geht es beim Weltklimarat vor allem um Eigenprofite in den Bereichen Anstellung, Lohn und Veröffentlichungsmöglichkeiten für Studienautoren. Man redet nur von der vom IPCC auftragsmässig, finanziell und ehrenvoll abhängigen Wissenschaftlern, aber nicht von den weltweiten Fakten und Ergebnissen aller anderen Forscher.  

-Für glaubwürdige Meinungen braucht es belegbare, wissenschaftliche und wirtschaftliche Tatsachen und nicht Gefühl und Glaube. So gibt es zu viele unmessbare «Fakten» für wichtige Beweislagen im Klimabereich, welche mit verpolitisierten Berichterstattungen verschleiert und damit zu Ideologienbeschleuniger werden.

S

-Die zunehmend unverhältnismässigen Belastungen durch Auflagen mit Steuern, Abgaben und Gebühren tragen zur Selbstzerstörung in Teilbereichen der Wirtschaft und Gesellschaft bei. 

-Den korrekten Klimaabgaben und dem Durchsetzen der Kostenwahrheit fehlen genaue Berechnungsmöglichkeiten über die effektiven Klimaschäden.

-Es sind vor allem wirtschaftliche und gesellschaftliche Belohnungskonzepte mit monetären Anreizen, welche positive Entwicklungen ermöglichen können. 

T

-Praxisnahes Denken und Tun sind in einer verschulten Gesellschaft immer weniger realisierbar, da immer mehr Intellektuelle und Theoretiker glauben das Wissen mit wenig Praxisnähe gepachtet zu haben. 

-Mit inflationären Informationen und einseitig zugelassenen und kanalisierten Studien sind die Fakten durch die Bevölkerung nicht mehr beurteilbar und dies garantiert die Machterhaltung bei gewissen Institutionen und Gremien. Weil zunehmend Gesinnung und Moral statt Urteilskraft gefragt sind, stehen immer mehr Ideologien statt Nutzen und Kosten im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen.

-Für innovative Entscheidungsfindungen braucht es v.a. die Förderung von Erfindergeist, Technologien und Praxisnähe ohne Bürokratisierungen.

U

-Der UN-Weltklimarat (IPCC) ist ein befangener und einseitiger „Gralshüter, Papst und Klimaeinflüsterer" der Regierungen, welcher einen grossen Anteil der Forscher hinter sich hat, weil hier offiziell und zentral die staatlichen Gelder verteilt und wichtige Studien als Belege ausgewählt werden. Dieser "Monopol-Rat" hat neben einem wissenschaftlichen auch einen weltweiten, politischen Steuerungsauftrag, ohne aber eine Unparteilichkeit zu bieten. Durch diese Macht und die fehlende Fremdkontrolle werden viele unpassende Experten/ForscherInnen mit Ausschluss von finanzieller Unterstützung und Veröffentlichungs- bzw. Selbstzitierungsmöglichkeiten, direkt und indirekt zum Schweigen gebracht. Dies garantiert "eigenen", ausgewählten Forschern Job und Ansehen.

-Im harten Kern werden nur Wissenschaftler und wissenschaftliche Ergebnisse auf der eigenen, einseitigen Linie der menschengemachten Klimaerwärmung ausgewählt und entsprechend in den bis zu 80% unausgewogenen und wenig reflektierenden Medien verbreitet. Durch diese Ausgrenzung fehlen Vielfalt und ausgewogene Ergebnisse und deshalb stehen vielfach Profit, Jobs und Prestige und weniger die Natur im Mittelpunkt.

-Eine sachliche Auseinandersetzung rund um das Klima braucht eine Vielfalt von Fakten und Argumenten, die Infragestellung der eigenen Positionen und die Öffnung des "Elfenbeinturms" Weltklimarat zugunsten aller Forscher und dies mit einer paritätischen Führungszusammensetzung. 

V

-Es ist höchste Zeit bei allen Parteien, statt auf Menschen zu zielen, mit Verstand und Vernunft sich auf belegbare Fakten aller Wissenschaftler zu konzentrieren, damit sachorientierte und nicht ideologische Diskussionen geführt werden müssen.

-Mit Emotionen, Stigmatisierung und dem Lächerlichmachen von Personen lenkt man, infolge Machtbedürfnissen und fehlenden Fakten bzw. Sachargumenten, bewusst von zentralen Tatsachen ab und drängt auch politische Parteien in eine Ecke.

-Fundierte Lösungen brauchen keine gesellschafts- bzw. wirtschaftsfremde Ideologien und keine «Scham-Angriffe» auf die täglichen Lebensbereiche. Nur wenn die Klimadiskussion von den Parteiideologien entkoppelt wird, können sachliche und "hirngerechte" Entscheide getroffen werden.

W

-Die Klima-Wissenschaft ist wie keine andere Wissenschaft von extremen Unsicherheiten geprägt und deshalb sind auch die eingeschränkt aufgezeichneten Daten der letzten Jahrhunderte, welche den Klimamodellen zugrunde liegen, zum Teil sehr unsicher. Kommt dazu, dass die durchschnittliche Halbwertzeit von wissenschaftlichen Ergebnissen klein ist und dadurch Vieles noch unsicherer wird.

-Bekanntlich dürfen in einer wertfreien Wissenschaft keine demokratischen Abstimmungen stattfinden, denn entscheidend sind gesicherte Fakten und nicht die Mehrheitsverhältnisse unter den Forschern. Obwohl ein völlig manpulierter Konsens von 97% aus 12 000 Expertenstudien (Cook 2013) für einen menschengemachten CO2-Anteil plädiert, ergeben sich aus ebenso fundierten, wissenschaftlichen Unterlagen ausserhalb des Weltklimarates gegenteilige Fakten und Schlussfolgerungen. 

-Forscher müssen in der Politik ein "No-go" sein, weil sie sonst durch die Abhängigkeiten ihren Joberhalt mit tendenziöser Wissenschaft verbinden müssen!

X

-Wie kann die Klimaentwicklung über Jahrzehnte vorausgesagt werden, wenn die Trefferquote einer Wetterprognose (die Grundlage jeglicher Klimaentwicklung über 30 Jahre) über 5 Tage ungenügend ist?

-Für nachvollziehbare und gesicherte Schlussfolgerungen braucht es eine jahrhundertlange, valide Datensammlung, welche aber in der Realität weitgehend lückenhaft vorhanden ist. Der Klimawandel wird auch durch ein «Monster» aus der Verbindung zwischen Forschung, Bürokratie und Medien beherrscht und gesteuert.

-Glaubwürdige Aussagen und Bewertungen brauchen lückenlose, wissenschaftliche Grundlagen und Fakten.

Y

-Das Klima sucht seit Jahrmillionen durch ein Auf und Ab immer wieder für ein Gleichgewicht in der Natur.  

-Menschliche Klimaeingriffe mit einem unbezahlbaren Aufwand bringen wohl Zeitverzögerungen, sind aber wirtschaftlich ineffizient und verhindern nachhaltige Lösungen für viel entscheidendere Überlebungsbereiche wie u.a. Bevölkerungs-entwicklung, Ernährung, Wasserversorgung, Bildung und Umweltschutz.

-Es sollte für Lösungen unmissverständlich klar sein, dass die gegenwärtige Erwärmung zum natürlichen Ablauf in der Erdgeschichte gehört und die offiziellen Medien diese nicht einer Panik mit Katastrophen- und Weltuntergangsszenarien unterstellen dürfen, denn sonst werden sie ganz unglaubwürdig.

Z

-Der Klimawandel hat einen völlig übertriebenen, sektirischen Stellenwert erhalten und ist zum Klimakult geworden. In Wirklichkeit ist es eine Ablenkung vor einer grossen Zeitbombe, nämlich die weltweiten Umweltbedrohungen. In diesen Bereichen kann, mit der Verhütung von Raubbau und Zerstörungen ein Crash ganz klar noch verhindert werden.

-Die Bereiche des Umwelt- und Ressourcenzerstörungen sind eindeutig menschengemacht und können, im Gegensatz zum natürlichen Klimawandel, durch Menschen mit konsequenten Vorkehrungen zu erfolgreichen Lösungen geführt werden.

-Grundvoraussetzung für nachhaltige Umweltschutzmöglichkeiten ist primär das Funktionieren der Wirtschaft ohne einen ideologieunterlegten bzw. praxisfernen Umbau mit einem praktischen Nullwachstum. Die Natur darf nicht vor Beschäftigung und Sicherheit stehen, aber man muss für die Umwelt in allen Bereichen, praxisbezogen, konsequent und kontrolliert nicht Pseudovorkehrungen treffen, welche eine neue profitorientierte "Klimaindustrie" entstehen lassen.

FAZIT  

Es ist Zeit die Irrationalitäten und Ideologien zu vergessen, um eine praxisnahe Klimazukunft zu entwickeln. Der momentan fortgesetzte "Klimagate" mit völlig einseitiger (Medien)Manipulierung der Fakten und Tatsachen, bringt keine nachhaltigen Zukunftslösungen.

Statt einen für Wirtschaft und Gesellschaft unbezahlbaren Aufwand mit Verboten, Verzichten, Abgaben bzw. Besteuerungen gegen den Klimawandel einzurichten, sind alle Kräfte für effektive Lebensanpassungen an die nicht verhinderbaren Klimaveränderungen einzusetzen. Die Gelder müssen für viel wichtigere Bereiche (u.a. Wasserversorgung, Ernährung, Gesundheit, Familienplanung) und einen weltweit rigoros durchgeführten Umweltschutz eingesetzt werden, welche im Gegensatz zur Klimaerwärmungsverhinderung, wirklich realisierbar ist. 

Die Klimawissenschaft sollte weniger politisch, währenddem die Klimapolitik wissenschaftlicher sein sollte. Es darf nicht ein "entweder oder", sondern es muss ein "sowohl als auch" geben! Es müssen endlich mit bezahlbaren Technologien und Anpassungen die Realitäten berücksichtigt werden, damit die Weltgemeinschaft nicht noch mehr gespalten wird und dann mehr Verlierer als Gewinner entstehen. /3.5.20 ofteam